Braucht man eine Bewerbungsverwaltung?
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Das Jobportal Monster.de ist der Frage nachgegangen, wie man bei vielen Bewerbungen den Überblick behalten kann.
Wichtige Info vorab: Auch der Autor des Beitrags kommt zu dem Ergebnis, dass hierzu keine (im Zweifel teure) professionelle Software notwendig ist.
Dennoch empfiehlt er, zum Beispiel in einer Excel- oder Open-Office-Tabelle alle Bewerbungen mit dem aktuellen Status einzutragen.
Außerdem ist er der Meinung, dass bewerben zumindest für Arbeitslose ein Vollzeitjob sei. Fragt sich, wie man da neben vorhandenem Job und ggf. noch laufendem Fernstudium überhaupt erfolgreich sein kann.
Wie handhabt ihr das? Erfasst ihr eure Bewerbungen tatsächlich in elektronischer Form? Oder habt ihr immer nur so wenige Bewerbungen laufen, dass ihr auch so den Überblick dazu habt? Als wie groß empfindet ihr den Zeitaufwand für die Bewerbungen?
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 Zitat von Markus Jung
Wie handhabt ihr das? Erfasst ihr eure Bewerbungen tatsächlich in elektronischer Form? Oder habt ihr immer nur so wenige Bewerbungen laufen, dass ihr auch so den Überblick dazu habt? Als wie groß empfindet ihr den Zeitaufwand für die Bewerbungen?
Als Freiberufler lebt man ständig mit diesem "Problem". Selbst während eines laufenden Projekts "bewirbt" man sich immer wieder auf andere Möglichkeiten. Ich für meinen Teil habe eine separate Outlook-Datei gebaut. Für jedes Projekt gibt es einen Unterordner, dort ist die komplette Korrespondenz gepflegt. Der aktuelle Status (wie z.B. pending) steht vor dem eigentlichen Projektnamen am Anfang des Ordners (womit sich das auch noch sortiert).
Hat mir bisher gute Dienste geleistet. Wobei ich meist lediglich 5-6 offene Anfragen habe.
Vor knapp 10 Jahren war mal für ein paar Monate Flaute, da habe ich wirklich 8h am Tag mit Akquise verbracht - per Telefon, Email und teilweise mit persönlichem Kontakt.
Mit den Bewerbungen, welche ich schreiben werde, wenn ich fertiger BSc bin, fange ich VOR dem Abschluss garnicht erst an. Das kriegt zeitlich kein Mensch gebacken ...
Danny
Wilhelm Büchner Hochschule
Bachelor of Science in Angewandter Informatik seit 12/2011
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Als ich mich beworben habe, führte ich eine Excel-Datei in der in den Status einmal die Woche erfasst habe. Da man der Arbeitsagentur schließlich auch "Rechenschaft" schuldig ist, konnte ich so ohne großen Aufwand den aktuellen Stand meiner Bemühungen darstellen.
Während des Studiums habe ich bisher nur strategische Bewerbungen erstellt, um etwas den Marktwert zu testen. Neben Job und Studium sowie Familie auch noch eine saubere Bewerbungsphase durchziehen ist sicher nicht leicht. An dieser Stelle würde ich eher das Studium zurückfahren.
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ich suche ja gerade nach einem neuen job. eine excel-tabelle habe ich, wann wo beworben, welche reaktion, ...
einfach um den überblick zu behalten, wo man sich beworben hat, wo man noch mit einer reaktion rechnen kann (bei online bewerbungen ist die absagenquote extrem gering)
bei online-bewerbungen sehe ich aber keinen wirklich hohen zeitaufwand, pro bewerbung vielleicht 20min. anschreiben ändern, als pdf exportieren, mit den anderen pdfs zu einer datei zusammen setzen und rausschicken. man scannt ja nicht jedesmal das zeugnis neu.
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20 Minuten Bearbeitung der Unterlagen für eine Anzeige? Bewerben Sie sich denn auf völlig identische Stellen? Denn anders kann ich mir die Kürze der Zeit nicht erklären. In 20 Minuten kann man keine Anzeige auf die Anforderungen hin analysieren und Anschreiben und Lebenslauf anpassen.
Es geht bei einer Dokumentation übrigens nicht nur darum, den Rücklauf von Bewerbungen unter Kontrolle zu behalten. Es geht auch darum, die einzelnen Schritte zu dokumentieren, Abläufe von Vorstellungsgesprächen zu notieren etc. Wenn die erste oder zweite Bewerbung schon zum Erfolg führt, dann ist das natürlich überflüssig, wenn man aber nach der 20sten immer noch sucht, dann ist eine aussagekräftige Dokumentation wichtig, um das eigene Vorgehen optimieren zu können.
Sabine Kanzler
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