Die Deutsche Telekom geht in ihrer Mitarbeiterqualifikation neue Wege und kooperiert mit AKAD.

60 Leistungsträger der Telekom studieren ab Oktober 2010 berufsbegleitend an einer der AKAD Hochschulen in Stuttgart, Leipzig oder Pinneberg Betriebswirtschaftslehre oder Wirtschaftsinformatik. Für den Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger ist das berufsbegleitende Studium generell „ein Schlüssel zur akademischen Berufstätigenqualifikation im Geiste des Bologna-Prozesses.” AKAD-Geschäftsführer Harald Melcher weist auf die bildungspolitische Dimension des berufsbegleitenden Studiums hin: „Wer vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels die Prinzipien der Durchlässigkeit und des lebenslangen Lernens tatsächlich angehen will, setzt auf das berufsbegleitende Fernstudium. Während andere Unternehmen noch planen, hat dies die Telekom schon sehr früh erkannt und jetzt gehandelt.“

Bologna@Telekom und mehr weibliche Führungskräfte

Die Unternehmensstrategie „Bologna@Telekom“ zielt unter anderem darauf ab, die Fachkräfte durch ein internes Förderprogramm von berufsbegleitenden Studiengängen zu qualifizieren. Die 60 Leistungsträger, die ab Herbst an einer der drei AKAD Hochschulen studieren, fördert die Telekom durch die hälftige Übernahme der Studiengebühren und die Freistellung für zehn Studienpräsenztage. Rund ein Drittel (19) der 60 künftigen AKAD-Studierenden sind weiblich, was exakt der selbst vorgegebenen Förderquote der Telekom für Frauen in Führungskräften des mittleren und oberen Managements entspricht. Und diese steigt mittelfristig auch durch einen höheren Frauenanteil in berufsbegleitenden Studiengängen.

Neben den AKAD Hochschulen, die das Modell des Fernstudiums abdecken, sind noch vier weitere Hochschulen beteiligt, darunter etwa die unternehmenseigene Hochschule für Telekommunikation (HfTL) Leipzig. Die insgesamt rund 200 geförderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich selbst entschieden, bei welchem der Hochschulpartner sie ihr Studium aufnehmen möchten.

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