In Bewerbung um Vertraulichkeit bitten?
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Guten Tag zusammen,
ich bewerbe mich momentan bei uns im Konzern auf eine neue Stelle (im selben Tätigkeitsbereich, jedoch bei einer anderen Tochtergesellschaft).
Meine jetzige Führungskraft und meine hoffentlich zukünftige Führungskraft kennen einander natürlich, daher stellt sich mir die Frage ob man im Anschreiben um "Vertraulichkeit" bitten sollte?
Es wäre natürlich unglücklich, wenn die potenzielle neue Führungskraft auf meine jetzige wegen der Bewerbung zugeht, ich den Job schlussendlich aber nicht bekommen sollte (Warum auch immer ist ja erstmal Nebensache).
Vielen Dank,
Moritz
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Man kann darum bitten, aber letztendlich...wie wollen Sie es beweisen, wenn die beiden sich auf dem Klo (beispielsweise) treffen und dort Ihre Bewerbung zur Sprache kommt?
Konzernintern ist so was schwierig!
Sabine Kanzler
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 Zitat von KanzlerCoaching
Konzernintern ist so was schwierig!
Sehe ich genauso, landet alles in der Personalakte und wenn es im Konzern nur noch eine HR-Abteilung gibt kann die Führungskraft eine interne Bewerbung sofort nach Eingang sehen. Selbst wenn die Bewerbung in einer anderen HR-Abteilung landet sind Konzernführungskräfte meistens gut vernetzt. Von Vertraulichkeit würde ich nicht ausgehen - aber einfach mal HR fragen, ob so etwas möglich ist....
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Hallo,
vielen Dank euch beiden, dann werde ich den Passus einfach rauslassen...
Eine zentrale Personalabteilung haben wir (noch) nicht.
Vielen Dank und einen schönen Abend,
Moritz
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Ganz im Gegenteil. Ich würde den Passus auf jeden Fall rein nehmen. Auch wenn es konzern- oder unternehmensintern durchaus schwierig ist, so ist das ein legitimes Anliegen und eigentlich sollten Personaler wie Vorgesetzte diesbezüglich sich auch in Schweigen hüllen. Alles andere wäre meiner Meinung nach Vertrauensmissbrauch und dann würde ich mir schon überlegen, ob ich dann wirklich zu so einer Führungskraft wechseln möchte, die nicht einmal das vertraulich behandelt.
Zudem ist es nicht so, dass ein Vorgesetzter ständig in die Personalakte guckt. Ich habe bspw. noch nie in die Akte meiner Untergebenen geschaut und wenn überhaupt, habe ich es mir raussuchen lassen. Abgesehen erwarte ich, dass so ein Vorgang im Zweifel erst dann für mich zugänglich gemacht wird, wenn es ohnehin offiziell wird. Etwas sensibles Umgehen mit persönlichen Daten und Anliegen sollte man erwarten dürfen.
Ich habe übrigens nie ein Problem in Unternehmen gehabt, dass es nicht "vertrauliche" interne Stellenbewerbungen gab. Wo erst ein Gespräch mit dem "neuen" gesucht wurde bevor alles an die große Glocke ging.
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Es spricht nichts dagegen, diesen Passus mit reinzunehmen, aber er wird nicht viel bringen. Am einfachsten wäre es natürlich, mal den jetzigen Chef zu fragen, wie es mit einer Versetzung aussähe. Vielleicht versteht dieser die Argumente - dann würde es später auf keinen Fall zu Problemen kommen, weil Sie offen und ehrlich waren.
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