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		<title>Fernstudium-Infos.de - Blogs - Informatik-Betriebswirt VWA Trier von Susanne Dieter</title>
		<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/</link>
		<description>Im Fernstudium Forum tauscht die Fernstudenten Community ihre Erfahrungen aus und hilft sich gegenseitig. Hier gibt es alle Infos.</description>
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			<title>Fernstudium-Infos.de - Blogs - Informatik-Betriebswirt VWA Trier von Susanne Dieter</title>
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			<title>IT-Recht / Domain-Recht</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2728-it-recht-domain-recht.html</link>
			<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 21:43:37 GMT</pubDate>
			<description>Mal wieder ein Thema, wovon die meisten sicher mindestens schon gelesen oder gar Praxis-Erfahrung gesammelt haben. Einige Fälle, vor allem von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Mal wieder ein Thema, wovon die meisten sicher mindestens schon gelesen oder gar Praxis-Erfahrung gesammelt haben. Einige Fälle, vor allem von Domaingrabbern (reservieren Domains, um Geld von den Firmen zu verlangen, die diesen Namen tragen, aber das Internet verschlafen haben) wurden auch in der c't und Co. oder im Internet bekannt. Viele haben ja auch schon für sich oder für die Firma Domains registriert, ein Mitstudent hatte offenbar auch einen Dispute-Antrag bei der DENIC gestellt. Ich selbst besitze auch drei Domains.   <br />
<br />
Die Vorlesung begann mit einer Einführung über Domains, die zentrale Vergabestelle DENIC, deren Aufgaben und Pflichten etc. Später wurden reale Fälle behandelt wie Streitigkeiten um die Domain-Namen shell.de, ambiente.de, mitwohnzentrale.de, vossius.de, kurt-biedenkopf.de oder weideglück (fiktiv?). <br />
<br />
Sollte es tatsächlich einmal so einfach sein und durch die besprochenen §§ im BGB, Markengesetz und UWG abgefrühstückt sein? Kaum zu glauben. :)<br />
<br />
Das ist jetzt unser einziger Dozent, der kein Universitäts-Professor ist, aber dafür Richter am Landgericht und zur Zeit abgeordnet zum BGH. Es war gar nicht so trocken wie man sich den Unterricht bei einem Richter vorstellt. :) Hochkarätige Dozenten hat die VWA Trier da im Angebot. :) <br />
<br />
Die Vorlesungen selbst waren verständlich und anscheinend für alle interessant, denn es schienen an beiden Tagen fast Alle anwesend zu sein. Der Dozent schien allerdings einen Wettbewerb starten zu wollen, wer die Unterlagen am genausten Zeitpunkt treffsicher ins Netz stellen kann. Selbst Leute aus der Umgebung von Trier, die vor ihrer Abfahrt auf der VWA-Seite nachgeschaut hatten, hatten die Fälle und Auszüge aus den Gesetzestexten noch nicht gesehen, die zu Beginn der Vorlesung aber im Download-Bereich standen und Samstags benötigt wurden. Freundlicherweise hat ein Kommilitone für mich und einen weiteren Studenten, der auch nicht zu Hause übernachtete, die Dateien ausgedruckt und am nächsten Tag mitgebracht. <br />
<br />
Die beiden nächsten Klausuren werden mit 1,5 und 4,5 Credit Points gewichtet, diese werden an einem Tag geschrieben und sollen 22,5 und 67,5 Minuten dauern. (Pro 4 Credit Points eine Stunde Klausur, z.B. 10 CP-Klausuren dauern also 2,5 Stunden.) - Na, da müssen wir ja aufpassen, dass wir uns genau an die Sekunden halten. :)</div>

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			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA["Vordiplom" oder so]]></title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2658-vordiplom-oder-so.html</link>
			<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 12:16:13 GMT</pubDate>
			<description>Pünktlich (vor Beginn des 5. Semesters) kamen Mitte Januar die Zertifikate für das Grundstudium. Erst Ende Oktober waren die letzten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Pünktlich (vor Beginn des 5. Semesters) kamen Mitte Januar die Zertifikate für das Grundstudium. Erst Ende Oktober waren die letzten Klausur-Nachschreibe-Termine, so dass es etwas dauerte, bis alle Studenten alle Noten hatten. <br />
<br />
Naja, das Abschlusszeugnis nächstes Jahr macht wohl mehr her. :) Nützlich ist es aber sicherlich für Leute, die aufgehört haben oder sich bewerben wollen. <br />
<br />
„Diese Bescheinigung stellt kein Akademie-Diplom dar.“ - Ich wäre jetzt fast auf die Idee gekommen, mich Diplom-Grundlagerin oder Diplom-Grundlagen-Informatik-Betriebswirt (VWA) zu nennen. :)<br />
<br />
Auf der Rückseite stehen alle Noten einzeln aufgelistet. Da ich leider keinen 1er-Durchschnitt habe (aber hoffentlich im guten Bereich bleiben werde) scanne ich nur die erste Seite ein:</div>


<!-- attachments -->
	<div style="margin-top:10px">

		
			<fieldset class="fieldset">
				<legend>Miniaturansicht angehängter Grafiken</legend>
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	&nbsp;
	

				</div>
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	</div>
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			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Oh Tanenbaum, oh Tannenbaum (Betriebssysteme an der VWA)</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2644-oh-tanenbaum-oh-tannenbaum-betriebssysteme-vwa.html</link>
			<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 18:40:19 GMT</pubDate>
			<description>*Das Buch:* 
 
Nein, kein Tippfehler und auch nicht die verspätete Erkenntnis, dass Weihnachten war bzw. wieder in elf Monaten sein wird - gemeint...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><b>Das Buch:</b><br />
<br />
Nein, kein Tippfehler und auch nicht die verspätete Erkenntnis, dass Weihnachten war bzw. wieder in elf Monaten sein wird - gemeint ist Andrew S. Tanenbaum und sein Buch „Moderne Betriebssysteme“. <br />
<br />
Beim durchblättern fällt mir in Kapitel 6 auf der Seite 543 eine Übungsaufgabe auf: „Denken Sie sich ein Beispiel für einen Deadlock in der Politik aus.“ Und ich dachte schon anhand mancher Schilderungen hier, die HFH sei erfinderisch. :)<br />
<br />
Ansonsten ein sehr interessanter Rundumschlag für mich: Geschichte, Prozesse und Threads, Speicherverwaltung, Dateisysteme, Ein- und Ausgabe, Multimedia-Betriebssysteme, Multiprozessorsysteme, IT-Sicherheit, Fallstudien  Linux, Vista und Symbian (habe ich auf meinem Handy) sowie Entwurf von Betriebssystemen. Auch Multimedia-Dateien, -kompression sowie Codierung von Videodateien werden erwähnt (solche Themen werden wohl bei einem Medieninformatik-Studium gefragt sein, was mich ebenfalls interessieren würde). <br />
