Übersetzer im IBC-Studiengang?
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Hallo zusammen,
ich interessiere mich für den Studiengang International Business Communication bei der AKAD. Vor einigen Jahren habe ich mich dort bereits erfolgreich zur Staatl. gepr. Übersetzerin für Englisch weitergebildet, weiß also, dass mir das Fernstudieren liegt und was mich bei der AKAD erwartet.
Leider war der Übersetzerlehrgang damals noch nicht modularisiert aufgebaut, sodass die von mir bereits erbrachten Studienleistungen nun nicht angerechnet werden können 
Gibt es hier noch mehr Übersetzer, die sich für den IBC entschieden haben und mir von Ihren Erfahrungen berichten können?
Ich bin vor allem unsicher, wie groß der Anteil an Studieninhalt ist, der im IBC und Übersetzerlehrgang (quasi-)identisch ist. Will ja nicht ein kleines Vermögen ausgeben, nur um nochmal alles "aufzuwärmen", was ich damals schon gelernt habe...
Danke und viele Grüße
Sabine
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Hallo Sabine,
ich habe den Übersetzerlehrgang bei AKAD damals auch noch nicht-modularisiert belegt. Und bei Einführung des IBC habe ich mich mal erkundigt. Soweit ich mich erinnern kann, werden bis auf zwei Module alle Module des Übersetzerlehrgangs im IBC verwendet. Da sich aber mit Umstellung auf das modularisierte System auch einige Inhalte geändert haben, wirst du vermutlich nicht die identischen Inhalte wiederfinden, die du schon damals bearbeitet hast. Trotzdem musst du mit viel Wiederholung rechnen. Ich habe mich übrigens dann gegen den IBC entschieden, eben weil der Anteil an neuen Inhalten hauptsächlich aus dem Bereich BWL, Kommunikationswissenschaften (ein Einführungsmodul) und Verhandlungsdolmetschen (ebenfalls ein Modul) kommt und ich da für mich keinen echten Mehrwert sah.
Gruß,
Sonja
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Hi, ich studiere gerade den IBC.
Ja, es stimmt, dass bis auf zwei Fächer (Kultur Deutschlands und Prüfungsvorbereitung für den Übersetzer) alles auch im IBC vorkommt. Die Anforderungen zwischen Lehrgang und Studium sind allerdings etwas anders. Das heißt, dass bei dem Lehrgang die Prüfungen alle nicht so eng gesehen werden, es kann häufiger wiederholt werden usw. Deswegen werden die Leistungen des Übersetzers sowieso nur anerkannt, wenn man die staatliche Prüfung bestanden hat, die somit offiziell über wirkliche Beherrschung des Stoffs Auskunft gibt.
Was man da aber wegen dem Alter machen kann, weiß ich leider nicht... Ich denke da müsstest du dich mal mit der AKAD auseinandersetzen. Es stimmt schon, dass sonst im IBC hauptsächlich noch einiges an BWL drankommt und dann eben der Schwerpunkt, in dem du je nach Vorlieben zwischen entweder einer weiteren Sprache (Französisch oder Spanisch) oder mehr BWL wählen kannst.
Ich mache zum Beispiel gerade noch B1 und dann B2 AKAD Kurse in Französisch zur Vorbereitung auf den Schwerpunkt irgendwann mal, wo man ja B2 Kenntnisse braucht.
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Hmmm, also zu meiner Zeit wurden auch die AKAD-internen Prüfungen sehr ernst genommen und häufige Wiederholungen waren auch nicht drin... Klar, "staatl. geprüft" darf man sich natürlich nur nennen, wenn man am Ende auch die externe Staatsprüfung mit Erfolg abgelegt hat. Ich habe das seinerzeit vor dem Regierungspräsidium Karlsruhe getan. Mit der Anerkennung hat das aber nichts zu tun, da geht's nur um die Modularisierung des Studiengangs. Habe schon ausführlich (und mehrfach) mit der AKAD gesprochen, weil ich das ja auch so verstanden hatte, dass der IBC einen Großteil des Übersetzerlehrgangs enthält. Aber meine Leistungen kann und/oder will man trotzdem nicht anrechnen 
Leider gab es den IBC noch nicht, als ich 2001 bei der AKAD angefangen habe, sonst hätte ich ihn sofort belegt.
Jetzt werde ich mich aber wohl doch eher anderweitig orientieren...
Vielen Dank schonmal für Eure Antworten!
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Als ich damals angefragt habe, wollte man mir das erste Englischmodul (Englisch 5?) erlassen.
Ich kann schon irgendwie verstehen, warum man dir nichts anrechnen kann. Die Endnote im Bachelor setzt sich aus den Modulnoten zusammen (und vermutlich Abschlussarbeit sowie evtl. noch andere Leistungen; den genauen Leistungskatalog kenne ich nicht genau). Du hast vermutlich genau wie ich nur drei Prüfungen während deines Lehrganges gehabt, die jeweils am Ende des je einwöchigen Seminars gehalten wurden. Ist aber ein bisschen schwer, eine Endnote nur anhand dieser drei Noten zu errechnen. Klar, AKAD könnte uns auch einfach nur die Klausuren schreiben lassen und dafür eine vergünstigte Gebühr berechnen, tun sie aber nicht, weil dann vermutlich jeder ehemalige Teilnehmer anklopft und das rechnet sich ja nicht.
Kurzum, mich nervt das auch, allerdings sehe ich im IBC für mich immer noch keinen Mehrwert, auch wenn man ihn mit 'hinterherschmeißen' würde. Deswegen wurmt mich das nicht so sehr.
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Ja, genau. Ich hatte auch die drei einwöchigen Seminare mit je einer Abschlussprüfung. Ich habe aber auch mal einen Notenspiegel angefordert, indem meine Durchschnittsnote für jedes Fach aufgelistet ist. Man könnte da also sicher was machen, wenn man denn wollen würde...
Naja, du hast aber schon recht mit dem Mehrwert. Ich find's halt nur schade, dass es damals noch kein ähnliches Angebot gab. Auch den Dipl.-Übersetzer mit "nur" einer Fremdsprache hatte die AKAD damals noch nicht im Angebot.
Schade ist, dass in Deutschland immer so ein riesen Wert auf einen "echten" Hochschulabschluss gelegt wird - da kommt man mit dem staatl. gepr. Übersetzer halt nicht wirklich weiter...
Habe gesehen, dass du inzwischen an der OU studierst. Das hab' ich auch schon mehrfach in Erwägung gezogen, aber die Gebühren für Leute, die nicht im UK wohnen, sind ja auch echt happig. Allerdings steht das Pfund im Moment sehr günstig 
Fühlst Du dich denn wohl da? Ich glaube, in einem anderen Thread hab ich schonmal was von Deinen Erfahrungen gelesen und die waren recht positiv...?
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