Interview: Das Studienangebot der APOLLON Hochschule
-
Markus Jung: Bitte stellen Sie das Angebotsportfolio der APOLLON Hochschule vor.
Michael Timm: Wir bieten berufsbegleitende Studiengänge an, die ein flexibles und selbstbestimmtes Lernen ermöglichen.
Im Bachelorbereich ist der Bachelor Gesundheitsökonomie an erster Stelle zu nennen. Dann folgen der Bachelor in Gesundheitslogistik und der Bachelor in Gesundheitstourismus.
Im Master Bereich haben wir den Master Gesundheitsökonomie, der die gesundheitsökonomischen Themen vertieft und mit dem Master of Arts abschliesst. Den Master of Health Management, der insbesondere für Ärzte sehr interessant ist. Und den Master of Health Economics, der auch für Seiteneinsteiger sehr interessant sein kann, die mit einem akademischen Abschluss in den wachsenden Gesundheitsmarkt hinein kommen möchten.
Und wir bieten Hochschulzertifikatskurse an, die punktuellen Weiterbildungsbedarf im Gesundheitsmarkt abdecken. Das fängt an bei Kursen zum Thema Health Marketing und geht bis hin zum Thema Praxismanagement, was ein sehr aktuelles Thema ist. Diese Kurse gehen in der Regel drei bis sechs Monate und schließen mit einem Zertifikat der Hochschule ab. Natürlich finden auch diese auf akademischem Niveau statt.
Markus Jung: Handelt es sich bei diesen Zertifikatsangeboten um einzelne Module aus den kompletten Studiengängen oder sind das zusätzliche Angebote?
Michael Timm: Sowohl als auch. Es sind zum Teil Module, die in Studiengängen schon verwendet werden. Es sind aber auch ganz eigene Inhalte, wie zum Beispiel das Thema Praxismanagement. Dabei handelt es sich um einen länger laufenden Kurs, der sich an Arzthelferinnen richtet und den Weiterbildungsbedarf deckt im Rahmen von expandierenden Praxen, Zusammenschlüssen von Praxen oder sogar der Gründung von medizinischen Versorgungszentren. Die Arzthelferin muss hier in die Lage versetzt werden, diesen Betrieb auch zu leiten, zu managen und zu organisieren.
Markus Jung: Ist es möglich, einen erfolgreich abgeschlossenen Zertifikatskurs als Leistung auf ein eventuell späteres Studium anrechnen zu lassen?
Michael Timm: Auch das ist möglich und bringt natürlich zeitliche und monetäre Vorteile.
Ergänzend möchte ich darauf hinweisen, dass wir für die Weiterbildung von Ärzten auch sogenannte CME-Punkte (Continuing Medical Education Punkte) vergeben. Damit können Ärzte nachweisen, dass sie ihre Verpflichtung zur Fortbildung erfüllt haben.
Dieser Beitrag ist Teil eines Interviews mit der APOLLON Hochschule, das ich für Fernstudium-Infos.de am 12.01.2011 in Bremen geführt habe.