Nachdem wir unsere
Expertenfragen erstellt hatten, ging es nun endlich daran, den direkten Kontakt zu den Verlagen aus unserer
langen Liste aufzunehmen, um ihnen das Buchprojekt schmackhaft zu machen.
Für diese Tätigkeit des „Literaturagenten“ hatten wir zum Glück einen erfahrenen Unterstützer, nämlich
Gereon Franken, also meinen Ehemann und Mitinhaber der
Fernstudienakademie, der es ja bereits beim Vorgängerbuch „Fit für den Fernunterricht“ geschafft hatte, einen kompetenten Verlag als Kooperationspartner für das Buchprojekt zu gewinnen.
Bei seiner „Agententätigkeit“ ging er immer nach demselben Muster vor: Er informierte sich ausgiebig auf der Webseite derjenigen Verlage, die auf unserer Liste standen, um sich ein Bild davon zu machen, welche thematischen Schwerpunkte sie setzten und welche Titel sie überhaupt im Angebot hatten. Dabei überlegte er auch sofort, in welche Reihe unser neues Ratgeberbuch vielleicht am besten passen könnte. Schließlich überprüfte er auch, auf der Internetseite Ansprechpartner aus dem Lektorat des Verlags genannt wurden, an die man sich zur Präsentation eines neuen Buchprojektes wenden konnte.
Nachdem all diese Informationen über die Verlage gesammelt waren, ging unser „Agent“ nun daran, die entsprechenden Ansprechpartner anzutelefonieren. Manchen der angesprochenen Lektoren winkten bereits im Rahmen dieses Vorgespräches ab, weil das Buch ihrer Ansicht nach nicht zum Verlagsprofil passte. Andere dagegen zeigten deutliches Interesse t und baten deshalb um die Zusendung eines Exposés und einiger Beispielseiten. Eines allerdings war bei allen Gesprächen gleich: Sie liefen immer in einer ausgesprochen freundlichen und konstruktiven Atmosphäre ab.
Die interessierten Verlage bekamen nach diesem Telefonat umgehend unsere Unterlagen zugeschickt; in den meisten Fällen per E-Mail, manchmal wurde aber auch die Zusendung per Post bevorzugt. Einige wenige Verlage legten allerdings Wert darauf, dass man statt eines Exposés einen Fragebogen ausfüllt, der sich auf der Webseite des Verlages befindet. Das bedeutet natürlich einen deutlichen Mehraufwand – aber wer ein Buch veröffentlichen will, muss sich natürlich immer auch an den Wünschen des Kooperationspartners orientieren!