<br />
Scheint aber kein Buch für Anfänger zu sein: In „Kapitel 1 „wird eine Einführung in die Programmiersprache C und das C-Laufzeitmodell für diejenigen Leser gegeben, die bisher nur mit Java vertraut sind.“ (Vorwort)<br />
<br />
<b>Die Vorlesungen:</b><br />
<br />
Der Unterricht wird von dem gleichen Dozenten gehalten, der auch mein „Angstfach“ Java-Programmieren in den ersten drei Semestern unterrichtet hat. Kuriose Mischung... :)<br />
<br />
Sehr anschaulich mit Beispielen, ein Student hat sogar eine (natürlich zu wissenschaftlichen Zwecken) auseinander genommene alte Festplatte mitgebracht. Bei den Beispielen bzgl. der Programmierung der Zugriffsmöglichkeiten auf den SWAP (Auslagerungsdatei) mit Kleiderschränken oder CD-Regalen fällt mir auf, dass meine CD-Sammlung ordentlicher organisiert ist als mein Kleiderschrank. :) Ein Mitstudent erzählt von der Technik-Abteilung des Kaufhauses KaDeWe in Berlin. So würde vermutlich meine Wohnung aussehen, wenn ich mal im Lotto gewinne. :) Vorführungen von kleinen Programmen oder Öffnen von Photoshop und Erstellung eines 1-GB-Bildes und die Auswirkungen im Task Manager runden das Bild ab. <br />
<br />
Weitere Themen waren der Aufbau des PCs, 32- und 64-bit-Architekturen, Multiprozessor-Systeme, Threads und Prozesse, RAM und virtueller Speicher, MMU, Speicherverwaltung und Algorithmen (NRU,Belady, Lifo, Fifo, LFU, Second Chance, Clock), Dateisysteme, Stack und Heap, Grafikkarten und GPU, die verschiedenen Cache-Level. (Ein guter Trick, um den Chef oder Papa zum PC-Kauf zu überreden: Den Level-1-Cache ausschalten, so dass der PC 45 Minuten zum Hochfahren benötigt). Dazu immer wieder Vergleiche der Größenordnungen früher und heute sowie ein  Ausblick auf die Zukunft. <br />
<br />
<b>Rückblick:</b><br />
<br />
Da kommen immer wieder Erinnerungen auf bei Ausdrücken wie fat16 (altes Dateisystem) usw. Mein erster PC war ein 486 DX 2/66. Mein erstes Auto und die erste Schallplatte weiß ich auch noch, aber was war eigentlich mein erstes selbst gekauftes Kleidungsstück? Keine Ahnung mehr. Was sagt mir das? Beruf verfehlt? Angeblich war auch mein erstes Wort „Auto“. :-) - Nein, eine kaufmännische Ausbildung war schon o.k. <br />
<br />
Der Dozent ist wie mir bereits bekannt war Mac-Fan und Spieleprogrammierer. Die Informatiker sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. :) Ich kenne noch Leute der alten Garde, die alles über die Konsole erledigen und über Klicki-Bunti-Oberflächen bestenfalls lächeln. (Die „one job, one tool“-Verfechter, wem das etwas sagt.) Dort habe ich auch gelernt, mich teilweise genauer auszudrücken, z.B. dass Linux nur der Kernel ist und nicht das Betriebssystem. <br />
<br />
<b>Ausblick:</b><br />
<br />
Vielleicht sollte ich für die Zukunft auch einen LPI und / oder MSCE anstreben? Den LPI haben manche User von mandrivauser.de auf dem Linux-Tag gemacht, das Wissen hierfür kann man sich auch selbst aneignen und sich dann zur Prüfung anmelden. Ich sehe aber auch, dass die Fernschule Weber die Vorbereitung anbietet, dauert aber und kostet einiges. Einige hilfreiche Seiten zum Lernen habe ich u.a.  auch bei Wikipedia, LPI e.V., LPI Academy und Linux Praxis gefunden. Der MSCE scheint aber mehr gefragt zu sein... Naja, jetzt beschäftige ich mich erst einmal mit den VWA-Inhalten...</div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Bachelor oder nicht, das ist hier die Frage</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2492-bachelor-oder-nicht-das-hier-frage.html</link>
			<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 16:59:21 GMT</pubDate>
			<description>Die von mir nur 17 km entfernte FH Kaiserslautern, Standort Zweibrücken bietet scheinbar einen B.A. für die VWA-Absolventen an, der den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Die von mir nur 17 km entfernte FH Kaiserslautern, Standort Zweibrücken bietet scheinbar einen B.A. für die VWA-Absolventen an, der den Wirtschaftsinformatikern zwar offen steht, für den sie sich aber nicht interessieren. &#8222;Scheinbar&#8220; weil keine genauen Informationen von der Geschäftsleitung vorliegen, sondern mancher von einem Betriebswirt &#8222;gehört hat, dass...&#8220; Laut einem Kommilitonen soll die Abschlussnote dafür mindestens 2,5 sein. <br />
<br />
Allerdings war im zweiten Semester die Rede von kostenlos, das wäre ein Novum in der VWA-Landschaft und wäre vielleicht doch eine Überlegung wert, dann müsste ich aber vorher überlegen, ob und welchen Master ich im Informatik-Bereich machen will und ob ich dort überhaupt damit zugelassen werde. Machen die Hochschulen überhaupt verbindliche Aussagen über Dinge, die mindestens 1 Jahr in der Zukunft liegen?<br />
<br />
Unser Professor, der auch an der VWA Köln unterrichtet, berichtet, dass dort in Zusammenarbeit mit der privaten Fachhochschule CBS (Cologne Business School) ein viersemestriger Bachelor für 695,-- EUR pro Monat erworben werden kann. Auch der angesprochene Master kostet über 10.000 EUR.<br />
<br />
Auf deren Seite finde ich aber auch keinen Bachelor of Science, davon abgesehen, dass ich soviel Geld nicht ausgeben wollte. Dann doch lieber drei Jahre &#8222;normal&#8220; (dann aber vermutlich Informatik oder Medieninformatik) oder mit wenigen Anrechnungen, das hängt ja von der jeweiligen Hochschule ab. Mit meinem Abitur werde ich vermutlich überall zugelassen, Informatik hat an vielen Hochschulen keinen NC, und alleine meine Wartezeit beträgt so viele Semester, dass ich viele Konkurrenten (oder political correct Mitbewerber) in diesem Bereich wohl locker aussteche.  <br />
<br />
Von Mastern war auch noch die Rede, aber einen umstrittenen Master, zu dem man auch ohne vorherigen Bachelor Zugang bekommt, will ich auch nicht machen. Davon abgesehen, dass der Titel MBA gar nicht geschützt ist und von jedem Wald- und Wieseninstitut angeboten werden kann. (Was sollte ich auch mit einem Titel, den Manager anpeilen? Mich interessiert die Informatik.)</div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Sonstiges rund um die VWA</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2491-sonstiges-rund-um-die-vwa.html</link>
			<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 16:54:07 GMT</pubDate>
