Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 7 bis 12 von 12

Gute Vorsätze, Teil 2

  1. #7
    Avatar von wasserfall
    wasserfall ist offline Sehr erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    19.09.2009
    Ort
    Hamburger "Speckgürtel"
    Beiträge
    399
    Blog-Einträge
    94
    Zitat Zitat von KanzlerCoaching Beitrag anzeigen
    Ich habe kein einziges Posting gelesen, in dem sich jemand vornimmt "Ich will an meinem Arbeitsplatz diesen oder jenen Vorstoß machen und das Thema XY einbrngen, mit dem ich mich in meiner Fortbildung beschäftige." Bei den meisten hat sich da was "ergeben". Das ist schön, man kann so was aber auch planen und aktiv verfolgen, damit Weiterbildung sich möglichst schon während dieser Zeit ein wenig amortisiert. Oder dass man die neue Kompetenz und die sich darauf ergebende Rollenänderung schon während der Fortbildung trainiert.
    Viele der bisherigen Antworten deuten auf eine fehlende Unterstützung durch den Arbeitgeber hin. Dann ist die naheliegende Vermutung, dass ein Arbeitgeber in solchen Vorstößen eine Vernachlässigung der eigentlichen Arbeit sieht. Trotz Innovationsmanagement, betriebl. Vorschlagswesen sieht die Realität oft ganz anders aus. Da geht es oft um ganz niedere Gefühle, gerade auch der direkten Vorgesetzten: Angst, Neid, Überheblichkeit. Amortisierungsgedanken kann man völlig vergessen, Prämien basieren ohne Spielraum nur noch auf vereinbarten Zielen.
    Entweder der AG fördert das Fernstudium, dann ist wahrscheinlich auch die Kooperation erwünscht. Oder man trennt es fein säuberlich, solange bis man die Urkunde in der Personalabteilunmg einreichen kann.

  2. #8
    Avatar von KanzlerCoaching
    KanzlerCoaching ist offline Sehr erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    01.02.2011
    Beiträge
    686
    Blog-Einträge
    10
    Zitat Zitat von wasserfall Beitrag anzeigen
    Entweder der AG fördert das Fernstudium, dann ist wahrscheinlich auch die Kooperation erwünscht. Oder man trennt es fein säuberlich, solange bis man die Urkunde in der Personalabteilunmg einreichen kann.
    Und was hat man dann im Unternehmen davon, wenn man - quasi von 0 auf 100 - sich als der neue kompetente Mitarbeiter präsentiert? Warum sollte der Vorgesetzte, die Kollegen (das Unternehmen) jetzt plötzlich begeistert reagieren?

    Was machen Sie, wenn es das nicht tut? Sich ärgern? Zur Tagesordnung übergehen? Kündigen?

    Ich will Ihre Erfahrungen nicht kleinreden, ich möchte nur darauf hinweisen, dass ein bisschen mehr Strategie bei der beruflichen Entwicklung nichts Schlechtes ist!

  3. #9
    Tropical72 ist offline Neuer Benutzer
    Registriert seit
    04.05.2011
    Ort
    Lahr i. S.
    Beiträge
    8
    Blog-Einträge
    1
    Sehr geehrte Frau Kanzler,

    aus meiner Sicht ist das ja schon eine Karriereplanung und erfahrungsgemäß kann ich nur sagen "Karriere macht man nicht die werden gemacht". Damit sind die Chancen schon einmal limitiert. Alphatierchen sehen es auch nicht so gerne wenn ein Untergebener sich durch Weiterbildung hervorhebt, kommt auch nicht bei jedem Personaler gut an. Meine Weiterbildung (Studium) mache ich für mich und sonst niemanden. Ich habe mich auch bewusst für ein nicht BWL / MBA Studium entschieden (ups das passt ja gar nicht ins Bild der Deutschen Personaler). Aber auf das Abenteuer lasse ich mich ein und freu mich schon drauf meinen neuen Lebensweg einschlagen zu dürfen.

