angebliche Abbrecherzahl der AKAD
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Die AKAD macht ihre Kohle mit denen, die es nicht schaffen sich zu den Prüfungen anzumelden. Bei mir haben sie das Studium 1,5 Jahre laufen lassen, und ich habe mich in nur einem Fach zu Prüfung angemeldet/bestanden.
Was ist denn das für ein Unsinn? Nicht AKAD lässt das Studium laufen, sondern Du!
Der Umfang der Pensen, Module ist auch genau dafür ausgelegt, dass man zu einem, nicht zu frühen Zeitpunkt in Bedrängnis gerät, damit ein psychologischer Zwang entsteht weiterzumachen und vor allem weiter zu zahlen.
Das ist aber Deine Interpretation der Sache. Es ist doch normal, dass die Last zu einem späteren Zeitpunkt im Semester zunimmt. Das ist an jeder Hochschule der Welt so.
Die von Dir erwähnte Geldgier würde ich keiner der renommierten Fernhochschulen unterstellen.
Die freuen sich drüber wenn sie nicht korrigieren müssen und schön weiter abzocken können.
Das hat doch nichts mit Abzocken zu tun. Du zahlst für die Unterlagen, Prüfungen, Präsenzen usw. für ein Semester. Wenn Du nicht in der Lage bist - aus welchen Gründen auch immer - die vorgesehenen Leistungen abzulegen, dann ist das doch Dein Problem! Aber hier von "Abzocken" zu sprechen halte ich für vollkommen unangemessen.
Könntest Du mir Dein Exmatrikulationszauberwort noch erklären? Das verstehe ich absolut nicht.
Diverse Absolventen belegen doch, dass Studium möglich ist. Ganz so schlimm kann es also nicht sein. Hast Du mal überlegt, ob ein akademisches Studium vielleicht nicht so ganz das Richtige für Dich ist?
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Jetzt will ich aber auch mal meinen "Senf" zum Beitrag von Harald geben.
Auch wenn die AKAD eine Hochschule ist, so arbeitet sie doch gewinnmaximierend. Ich vergleiche jetzt mal ganz plakativ mit dem Sportstudio um die Ecke. Ruft Dich da auch der Trainer jedesmal an, wenn Du einen Monat nicht trainiert hast? An einer staatl. FH/Uni zahlst Du doch mittlerweile auch Studiengebühren. Fragt da das Studiensektritariat/der Prof. nach, wenn Du die Klausur nicht mitgeschrieben hast/nicht bei der Vorlesung warst?
Die AKAD bietet für meine Begriffe eine optimale Vorbereitung auf die Klausur. Die Kombination der Hausaufgaben aus dem Studienbrief mit dem verpflichtenden Präsenzseminar bietet eine super Vorbereitung. Und die Seminartermin/Prüfungstermin werden doch recht zahlreich im Jahr angeboten. Bei der Uni Kaiserslautern muss man z.B. 1 Jahr warten, bis man die Prüfung/Seminar wiederholten kann. Bei der HFH 6 Monate.
Studieren/Lernen muss natürlich jeder für sich. Die Zeit der Aufgabenheftchen u. Fleisspunkte sind lang vorbei.
Ich habe das Studium zum Dipl.-Betriebswirt (FH) bei der AKAD vor mehreren Jahren abgeschlossen u. kann am Konzept nicht den kleinsten Negativpunkt festmachen.
Würde ich wieder zur AKAD gehen? Ja, jederzeit. Leider bietet die AKAD ein Sonderstudium Technik nicht an, darum bin ich bei der HFH.
Mit Deinen Einwänden gegen die AKAD würdest Du bei jeder anderen Bildungsmassnahme, die auf dem Fernunterrichtsprinzip basiert - egal ob staatlich oder privat - auf die Nase fallen.
„Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter
oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen,
als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft
und dem Maß unserer Menschlichkeit.“
(Martin Luther King)
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Vertrag ist nunmal Vertrag. Man darf den "Wert" eines Vertrages nicht im Nachhinein persönlich bewerten sonder sollte ihn aus einer objektiven Sicht betrachten.
Schließe ich einen Handyvertrag mit zu hohem Minutenkontigent ab, muss ich da auch durch. Hab ich die falsche Versicherung abgeschlossen zahle ich zu viel Beitrag oder wenn ich ein Abo abgeschlossen hat ruft mich der Verlag auch nicht nach einem halben Jahr an und fragt ob ich denn die Zeitung überhaupt noch lese.