			<description>-12 Grad in der Innenstadt von Trier am Samstag letzter Woche um 8 Uhr - da kommt Stimmung auf, da wird man auch ohne Kaffee direkt wach. :) Aber es...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>-12 Grad in der Innenstadt von Trier am Samstag letzter Woche um 8 Uhr - da kommt Stimmung auf, da wird man auch ohne Kaffee direkt wach. :) Aber es war ja das letzte Wochenende für das Jahr 2009. Dieses lief weitaus besser als das vorangegangene, wesentlich bessere Noten nach Startschwierigkeiten, wenn es auch zwischen Januar und Juli recht stressig war. Das vierte Semester war etwas geruhsamer, aber die beiden letzten Semester warten mit mehreren Klausuren und zwei Projekten in Wirtschaftsinformatik, die mit jeweils 36 Stunden zusätzlich zu den Vorlesungen angesetzt sind. <br />
<br />
Wer jetzt in Anbetracht der ersten Zeilen auf einen Rück-, Ausblick oder verspätete Weihnachtsgrüße wartet, muss nicht weiter lesen. :)<br />
<br />
Im Dezember hatte ich wieder einen Großauftrag von einem Kunden, so dass die VWA und deren Inhalte etwas hinten anstehen mussten. Da fällt mir gerade ein Spruch eines spielbegeisterten Profs.  ein: &#8222;Wenn es im Gefängnis Internet gäbe, wäre es für manche Spieler sicher verführerisch...&#8220; Hmm, für Fernstudenten vielleicht auch, mal kurz eine einmonatige Freizeitsstrafe abzusitzen... :)<br />
<br />
Inzwischen war ich noch so verwegen und habe die Domain <a href="http://www.informatik-betriebswirt.com" target="_self">www.informatik-betriebswirt.com</a> reserviert. Nachdem der erste inhaltliche Entwurf wie eine Zweigstelle von fernstudium-infos ausgesehen hat, habe ich nun doch die meisten Inhalte eingestellt, die mir vorschwebten. <br />
<br />
Das immer währende Thema Programmieren wartet auch, hierzu konzentriere ich mich inzwischen aber auf meine Stamm-Vorlesung &#8222;Algorithmen&#8220; von der Universität Osnabrück, da wird alles erklärt, was ich bei der VWA derzeit benötige, nur tiefer gehender. <br />
<br />
Aber wenn man nicht gefordert bzw. ab und zu auch mal überfordert wäre, könnte man sich die VWA wohl auch sparen, man will schließlich nicht auf der Stufe der Kenntnisse aus der Ausbildung stehen bleiben...</div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Projektmanagement 2</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2490-projektmanagement-2.html</link>
			<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 16:49:25 GMT</pubDate>
			<description>Habe wohl die Zeichengrenze gesprengt. Ich wollte eigentlich nicht der Kuli oder Gottschalk des Forums werden. :) 
 
Theorie für große Unternehmen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Habe wohl die Zeichengrenze gesprengt. Ich wollte eigentlich nicht der Kuli oder Gottschalk des Forums werden. :)<br />
<br />
Theorie für große Unternehmen und Praxis in kleineren Firmen?<br />
<br />
Wie in fast jedem Fach klafft zwischen Theorie und Praxis eine mehr oder weniger große Lücke.<br />
<br />
Ich erinnerte mich an eine Äußerung eines Schreibers in der Newsgroup de.etc.beruf.selbstaendig, der erzählte, dass ein Chef darüber nachdachte, die Programmierer nach Zeilen Code zu bezahlen. Er erntete Kopfschütteln, Grinsen und Bemerkungen, dass dann die Gefahr bestehe, dass die Programmierer dann eben viel schreiben und unsauberen, langsamen statt schlanken, schnellen Code produzieren. Mein Einwand in der Vorlesung diesbzgl. wurde auch beantwortet dass dann auch ein gutes QM verfügbar sein muss. Hat das aber auch jede Firma, deren Chef gerade eine neue Idee hat oder mit jemandem, z.B. Unternehmensberater, befreundet ist, der gerade ein neues Hobby hat? <br />
<br />
Balanced Score Card: &#8222;(...) weil er die Möglichkeit bietet, die Geschäftsführungsebene in eine &#8222;lernende Organisation&#8220; einzubinden, Rückmeldung über die Wirkungen der eigenen Strategien zu bekommen und die Hypothesen zu prüfen (...) &#8220; - das widerspricht sich irgendwie mit der wissenschaftlich erforschten These, dass Überbringer schlechter Nachrichten geköpft werden und daher schlechte News nicht nach oben wandern (ebenfalls Brooks, von J. Saltzer, M.I.T Bad News Diode genannt)<br />
<br />
Ebenso sinnvoll, dass der Projektleiter alle Kompetenzen haben soll, (&#8222;sonst ist es nur Projektüberwachung&#8220;), viele kleinere Firmen schwören eher auf flache Hierarchien mit Vorgesetzten ohne Weisungsfunktion, für solche Fälle gibt es wieder zusätzliche Schulungen außerhalb der VWA, so werden Arbeitsplätze erhalten. :) (Das erinnert mich an Human Ressource Management und verschiedene Führungstypen.) <br />
<br />
Die Erfahrungsdatenbank existiert auch kaum in Firmen der Mitstudenten, manche wünschten sich aber eher etwas mehr Dokumentation und QM. <br />
<br />
Interessant auch die Schilderungen aus der Praxis in den Vorlesungen, das regt zu mancher Diskussion an. Firmen-Interna schreibe ich hier in der Öffentlichkeit aber lieber nicht nieder. <br />
<br />
Auch ob In- oder Outsourcing gerade modern ist, war nicht unumstritten. <br />
<br />
Einigkeit bestand offenbar darin, dass ein großer Trend die Virtualisierung ist. <br />
<br />
Lehrreich war auch der Austausch mit Kommilitonen in der Pause, ich hatte mich schon gefragt, was z.B. Informatik-Kaufleute in einer kleineren Bank machen, die Tätigkeiten klingen aber doch recht abwechslungsreich und herausfordernd. Mich interessiert derzeit aber doch immer noch mehr die Informatik an sich. Das habe ich auch dem Professor gesagt, als er gefragt hat, ob ich mir in Zukunft wieder vorstellen könnte, in einer größeren Firma zu arbeiten. Die meisten wollen aber sicher in die Projektleitung, wenn sie das nicht sogar bereits jetzt schon sind. <br />
<br />
Und die Moral von der (langen) Geschicht':<br />
<br />
So ein Blog ist nicht nur gut für Exibitionisten, sondern auch um sich die Inhalte noch einmal vor Augen zu führen durch das erneute Anschauen der Folien. :) Allmählich greifen auch immer mehr Zahnräder ineinander - BWL, Wirtschaftsinformatik und Informatik...</div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2490-projektmanagement-2.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Projektmanagement (Inhalte, nicht immer ernstgemeinte Kommentare, Theorie & Praxis)]]></title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2489-projektmanagement-inhalte-immer-ernstgemeinte-kommentare-theorie.html</link>
			<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 16:46:16 GMT</pubDate>
			<description>Für viele Studenten wohl eines der Fächer, die sie in der Praxis am meisten betreffen. 
