15 Prozent studieren bei AKAD ohne Abitur oder Fachhochschulreife
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An den AKAD-Fernhochschulen in Stuttgart, Leipzig und Pinneberg studieren schon seit vielen Jahren Berufstätige ohne Abitur oder Fachhochschulreife: Rund 15 Prozent haben den Seiteneinstieg in ein Studium durch ihre beruflichen oder weitere Qualifikationen gemeistert.
Dazu Prof. Dr. Eva Schwinghammer, Rektorin der AKAD Hochschule Stuttgart:
Wir machen die Erfahrung, dass motivierte Berufstätige bei entsprechender Vorbildung auch ohne Abitur oder Fachhochschulreife in der Lage sind, einen anspruchsvollen Hochschulabschluss zu erlangen. Dies ist auch unter demografischen Gesichtspunkten ein wichtiges Element zur Behebung des Fachkräftemangels und ein deutliches Signal in Richtung eines durchlässigeren Bildungssystems in Deutschland.
Unterschiedliche Regelungen
Studierende können ohne Abitur an den drei AKAD-Fernhochschulen in Stuttgart, Leipzig und Pinneberg studieren, wenn die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen.
In Schleswig-Holstein (AKAD Pinneberg) wird eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie eine fünfjährige Berufspraxis als Berechtigung für ein Probestudium verlangt. Nach dessen Erfolg ist das reguläre Studium möglich.
Die Voraussetzungen in Sachsen (AKAD Leipzig) sind ähnlich, nur dass hier neben der Berufsausbildung eine dreijährige Berufspraxis ausreicht, um zu einer Hochschulaufnahmeprüfung zugelassen zu werden, nach deren Erfolg studiert werden kann.
In Baden-Württemberg (AKAD Stuttgart) hingegen können Berufstätige direkt zu einem Studium zugelassen werden, das ihrer Berufsausbildung und ihrer beruflichen Fortbildung fachlich entspricht. Die berufliche Fortbildung muss zum Beispiel einer Meisterprüfung gleichwertig sein, wie etwa ein Betriebswirt oder Versicherungsfachwirt IHK.
Dieser Beitrag basiert auf einer Pressemitteilung der AKAD.