Neu bei APOLLON: Praxismanagement, Gesundheitstechnologie, Prävention, Gerontologie
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Markus Jung: Welche neuen Studienangebote planen Sie für die Zukunft?
Michael Timm: Wir planen in diesem Jahr, im Jahr 2011, zwei neue Studiengänge. Einmal das Thema Gesundheitstechnologiemanagement, das wird Mitte des Jahres, vielleicht zum Herbst kommen und zum Ende des Jahres dann das Thema Praxismanagement.
Für 2012 planen wir noch einen etwas größeren Umbau der Hochschule. Wir wollen zwei neue Fachbereiche installieren. Im Moment haben wir die beiden Fachbereiche Gesundheitswirtschaft und Gesundheitstechnologie und -logistik. Es werden dazukommen der Fachbereich Prävention und Gesundheitsförderung und der Fachbereich Sozialmanagement und Gerontologie. Hierfür suchen wir gerade Lehrpersonal, die das hauptamtlich verantworten und die dann Studiengänge in diesen beiden neuen Fachbereichen entwickeln und auf den Markt bringen.
Markus Jung: Wird es sich bei den neuen Studienangeboten um Bachelor- oder Master-Studiengänge handeln?
Michael Timm: In erster Linie werden es in all diesen Themenkomplexen Bachelor Studiengänge sein und dann in einem zweiten Schritt, in den neuen Fachbereichen, auch Master Studiengänge.
Markus Jung: Das Angebote wird also vor allem im wirtschaftlichen Bereich weiter ausgebaut. Planen Sie auch Studienangebote aus dem medizinischen Bereich?
Johanne Pundt: Nein das ist eigentlich nicht unser Ziel. Ich verstehe Ihre Frage, aber klassische medizinische Weiterbildung, also im biomedizinischen Sinne, machen wir nicht. Die Mediziner, die zu uns kommen, die wollen sich tatsächlich umorientieren. Erst kürzlich war ich zu einer Veranstaltung des Fachverbandes der Kardiologen eingeladen. Dort wurde ausdrücklich gewünscht, dass unsere Hochschule präsentieren sollte, welche Management- und Ökonomie Know-how wir vermitteln, damit es die Mediziner in bei einer Veränderung leichter haben. Denn viele Mediziner möchten heute gar nicht mehr im niedergelassenen Bereich tätig sein, also in der Praxis arbeiten, sondern möchten raus, auch aus dem stationären Bereich, da die Arbeitsbedingungen in den Kliniken inzwischen katastrophal sind. Oder sie möchten sich in Klinikverbünden organisieren. Dieser Vernetzungsgedanke ist sehr wichtig. Viele möchten auch geschäftsführende Tätigkeiten mit Management Know-how wahrnehmen. Die klassische, medizinische Weiterbildung haben wir daher nicht vor.
Dieser Text ist Teil eines Interviews mit der APOLLON Hochschule, das ich für Fernstudium-Infos.de am 12.01.2011 in Bremen geführt habe.