 
Inhalte der drei Wochenenden:  
 
Projekte und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Für viele Studenten wohl eines der Fächer, die sie in der Praxis am meisten betreffen.<br />
<br />
Inhalte der drei Wochenenden: <br />
<br />
Projekte und Projekttypen; Projektorganisation; Projektmanagement in Software-Entwicklungsprojekten; Zusammenarbeit im Projektteam; Ergebnisse empirischer Untersuchungen; Projektplanung und Projektplanungs-Techniken; Projektcontrolling; Aufwandschätzung; Erfahrungsdatenbank; Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit; Bewertungsmethoden<br />
<br />
Wie immer ist in dieser Welt alles geregelt: :)<br />
Projektmanagement nach DIN 69901: &#8222;die Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und -mitteln für die Abwicklung eines Projektes&#8220;<br />
Um es nicht zu klar werden zu lassen, gibt es aber noch mehr Definitionen. <br />
<br />
Hier wieder ein Grund für den Trend, Alles und Jeden zu einem Manager umzubenennen (Sollte ich Büromanager des Büroservices auf meine Visitenkarten schreiben? :)) &#8222;Projektmanagement ist eine Form des Management, die üblicherweise nicht nur von einem einzigen Manager wahrgenommen wird, sondern durch gleichzeitiges Zusammenwirken mehrerer Manager bzw. Lenkungsorgane zustande kommt.&#8220;<br />
<br />
Ergebnisse empirischer Untersuchungen wurden auch diskutiert - &#8222;warum sind IT-Projekte erfolgreich oder warum schlagen sie fehl?&#8220; Zu manchen Erkenntnissen kommt man hoffentlich auch ohne wissenschaftliche Studie, z.B. &#8222;Ungenaue Vorgaben des Auftraggebers, unklare Aufgabenstellung, schlechte / unsystematische Planung, Kosten-, Zeitschätzung&#8220; (Weltz / Ortmann). Hier auch zu finden: Projekt erfolgte ohne Kalkulation (13%), Kalkulation erfolgte im Projektverlauf (13%), Kalkulation wurde korrigiert (48%). Naja, learning by doing oder so. <br />
<br />
Die Standish Group benutzt vielsagende Umschreibungen: Erfolgsfaktoren - &#8222;The Chaos Ten&#8220;;<br />
Erfolgsrezept - Eigenschaften eines Projektmanagers: Mehrsprachigkeit, Türöffner, Maestro, Viehtreiber, Clark Kent (Superman?) In deren Untersuchungen steigt aber mit den Jahren die Zahl der erfolgreichen Projekte und sinkt die der abgebrochenen, offenbar ist die IT-Branche lernfähig. :)<br />
<br />
Zitate - dazu habe ich meine eigene Meinung, ich habe schon Leute bei der Erstellung ihrer Diplom-Arbeit erlebt, die erst überlegt haben, was sie sagen wollen und dann die passenden Zitate aus einem Zitat-Buch heraus gesucht haben. Irgendwer wird schon etwas Wissenschaftliches dazu erforscht haben. <br />
<br />
In dem Buch für &#8222;Systemsoftware&#8220; (&#8222;Moderne Betriebssysteme&#8220; von Tanenbaum) steht ebenfalls etwas über Projektmanagement, auch hier findet sich unter &#8222;Der Mythos vom Mann-Monat&#8220; das Brooks'sche Gesetz, als Schlussfolgerung etwas anders formuliert: &#8222;Es dauert neun Monate, ein Kind auszutragen, egal wie viele Frauen man dafür einsetzt.&#8220; :) Ein Kommilitone stellte in diesem Zusammenhang aber fest, dass die objektorientierte Programmierung dazu führte, dass produktiver programmiert wurde.<br />
<br />
Dass Messungen in Lines of Code für einen Programmierer oder DIN A4-Seiten für das Pflichtenheft erfolgen, erschließt sich ebenso nicht von Beginn an. Aber irgendwelche Messverfahren werden wohl benötigt. Die These, man benötigt so lange für eine Aufgabe, wie Zeit hierfür ist, wurde hier benannt mit &#8222;Studentensyndrom&#8220;.<br />
<br />
Die Themen Organisationsformen, -strukturen, Projektplanung und -methoden, Netzpläne, Beziehungen von Vorgängen, Pufferzeiten, kritischer Pfad, Einsatzmittel-, Kostenplanung, Projektcontrolling, Erfahrungsdatenbank erschließen sich eigentlich beim ersten Lesen. Einige Themen wurden auch bereits in der &#8222;Einführung&#8220; oder &#8222;Lebenszyklen von IT-Systemen&#8220; angesprochen, manche Inhalte kamen auch in anderen Fächern vor, z.B. Brutto- und Netto-Personalplanung in Human Ressource Management.<br />
<br />
Einfache Methoden der Aufwandsschätzung, COCOMO-Modell und Function Point Method... - Mist, jetzt muss ich an die Beach Boys und an ihr Lied &#8222;Kokomo&#8220; denken, das laut einem Kommilitonen wohl aus dem Film &#8222;Cocktail&#8220; mit Tom Cruise stammt und mir gar nicht so gut gefiel. Naja, wäre aber eine Eselsbrücke...<br />
<br />
Die Bewertungsmethoden wurden teilweise (oberflächlich) in der BWL behandelt: Klassische Wirtschaftlichkeitsrechnung (Finanzierung und Investition lässt grüßen), Nutzwertanalyse, Zero Based Budgeting, Total Cost of Ownership sowie die Balanced Score Card. Damit hatte ich vor ein paar Jahren einmal zu tun, als ein Kunde diese bei einer kleinen Firmengruppe in Berlin eingeführt hat. Das war wohl vor ein paar Jahren an der VWA Stuttgart modern, als sie noch diverse VWA-Ökonom-Abschlüsse anbot. :) <br />
<br />
Wieder etwas Magisches (im Fernsehen läuft an Weihnachten Harry Potter). Nein, hier ist das Magische Dreieck gemeint: 1) Zeit, 2) Kosten, 3) Inhalt, Umfang, Qualität. In VWL und BWL waren die vier Ziele im magischen Viereck nicht alle gleichzeitig zu erreichen, hier schon, allerdings führen Änderungen bei einem zu Änderungen an den beiden anderen Steuergrößen. Macht Sinn, gilt wohl für vieles.</div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2489-projektmanagement-inhalte-immer-ernstgemeinte-kommentare-theorie.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Wirtschaftsinformatik und Betriebssysteme</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2406-wirtschaftsinformatik-und-betriebssysteme.html</link>
