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Ergebnis 31 bis 32 von 32

Mitteilungsbedürfnis der Bewerber...

  1. #31
    Chrisa ist offline Benutzer
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    Es kommt vielleicht auch darauf an, wie örtlich gebunden das Hobby ist.

    Gebe ich an fiktive Auswahl "Tätigkeit bei Bergwacht XY, Alpinklettern und Bouldern" brauche ich mich gar nicht auf einen Job in Hamburg zu bewerben. Da lässt man es m. E. besser weg und gibt sich dann mit der Kletterhalle zufrieden.

    Geb ich aber vielleicht an gezielt in DIESE eine Stadt zu wollen, in DIESE Fima weil Landleben satt, und der neue Job mein Hobby voraussetzt (Fremdsprache) kann es funktionieren. Manche Firmen nehmen ja auch keine von außerhalb, weil halt meinend, hört eh wieder auf und sucht sich was besseres.

    Steht in der Stellenausschreibung "Reisebereitschaft erforderlich" hätte ich keine Probleme Schwimmen, Laufen und Lesen anzugeben, das geht alles auch auf Dienstreise. Ob ich dann die Bindung an den Schwimmverein donnerstags um 19.30 zu geben würde? Wohl eher nicht.

    Und die Mitgliedschaften bei Verbänden / Gewerkschaften o. ä. würde ich immer verschweigen, weil man "tut" ja in dem Sinne nicht. Höchstens man kann es wieder als Projekt verkaufen, Organistion von Tagung xy, wenn das im Job gerade gefragt ist und irgendwie im Lebenslauf sonst fehlt.
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  2. #32
    Avatar von Rumpelstilz
    Rumpelstilz ist offline Erfahrener Benutzer
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    Eine Bekannte (wird dieses Jahr 50) von mir hatte gerade ein interessantes Erlebnis diesbezüglich: Sie hat in einer Bewerbung bei einem jungen Unternehmen (Zukunftstechnologie) angegeben, dass sie vor kurzem mit Klettern angefangen hat. Sie hat sich im Sachbearbeitungsbereich beworben.
    Im Bewerbungsgespräch hat sie der Geschäftsleiter auf das Klettern angesprochen und hat dies als Anknüpfungspunkt dafür genommen, ob sie für ein expandieredes, innovatives Unternehmen geeignet ist. Sie arbeitet im Moment in einem sehr konservativen, "statischen" Betrieb.
    Der Geschäftsleiter hat die Tatsache, dass sie in ihrem Alter etwas Neues anfängt und dies auch eher etwas "junges" ist, dahingehend interpretiert, dass sie Veränderungen gegenüber offen ist, sich ändern und entwickeln möchte. Natürlich hat ihre (private) Weiterbildung (Sprachen, IT) auch dazu beigetragen, dass dieser Eindruck entstanden ist. Trotzdem: Hätte sie sich rein auf ihren beruflichen Hintergrund berufen, wäre sie wohl für den Job nicht in Frage gekommen. Im Bewerbunggespräch kam zur Sprache, dass sie ev. sogar für eine Stelle im Internationalen Vertrieb in Frage kommt.
    Ergebnis steht noch aus, aber ich fand das Beispiel erwähnenswert.
    toxique21 gefällt das.

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