    In diesem Sinne


    P.S
    Meine erste Weiterbildung war auf meine Beruf, meine Arbeitskollegen fanden das gar nicht super, und von dort an hatte ich eine sehr spannende Zeit im Unternehmen

  4. #10
    Avatar von Dadi
    Dadi ist offline Moderator
    Registriert seit
    18.01.2009
    Beiträge
    705
    ich hätte gerne mein Studium - besonders die Hausarbeiten und Diplomarbeiten - mit meinem Studium verknüpft. Ich habe auch kein Geheimnis von meinem Studium gemacht und bin gleich offen damit umgegangen. Trotz netter Worte habe ich eigentlich keine wirkliche Unterstützung erfahren, eher im Gegenteil. Bei einem Vorgesetzenwechsel hat es sich zwar gebessert - ich bekam keinen Gegenwind mehr - aber wirkliche Unterstützung? Ich denke auch, dass da auch die von Wasserfall genannten Gefühle eine Rolle spielen....es gibt halt eben doch eine Differenz zwischen Unternehmensinteresse und Interesse der Führungskraft.

  5. #11
    Avatar von chillie
    chillie ist offline Moderator
    Registriert seit
    28.05.2007
    Ort
    Bayreuth
    Beiträge
    3.472
    Blog-Einträge
    642
    Ich will Ihre Erfahrungen nicht kleinreden, ich möchte nur darauf hinweisen, dass ein bisschen mehr Strategie bei der beruflichen Entwicklung nichts Schlechtes ist!
    Das würde ich persönlich niemals bestreiten. An mir selbst stelle ich allerdings fest, dass eine derartige "Einsicht" vielleicht sogar die Fähigkeit dazu erst mit verantwortungsvollen fachlichen und inzwischen besonders mit Führungsaufgaben gekommen ist.
    Als frisch gebackener Industriekaufmann hatte ich keinen Plan und nach meinem letzten Stellenwechsel eigentlich auch nicht.

    Zwischenzeitlich sehe ich das deutlich anders. Ein berufliches Ziel hatte ich im übrigen im Sinn als ich das Fernstudium aufgenommen habe (ist ja bereits die 2. nebenberufliche Weiterbildung).
    Ein Grund warum ich nicht aktiver mit dem Thema umgegangen bin ist für mich ganz klar, dass der Planungshorizont für mich sehr unsicher erschien. Ich persönlich tue mir schwer damit zu planen ggf. den Job zu wechseln und mich somit zusätzlichen Schwierigkeiten auszusetzen.
    Inzwischen habe ich für mich gelernt, dass meine Qualifikation und meine Fähigkeiten so weit geeignet sind ein von mir gesetztes Ziel zu erreichen (auch wenn das sicher mit daran liegt, dass ich derartige Ziele zwischenzeitlich besser setzen kann).
    Fernstudent an der HFH (... nur noch bis 30.06.2012 )
    mein HFH Blog | @chillie_ Twitter | HFH-Gruppe

  6. #12
    Avatar von wasserfall
    wasserfall ist offline Sehr erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    19.09.2009
    Ort
    Hamburger "Speckgürtel"
    Beiträge
    399
    Blog-Einträge
    94
    Zitat Zitat von KanzlerCoaching Beitrag anzeigen
    Zur Tagesordnung übergehen?
    Vermutlich ja Meine Situation ist aber auch etwas spezieller, da ich Ingenieur mit 20 Jahren Berufserfahrung bin. Als Endzwanziger, baldiger Absolvent hätte ich mich sicher anders verhalten
    • Wenn die Firma unterstützt und Optionen für die Entwicklung zeigt, dann wird geblieben
    • Ist die Firma bestenfalls uninteressiert, dann gehen sofort nach Abgabe der Arbeit/bzw. Kolloquium die Bewerbungen raus

Seite 2 von 2 ErsteErste 12