			<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 11:44:20 GMT</pubDate>
			<description>Ha, Wirtschaftsinformatik ist wohl mein Fach - wieder 15 Punkte, dieses Mal in „Lebenszyklen von IT-Systemen“. Meine einzigen bisher, aber wer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Ha, Wirtschaftsinformatik ist wohl mein Fach - wieder 15 Punkte, dieses Mal in „Lebenszyklen von IT-Systemen“. Meine einzigen bisher, aber wer weiß... :-) Soll der Professor ruhig „beklagen“, dass ein Kommilitone und ich die ersten seien, die ohne IT-Berufserfahrung Wirtschaftsinformatik an der VWA studieren. (Wir schreiben die Klausuren mit Angabe der Matrikel-Nr., nicht mit Namen, was zwar einen gewissen Charme hat, hier aber den Prof. in die Irre geführt hat bei seiner Nachfrage nach Berufserfahrungen.) <br />
<br />
Inzwischen haben wir durch einen Mitstudenten Probelizenzen für den kostenpflichtigen ARIS Business Architect erhalten, die sogar evtl. nochmals drei Monate verlängert werden können, wenn wir eine Bestätigung des Professors erhalten, dass wir die Software für das Studium benutzen. Er schreibt „viel Spaß beim Modellieren“ - hmm, was will ich denn jetzt eigentlich modellieren? :-) Naja, mal schauen, was uns am Wochenende in „Projektmanagement“ erwartet, im fünften Semester steht dann schon bald das erste Projekt auf dem Plan. <br />
<br />
In Systemsoftware haben wir in der Zwischenzeit die Literaturempfehlung erhalten - Tanenbaum, &quot;Moderne Betriebssysteme&quot;. Der Prof. schrieb, wir könnten es uns unter den Weihnachtsbaum legen lassen. Der Spaß kostet nämlich 60 EUR in der Ausgabe von 2009, die letzte Ausgabe von 2002 ist ja nicht mehr aktuell. Da mich als Linux-Jünger das Thema mit am meisten interessiert, werde ich es mir auf alle Fälle anschauen, das Buch ist auch in der Stadtbücherei Saarbrücken erhältlich. Vielleicht sollte ich es mir auf englisch kaufen, dann frische ich nebenbei noch mein Englisch auf, meine Fremdsprachenkorrespondenten-Prüfung ist lange her. Den Stoff müsste ich theoretisch gut verstehen, egal, ob der Dozent vorne „99 Luftballons“ singt oder doziert. :-) Bei der LMU München habe ich auch angefangen, die ersten Vorlesungen bzgl. Betriebssysteme und Rechnerarchitektur anzuschauen - solche Sachen wie unicode etc. helfen auch bei xml und anderen Themen. Schau an, welche Querverbindungen sich da ergeben. Laut Skripte der LMU München werden die Vorlesungen aber noch sehr abstrakt...</div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2406-wirtschaftsinformatik-und-betriebssysteme.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Woche 92: Algorithmen, Datenstrukturen und ein Bildungsstreik</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2399-woche-92-algorithmen-datenstrukturen-und-bildungsstreik.html</link>
			<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 20:51:59 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Programmieren: 
 
Objektorientiertes Programmieren erklärt anhand von komplexen Zahlen &#8211; Äh, Moment, mein Abi ist 17,5 Jahre her, das wird bald...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Programmieren:<br />
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Objektorientiertes Programmieren erklärt anhand von komplexen Zahlen &#8211; Äh, Moment, mein Abi ist 17,5 Jahre her, das wird bald volljährig... kopfkratz... In der Pause meinte allerdings jemand, dass man das in der Schule gar nicht lernt, offenbar hatte ich das in meinen vielen verzweifelten Suchen in den ersten Semestern in einem Skript einer anderen Hochschule aufgeschnappt. Da wir in diesem Fall aber Alle schon wussten, worauf der Professor hinaus will, haben wir uns nur über die abstrakte Erklärung gewundert, aber die Sache an sich verstanden. <br />
<br />
Es ging schnell voran: Am ersten Wochenende Grundlagen, dieses Mal schon Objektorientierung und Übungen mit Listen mit Mergesort. Der Dozent erklärte zwar viel an der Tafel, aber auch er war recht flott unterwegs, so dass man zeitweilig an einen Maschinenschreib-Kurs erinnert wurde - so schnell, wie er den Code tippte und erklärte. Es gibt aber auch &#8222;Hausaufgaben&#8220;, also viel zum Üben für die relativ wenigen, teilweise lange auseinander liegenden Präsenzen. Diese Übungen und Lösungen stehen aber zeitnah (wie das Skript für die komplette Vorlesungsreihe) zum Download bereit. <br />
<br />
Gut, dass ich das alles schon mal gehört habe, so weiß ich wenigstens, wo die Reise hingeht, aber selber programmieren fällt doch noch schwer. In der Pause sagte ich noch zu einem Kommilitonen: &#8222;Ich habe auch schon mal ein Flugzeug gesehen, aber noch keines gebaut.&#8220; Das Paket &#8222;MiniJava&#8220; (als Ergänzung zu java.io.*?), das unser Professor uns für die Aus- und Eingabe zur Verfügung gestellt hat, erschließt sich mir ebenfalls noch nicht 100%ig - mal funktioniert es, mal nicht, vor allem read() macht Probleme, weniger das write() :-/ <br />
<br />
Merkwürdig... Aber was wäre das Leben ohne Rätsel, die gelöst werden wollen, dann wären die Erfolgserlebnisse auch kleiner in diesem Fach... Mal schauen, ob ich zum Ende des Studiums alle roten Kreuze in Eclipse, also die Fehlermeldungen, beseitigt haben werde. :-)<br />
<br />
Bildungsstreik:<br />
<br />
Ein Teil der Betriebswirte hätte am Samstag Morgen im Audimax eine Klausur in Investition und Finanzierung schreiben sollen, wurde aber aufgrund des Bildungsstreiks der Universitäts-Studenten, die den Raum besetzten, in einen anderen Hörsaal verlegt, was nicht nur den Studenten, sondern auch der VWA-Geschäftsführung Stress brachte, weil die Sitznummern etc. nicht mehr stimmten. <br />
