Oliver Noteborn (41) aus Brühl bei Köln studiert seit Anfang 2011 an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft den Bachelor-Studiengang Gesundheitsökonomie. Im Telefon-Interview hat er mir unter anderem verraten, wie er bereits jetzt nach wenigen Monaten für seine Karriere von dem Studium profitiert hat.

Was haben Sie gemacht, bevor Sie das Fernstudium bei APOLLON begonnen haben?

Ich habe eine kaufmännische Ausbildung absolviert und war etliche Jahre unter anderem als Steuerfachgehilfe im elterlichen Betrieb sowie als freiberuflicher Unternehmensberater tätig. Seit zwei Jahren bin ich nun als examinierter Krankenpfleger auf einer Demenzstation, in einer Suchtklinik und in einer Justizvollzugsanstalt als Pfleger tätig gewesen.

Warum wollen Sie nun studieren und wie sind Sie auf APOLLON aufmerksam geworden?

Mein Ziel ist es, möglichst schnell aufzusteigen. Zum Beispiel als Pflegedienstleiter, um später in die Geschäftsführung eines Hauses einzusteigen. Dafür wird aber Führungserfahrung benötigt, eigentlich muss ein PDL-Kurs absolviert werden. Das Studium bei APOLLON bietet aber weit mehr und wird auch als Weiterbildung für eine Leitungsfunktion anerkannt. Auf die Hochschule bin ich durch Recherchen im Internet aufmerksam geworden, als ich mich über verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten im Gesundheitswesen informiert habe. Die Infos auf der Homepage habe ich als sehr nützlich empfunden, außerdem habe ich die telefonische Studienberatung sehr intensiv in Anspruch genommen und diese als sehr hilfreich erlebt. Und jetzt, nach wenigen Monaten, hat mir das Studium schon zu einem großen Karriereschritt verholfen.

Wie das? - Sie haben doch gerade erst mit dem Fernstudium begonnen und sind vom Abschluss noch weit entfernt.

Um sich auf Leitungsstellen bewerben zu können, reicht es oft aus nachzuweisen, dass eine passende Weiterbildung begonnen wurde. Das kann ich mit meinem Studium und habe mich damit auf Stellenausschreibungen beworben. Allerdings nicht an meinem vorherigen Wohnort in Bad Hersfeld, sondern in Köln. Dort ist das Angebot einfach deutlich besser und es hat nur kurze Zeit gedauert, bis ich die Zusage für eine Wohnbereichsleitung bei einem kirchlichen Träger hatte. So bin ich nun nach Brühl in die Nähe von Köln umgezogen und trete am 1. August meine neue Stelle an. Damit verbunden ist auch ein deutlicher Gehaltssprung.

Glückwunsch. Das ging ja wirklich schnell. Hatten die Arbeitgeber in den Bewerbungsgesprächen nicht die Sorge, dass Sie aufgrund des Fernstudiums zu wenig Zeit und Energie für den Job haben?

Nein, das kam gar nicht vor. Im Gegenteil, mir wurde oft sogar zeitliches Entgegenkommen angeboten. Meinem vorherigen Arbeitgeber hingegen hat es gar nicht gefallen, dass ich mich weiterbilden wollte. Dort hatte man wohl Angst, dass ich dann künftig die Jobs meiner Vorgesetzten übernehmen könnte und man hätte mich lieber weiterhin als einfachen Pfleger gesehen.

Ich möchte jetzt auf das Studium selbst zu sprechen kommen. Was gefällt Ihnen besonders gut?

Beeindruckend finde ich besonders die Betreuung. Vom Studienservice bin ich regelrecht begeistert. Oft habe ich schon am Tag meiner Anfrage eine Antwort erhalten. Eindrucksvoll war auch Präsident Prof. Kümmel bei der Einführungsveranstaltung. Er hat eine sehr mitreißende und motivierende Art.

Gut ist auch, dass das Studium sehr flexibel ist und es keine fest vorgegebene Struktur gibt. So werden zwar Seminare nur in Bremen angeboten, aber Prüfungsstandorte gibt es in vielen deutschen Städten und über Goethe-Institute können Prüfungen sogar im Ausland abgelegt werden.

Und was gefällt Ihnen weniger gut?

Es wäre schön, wenn die Hefte in Ordnern strukturiert geliefert würden. So wie es jetzt ist, kann bei fortgeschrittenem Studium schnell die Übersicht verloren gehen.

Außerdem würde ich es begrüßen, wenn es auf freiwilliger Basis zusätzliche Crash-Kurse, zum Beispiel zur Mathematik, geben würden.

Wie ist der Kontakt mit anderen Studierenden?

Der Austausch ist gut, erste Kontakte haben sich schon über den Online-Campus ergeben. Auf dem Einführungsseminar wurden diese vertieft und neue gewonnen. Man hilft sich untereinander. Dazu kommen auch virtuelle Lerngruppen zum Einsatz, die über Mail, Telefon, Skype etc. organisiert werden.

Wie sind die Materialien aufbereitet?

Die inhaltliche Aufbereitung gefällt mir. Es ist kein Zusatzmaterial notwendig, außer ggf. Gesetzestexte. Diese können aber auch über das Internet abgerufen werden. Mir gefällt es auch sehr gut, dass Papierunterlagen geliefert werden, die jederzeit zur Hand sind und in denen Notizen, Markierungen usw. möglich sind. Als Ergänzung fände ich zwar auch elektronische Unterlagen nützlich, aber keinesfalls als Ersatz für die Studienhefte.

Möchten Sie anderen Interessenten abschließend noch einen Tipp mit auf den Weg geben?

Macht Euch vorher Gedanken über das "innere Zeitfenster": Habe ich wirklich genug Zeit für das Fernstudium? - So 2-3 Stunden am Tag sollten es schon sein, um in der Regelzeit fertig werden zu können. Ist man langsamer, dauert es halt länger. …

Einfach MACHEN !!!
„Ich will den Hut“ (Insider)

Vielen Dank für dieses interessante Interview.