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Schwertfisch und Technik

Wider die vergeudete Schwertfischzeit

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von am 02.11.2009 um 23:50 (447 Hits)
Es ist eine lange Weile her, aber ich erinnere ich mich gut daran. An ein junges Unternehmen und ein starkes Team. Der Verdienst war mau, aber ich bin unglaublich gerne zur Arbeit gefahren. Nein, da ist nix verklärt -das waren tatsächlich ein paar richtig gute Jahre. Bis zur Pleite damals.

Wenn heute mein Wecker morgens klingelt, möchte ich meistens einfach liegenbleiben. Und sobald ich aufstehe, ertappe ich mich mitunter bei dem Gedanken, dass der gerade anbrechende Arbeitstag doch bitte einfach schnell vorbei gehen mag.
Was für eine Vergeudung wertvoller Lebenszeit.

Hat man das erstmal kapiert, muss man wohl was machen.
Das dementsprechende Vorhaben sieht bei mir etwa so aus:
1) Kurzfristig einen anderen Job suchen.
2) Fortwährend meine Position verbessern, auch langfristig etwas zu machen, was mir liegt.

Kurz ist er, mein 2-Punkte-Plan. Hat eine kurzfristige sowie eine langfristige Komponente und bietet reichlich Gestaltungsspielraum.
Ich sollte ihn umsetzen.



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Kommentare

  1. Avatar von Zippy
    Wenn heute mein Wecker morgens klingelt, möchte ich meistens einfach liegenbleiben. Und sobald ich aufstehe, ertappe ich mich mitunter bei dem Gedanken, dass der gerade anbrechende Arbeitstag doch bitte einfach schnell vorbei gehen mag.
    Das kenne ich. Spätestens jetzt wird es Zeit für einen Wechsel. Es gibt nichts schlimmeres als mit Widerwillen zur Arbeit zu fahren, um dann dort irgendwie seinen Tag möglichst rasch zu verbringen. Das Blöde ist, der Tag zieht sich dann meist wie Kaugummi, weil alles so ätzend ist.

    Ich finde Deinen 2-Punkte-Plan gut.

    Hast Du nicht gerade erst ein Studium abgeschlossen? Hiermit sollte doch jobmässig etwas anzufangen sein? Mit irgendeinem Ziel im Visier wirst Du dieses Studium doch gemacht haben?

    Viel Erfolg,
    Zippy
  2. Avatar von chillie
    Das kenne ich. Spätestens jetzt wird es Zeit für einen Wechsel. Es gibt nichts schlimmeres als mit Widerwillen zur Arbeit zu fahren, um dann dort irgendwie seinen Tag möglichst rasch zu verbringen. Das Blöde ist, der Tag zieht sich dann meist wie Kaugummi, weil alles so ätzend ist.
    Das unterschreibe ich sofort!!
  3. Avatar von Markus Jung
    Es gibt nichts schlimmeres als mit Widerwillen zur Arbeit zu fahren, um dann dort irgendwie seinen Tag möglichst rasch zu verbringen. Das Blöde ist, der Tag zieht sich dann meist wie Kaugummi, weil alles so ätzend ist.
    So eine Phase hatte ich als Angestellter auch. Und wenn man da erstmal gelandet ist, ist es kaum möglich wieder raus zu kommen - Veränderung muss her. Noch heute bereute ich die letzten 1-2 Jahre meines Angestellten-Jobs, in denen ich außer Leidensfähigkeit nichts mehr gelernt habe und nur noch gefrustet war.

    Aber, es kommen auch wieder andere Zeiten :-)

    Viele Grüße
    Markus
  4. Avatar von Zippy
    Noch heute bereute ich die letzten 1-2 Jahre meines Angestellten-Jobs, in denen ich außer Leidensfähigkeit nichts mehr gelernt habe und nur noch gefrustet war.
    Oft ist es aber so, wenn man nicht bis dahin kommt, dass auch keine Entscheidung gefällt wird, einfach, weil es ja doch immer irgendwie geht. Hinzu kommt das Sicherheitsdenken, weil man Familie hat und eine Veränderung oft Geld- und Zeiteinbußen mit sich bringt.

    Zippy
  5. Avatar von Markus Jung
    Genau so ist es bzw. war es dann auch bei mir. Erst, als externe Einflüsse dazu kamen (Umstrukturierung) habe ich den Schritt in die Selbstständigkeit getan. Sonst wäre ich heute vielleicht immer noch Angestellter, und Fernstudium-Infos.de liefe auf Sparflamme nebenher...

    Also, Schwertfisch - gut, dass Du aktiv wirst :-)

    Beste Grüße
    Markus
  6. Avatar von schwertfisch
    Danke, Ihr Drei.
    Eure Gedanken konnte ich gut nachvollziehen. Meine Passivität und das Ausharren wider besseres Wissen ärgern mich sehr. Und "Hab ich auch schon erlebt" hilft mir gewiss ebenso weiter wie "Auf geht's". -Ich habe nämlich nicht vor, an dieser Stelle in einem Jahr schulterzuckend zugeben zu müssen, nix unternommen zu haben.

    Zippy, tatsächlich hatte ich natürlich ein Ziel im Visier, als ich das BWL-Studium aufgenommen hatte. Die waren allerdings nicht so konkret, wie ich sie heute formuliere. Ich komme darauf mit Sicherheit noch zurück.

    Viele Grüße
    vom schwertfisch

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