<br />
Dennoch: Auch wenn Viele meckern und Meinungen haben wie &#8222;Faule Studenten, feiern, hängen rum und schlafen jetzt noch im Audimax&#8220; - von mir Daumen hoch! <br />
<br />
Vielleicht werde ich in meinem zukünftigen Leben auch wieder eine Präsenz-Fachhochschule oder Universität verstärken (einige Semester BWL an der Universität des Saarlandes habe ich ja bereits hinter mir).</div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>XML-Erfolgserlebnisse</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2371-xml-erfolgserlebnisse.html</link>
			<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 12:20:54 GMT</pubDate>
			<description>Am Wochenende hatten wir die ersten  XML-Vorlesungen bzw. Übungen. Diese Reihe wird folgende Inhalte haben: XML, DTDs, Namespaces, XML Schema, XPath,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Am Wochenende hatten wir die ersten  XML-Vorlesungen bzw. Übungen. Diese Reihe wird folgende Inhalte haben: XML, DTDs, Namespaces, XML Schema, XPath, XSLT,  XQuery, evtl. SAX. <br />
<br />
Die Folien sind die gleichen wie für die Universitäts-Studenten, jedoch etwas gekürzt, da wir acht Veranstaltungen haben, die Uni zwölf. Die Literaturempfehlungen sind alle auf englisch, aber man wird sicher auch ohne diese vielen dicken Fachbücher durch diese Veranstaltung kommen. <br />
<br />
Meine Vorkenntnisse waren in zwei Folien abgehakt, aber die Übungen waren unerwartet leicht im Gegensatz zur Vorlesung am Vortag - ein paar kleine xml- und dtd-Dateien waren zu erstellen. An dem nächsten xml-Wochenende wird dann Schema an die Reihe kommen. Im Gegensatz zu java-Programmieren fällt das wohl den meisten nicht so schwer. <br />
<br />
Wir benutzten zur Abwechslung auch die Computerräume der Universität, dort ist das kostenpflichtige oXygen installiert, mit dem wir arbeiten können. Nicht das beste, aber eine günstige Alternative für die Uni, zumal es auch auf Linux läuft. Wer einen USB-Stick dabei hatte, konnte die erstellten Dateien gleich zur weiteren Verwendung zu Hause auf diesen laden. Hierfür wurde Altova xml Spy erwähnt, das muss ich mir aber erst einmal anschauen.</div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Programmieren – eine unendliche Geschichte / Bildungs-Chaos</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2360-programmieren-eine-unendliche-geschichte-bildungs-chaos.html</link>
			<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 15:30:39 GMT</pubDate>
			<description>Neuer Professor – neues Glück. Im Gegensatz zu manch anderem Dozent hat er bereits alle Folien, Übungen usw. vorbereitet und zum Downloaden ins Netz...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Neuer Professor – neues Glück. Im Gegensatz zu manch anderem Dozent hat er bereits alle Folien, Übungen usw. vorbereitet und zum Downloaden ins Netz gestellt. <br />
<br />
Inhalte des Skriptes der Uni, deren Inhalte bei uns etwas gekürzt werden: Algorithmen für Sortieren, Schlangen, Suchbäume, Komplexität, Datentypen, Stacks, objektorientiertes Programmieren, Fehlerbehandlung, Hashing, Java Applets, graphische Benutzeroberflächen<br />
<br />
Fängt man damit nicht normalerweise an? Wurden hier die Lehrpläne des ersten und des vierten Semesters verwechselt? Jetzt kommt das, was ich an der Uni Osnabrück gelernt hatte, um überhaupt erst zu verstehen, was wir in den ersten drei Semestern gemacht haben.<br />
<br />
Also noch einmal mit den Vorlesungen des Prof. Vornbergers zu „Algorithmen“ beschäftigen, die Inhalte habe ich noch lange nicht verinnerlicht. Im Gegensatz zum Beginn weiß ich jetzt aber, was ich suche. <br />
Sowas wie Überlauf, Zweierkomplement, Binärzahlen, womit die Uni-Vorlesungen anfangen, hat man uns nie erklärt. Unser neuer Professor erklärt auch an der Tafel, wie z.B. MergeSort funktioniert, fährt aber sehr schnell fort. <br />
<br />
Zwei Semester habe ich damals gebraucht, um überhaupt zu merken, was mir fehlte. Die vielen angeblichen Anfängerbücher wie „Java ist eine Insel“ fangen meiner Meinung nicht am Anfang an. Man bekommt Code hingeworfen, den man aber nur versteht, wenn man z.B. weiß, was Bubble Sort ist. Wer noch nie von Rekursion, verschiedenen Sortierverfahren, Listen oder Schlangen etc. gehört hat, ist erst einmal aufgeschmissen, da helfen kaum Bücher zum Programmieren lernen. <br />
<br />
Das Abi ist bei den meisten von uns schon länger her, die Studenten, die zweistellige Noten hatten, waren diejenigen, die vorher schon Programmieren konnten. Meine Note war immerhin in den besseren 50%, sogar mindestens einen Fachinformatiker Systemintegration habe ich hinter mir gelassen. Es wird also langsam besser. <br />
<br />
Aber als Versuchskaninchen bin ich ja geübt. In der Schule kam dreimal die französische Revolution, dafür das Dritte Reich erst in der 11. Klasse, wer vorher abging, hat also nie etwas davon gehört (kam vor). Später habe ich als einer der ersten Jahrgänge Kauffrau für Bürokommunikation gelernt, dort haben wir Maschinenschreiben nicht an der Schreibmaschine, sondern mental gelernt (A = linke Hand, kleiner Finger...) Wir durften in der Berufsschule nicht am Maschinenschreib-Unterricht teilnehmen, hatten aber alle gute Noten, weil wir damals schon E-Mail hatten, was Anfang der 90er noch nicht selbstverständlich war, und wir auf das große Werkgelände und Zweigstellen verteilte Mädels haben uns während der Arbeit Mails geschrieben. Die Word-Lehrerin hatte vorher Schreibmaschine unterrichtet, und musste sich extra für uns einen PC kaufen und war uns also immer einen Mittag voraus (bzw. einige Schülerinnen ihr).<br />