Sicherlich darf man hier auch nicht die rosarote Brille auf haben - die Anforderungen an die Selbstdisziplin und Eigenmotivationsmöglichkeiten werden bei fast keiner Fernschule/Fernhochschule aufgezeigt. Allerdings sollte man als mündiger Kunde schon in der Lage sein, die eigene Situation richtig einzuschätzen.
Wenn Du zu keinem anderen Zeitpunkt selbst aktiv geworden bist, dann kann man das nicht der AKAD vorwerfen. Regelmässig seine Ziele zu überprüfen und die Fortschritte zu kennen ist eben ein wichtiger Faktor im Fernstudium - und jede Fernhochschule bietet Urlaubssemester oder Zahlpausen an.
An der HFH kenne ich Studenten die im 5. Semester sind aber bereits ihre gesamten Gebühren bezahlt haben - die ziehen es auch weiterhin durch. Vllt. nur 2-3 Klausuren pro Semester aber die geben nicht auf ... allein im Rückstand zu sein ist noch kein Grund hinzuwerfen und in den meisten Fällen ist dieser dann auch nicht bei der Hochschule zu suchen.
Wenn Du dann wirklich auch noch gerichtliche Maßnahmen ergreifst wundert es mich auch nicht das es zu einer Eskalation kommt. Es gibt so viele Fernstudenten die brechen einfach ab, wenn es nicht mehr geht - das klappt meist ganz ohne Anwalt.
Andererseits zeigt Dein Beispiel wieder einmal ganz klar, wie wichtig es ist selbst zu wissen was man möchte, was man zu leisten vermag und wie man am besten arbeitet. Die Fernhochschulen sind nicht beliebig untereinander austauschbar - darum sollte man schon wissen wie man selbst tickt und dann versuchen die passende Hochschule auszuwählen ... dann wird eventuell aus der totalen Demotivation der richtige Ansporn für das Studium.
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 Zitat von Spartaner68
Also merkt euch: "Exmatrikulation" ist das Zauberwort. Erstmal Rückstand aufholen, dann wieder anmelden.
Macht bloss nicht den dummen Fehler wie ich. Laßt auch nicht ausnehmen.
Wenn du aus wichtigen Gründen nicht in der Lage bist dein Studium dein Studium fortzusetzen kannst du ein Urlaubssemster einlegen. Du bekommst dann über einen festgelegten Zeitraum (bis zu einem Jahr!) keine neuen Lerneinheiten zugesandt und zahlst auch keine Studiengebühren. Du hast dann auch Zeit deinen Rückstand aufzuholen, denn du kannst weiterhin die Virtuelle Hochschule nutzen und Seminare besuchen und Prüfungen ablegen für Module, die du bereits erhalten hast.
Diese Möglichkeit sollte wesentlich einfacher sein als sich zu exmatrikulieren.
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Noch ein Wort zu dem angeblichen Zaubertrick "Exmatrikulation". Zwar ist es richtig, dass es möglich ist, sich zu exmatrikulieren und später wieder zu immatrikulieren. Im Gegensatz zur Behauptung von Spartaner68 ist dies aber nicht zwangsläufig unproblematisch. Z. B. kann, während man nicht immatrikuliert ist, die Prüfungsordnung geändert werden und andere Scheine/Leistungsnachweise gefordert werden. Ist man exmatrikuliert, hat man (im Gegensatz zum immatrikulierten Studenten) keinen Vertrauensschutz, in der alten Studienordnung weiterzumachen. Man landet dann in der neuen Studienordnung und muss u. U. Leistungsnachweise nachholen und kann die alten nicht verwenden. Im Extremfall könnte sogar der ganze Studiengang eingestellt werden. Dann schaut man in die Röhre. Lieber sollte man sich über Urlaubssemester u. ä. informieren.
Außerdem zeigt meine Erfahrung, dass die meisten Leute, die Schwierigkeiten haben, diese offensiv angehen müssen, sonst wird es nie was. Wer in 1,5 Jahren nur eine Prüfung geschrieben hat, wird nicht plötzlich besser, weil er exmatrikuliert ist.
Ich erlaube mir die Anmerkung, dass die Situation am einfachsten bei der als unflexibel usw. gescholtenen FeU Hagen ist: Einfach keine Kurse belegen oder nur als Wiederholer, kostet 11 Euro im Semester und man bleibt Student im Studiengang mit allen Möglichkeiten. Gar nicht so schlecht, oder?
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