<br />
Wenn man liest, was Bologna bewirkt hat, kann man nur sagen, ziemliches Chaos. Und dazu noch &quot;Bildung ist Ländersache&quot;. Am Wochenende kam ein Bericht über Nordrhein-Westfalen, wo ab der ersten Klasse schon Englisch gelehrt wird. Dorthin darf man als Eltern mit Kindern in höheren Klassenstufen besser nicht umziehen.<br />
<br />
Da kommt es auf das bißchen Programmieren auch nicht mehr an. Allerdings nervt mich die schlechte Note (8 Punkte), die auch noch mit 10 Credit Points gewichtet wird. :-(<br />
<br />
Mal sehen, was am Wochenende in xml kommt...</div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2360-programmieren-eine-unendliche-geschichte-bildungs-chaos.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Weiterer Weg nach VWA? / Vorlesungen diverser Hochschulen</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2324-weiterer-weg-vwa-vorlesungen-diverser-hochschulen.html</link>
			<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 13:13:22 GMT</pubDate>
			<description>Zur Abschlussprüfung 2011 sollen wir uns schon bis zum 30. November anmelden. Außerdem sollen wir das Abiturzeugnis und Unterlagen zur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Zur Abschlussprüfung 2011 sollen wir uns schon bis zum 30. November anmelden. Außerdem sollen wir das Abiturzeugnis und Unterlagen zur Berufserfahrung beifügen. Nanu, es gibt doch auch Leute, die ohne Berufserfahrung oder Abitur zugelassen wurden? Von anderen VWAs habe ich zumindest noch nie gehört, dass es dann Probleme bei der Zulassung zur Prüfung gab, wenn die Noten an sich in Ordnung waren. <br />
<br />
Vielleicht will man sich schon für den Bachelor vorinformieren? Dort gibt es Gerüchten nach doch eine Mindestnote für Betriebswirte und für uns Wirtschaftsinformatiker gar keine Möglichkeit. Es wurden zwar Bachelor of Arts und Business Administration, Essen und Akad genannt, aber ich befürchte, er meinte BA Hessen und Avans, die bereits bekannten Möglichkeiten. Einen Bachelor of Science hat ja bisher keine einzige VWA in Deutschland im Angebot, und Nachfragen bei der XING-VWA-Alumni-Gruppe haben auch nichts gebracht, weil die Mitschreiber dort alle den Bachelor in Hessen oder Holland gemacht haben. Also genau wie ich von Anfang an vermutete.<br />
<br />
Ich selbst will aber sowieso einen Bachelor of Science, am liebsten in Informatik. Es sei denn, es findet sich eine FH, die wirklich zwei bis drei Semester in Wirtschaftsinformatik anerkennt. (Ja, ich weiß, Uni-Informatik hat soviel mit Computern zu tun wie Paris Hilton mit Reich-Ranicki.)<br />
<br />
Ich habe mal wieder angefangen, mir Vorlesungen im Netz anzuschauen, u.a. Datenbanksysteme der Universität Osnabrück, von dem von mir bereits positiv erwähnten Prof. Dr. Oliver Vornberger: <br />
<br />
<a href="http://www.lernfunk.de/Main/Datenbanksysteme09" target="_self">http://www.lernfunk.de/Main/Datenbanksysteme09</a><br />
<br />
Wer ihn nicht versteht, sollte Abstand von einem Studium der Informatik, Elektrotechnik, Mathematik und Co. nehmen. <br />
<br />
Bei den Uni-Vorlesungen im web merkt man aber schnell, dass diese schnell sehr mathematisch und abstrakt werden, Hoare-Kalkül und Co. lassen grüßen. Ein paar FH-Skripte und mehrere Propädeutikum-Skripte für Mathematik habe ich auch heruntergeladen, aber noch nicht näher angeschaut. <br />
<br />
Bei den Datenbanken in Osnabrück bin ich auch erst bei der vierten Vorlesung. In einer der Einleitungen erzählt der preisgekrönte Professor von heutigen mp3-Sammlungen, was bei den Eltern der Studenten die CD- und bei den Großeltern die Schallplatten-Sammlung war. - Hey?! Ich habe auch noch Schallplatten – so alt bin ich auch wieder nicht! :) Eine Klassenkameradin hat zwar einen 19jährigen Sohn, aber auch keine Enkel, die schon mp3-Sammlungen haben. :) Es gibt dort auch Versuche mit facebook, wo Studenten, die gleichzeitig online sind, zum Vorlesungsstoff chatten können und ein classroom-quiz mit Handy (Bluetooth) im Saal, damit die Studenten „wieder wach werden“. Das nenne ich mal die Uni der Zukunft. :)<br />
<br />
Bei der LMU München gibt es aber auch interessante Vorlesungen: Betriebssysteme, Rechnerarchitektur... Daneben sind auch noch die Uni Tübingen, die TU Clausthal und andere Universitäten mit Videos im Netz präsent (leider wenige Fachhochschulen?). Und Skripte diverser Hochschulen gibt es auch zuhauf, so viel kann man gar nicht lesen. <br />
<br />
Da bekommt man mal wieder Einblick in die staatliche Hochschul-Landschaft – Vorlesungen, die nur alle zwei Jahre stattfinden mit 157 Teilnehmern (Datenbanken), zwei, drei Klausuren an einem Tag (LMU München, wobei die Professorin meinte, sowas könne man nie ganz vermeiden, aber sie versuche, zu schieben), Vorlesungen zur gleichen Zeit, Übungen mit begrenzter Teilnehmerzahl, in die nicht alle interessierten Studenten hineinkommen – es liegt nicht immer am berühmten Studentenleben, wenn man nicht in der Regelstudiendauer fertig wird. <br />
<br />
Wir Trierer haben wohl doch kein Monopol mit Vorlesungen von Weihnachtsmännern, sogar Star-Trek-Vorlesungen habe ich schon gefunden (Zweibrücken). :)<br />
<br />
Trotzdem bekomme ich fast wieder Lust auf ein „normales“ Präsenzstudium - wenn da die Anwesenheitspflichten und Höchststudiendauern nicht wären (und die 20jährigen Kommilitonen). <br />
<br />
Medieninformatik wäre auch interessant, aber das wird bei vielen mit Webdesign gleichgesetzt. Es gibt auch designlastige Studiengänge, in Bielefeld muss man sogar eine Mappe abgeben. Hier in Zweibrücken ist aber mehr Informatik inbegriffen. <br />
<br />
Naja, ich habe ja mindestens bis 2011 Zeit, mich zu entscheiden, die VWA mache ich auf alle Fälle fertig. Umsonst war sie sicher nicht, in Programmieren hätte ich im Bachelor bestimmt alt ausgesehen, und vor allen Dingen im Fernstudium ohne oder mit wenig Präsenzen. So werden mir manche Dinge im Studium sicher leichter fallen, selbst wenn es noch einmal drei, vier Jahre dauert, schließlich interessieren mich die Inhalte ja auch. <br />
<br />
In der Prüfungsordnung für Wirtschaftsinformatik bei der Universität Saarbrücken stehen elf Semester Höchststudiendauer, manche Prüfungsordnungen schweigen sich ganz aus. In diesen Studiengang kann man sich ein paar Semester auch in Teilzeit immatrikulieren, was aber nur heißt, dass man weniger Klausuren schreibt, nicht, dass die Vorlesungen auf Teilzeit-Arbeitnehmer zugeschnitten sind. <br />
<br />
To be continued... :-)</div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2324-weiterer-weg-vwa-vorlesungen-diverser-hochschulen.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Systemsoftware / Lebenszyklus von IT-Systemen +</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2323-systemsoftware-lebenszyklus-von-it-systemen.html</link>
			<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 13:03:57 GMT</pubDate>
			<description>Nach viel Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftswissenschaften und Recht bin ich froh, im vierten bis sechsten Semester endlich hauptsächlich Informatik...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Nach viel Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftswissenschaften und Recht bin ich froh, im vierten bis sechsten Semester endlich hauptsächlich Informatik machen zu können, schließlich bin ich deswegen an der VWA.<br />
<br />
An diesem Wochenende gab es Vorlesungen in Systemsoftware. Dieser Themenkomplex beinhaltet laut Website: Grundsätzlicher Aufbau moderner Computer, Betriebssysteme, Dateisysteme, Synchronisation und Kommunikation, Grundlagen der verteilten Systeme. <br />
<br />
Nebenbei wird hier noch dafür gesorgt, dass wir die Englischkenntnisse auffrischen, da die Folien für diese Vorlesung in englisch verfasst sind. Dafür haben sicher die meisten hier mehr Vorkenntnisse als in Programmieren. Als aufstrebender Linux-Jünger warte ich praktisch seit 2008 auf genau diese Vorlesung. :)<br />
<br />
Praktisch sah das erst einmal so aus, dass eine kleine Einführung gegeben wurde über verschiedene bekannte Betriebssysteme (Windows, Linux, Mac) und der Professor sich anstiften ließ, den Prozess winlogon.exe zu killen, woraufhin Windows (in der VM) natürlich abstürzte. Es fielen Begriffe wie das Mooresche Gesetz, dessen vermutliche Grenzen, Kühlung, Energieverbrauch, Dualcore, Quadcore, etc. (Sinngemäß: „Irgendwann brauchen wir dafür aber soviel Energie, dass der ganze Ozean verdunstet, das macht man nicht so oft.“, „Dann wird wohl jeder Buchstabe in Word seinen eigenen Prozessor besitzen.“) Es folgte u.a. eine Vorführung mit einem kleinen Hello-World-C-Programm und Analysieren der Speicheradresse des Main-Programms. Zum Schluss wurden wir mit den Worten entlassen: „Sie haben keine Ahnung, und das ist ein guter Zeitpunkt, hier für heute Schluss zu machen. Wir sehen uns im Januar.“ :)<br />
<br />
Jetzt warten wir gespannt auf die Folien für die vergangene und nächste Vorlesung, die im Downloadbereich veröffentlicht werden sollen, ebenso wie Literaturempfehlungen. <br />
<br />
Der Wirtschaftsinformatik-Teil „Lebenszyklus von IT-Systemen“ wurde inzwischen mit einer Klausur beendet. Gut, wenn man „gezwungen“ wird, etwas zu tun, z.B. durch einen Kommilitonen, der nach etwas fragt oder anrufen will. Ich habe mich vorher noch mal in die Folien vertieft, um abends schlauer zu sein. :) Manche Themen wie ARIS oder Data Dictionary waren doch umfangreicher, als ich dachte. Bin mal gespannt auf das Klausur-Ergebnis, mein Gefühl ist ganz gut..</div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2323-systemsoftware-lebenszyklus-von-it-systemen.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Wirtschaftsinformatik - Lebenszyklus von IT-Systemen - Inhalte</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2182-wirtschaftsinformatik-lebenszyklus-von-it-systemen-inhalte.html</link>
			<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 13:59:15 GMT</pubDate>
			<description>Der erste Teil der Wirtschaftsinformatik im vierten Semester befasst sich mit „Entwicklung, Pflege, Wartung, Weiterentwicklung von betrieblichen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Der erste Teil der Wirtschaftsinformatik im vierten Semester befasst sich mit „Entwicklung, Pflege, Wartung, Weiterentwicklung von betrieblichen Informationssystemen“. Es werden vermittelt bzw. vertieft: Projektblöcke und Meilensteine, Querschnittsaktivitäten, verschiedene Erhebungs- und Erfassungsmethoden, Darstellungs- und Beschreibungsmethoden, Testmethoden, Entscheidungstabellen, ARIS, Data Management Systeme. Vorausgesetzt wurden bereits für das Modul „Einführung in die Wirtschaftsinformatik“: Grundlagen von Hardware und Software, Betriebssystemen, Betriebsarten von Computern, von Zahlensystemen und Codes. <br />
<br />
Von ursprünglich 31 Leuten sind übrigens nun laut Professor noch 23 eingeschrieben, ergibt bei den Informatikern also eine Fluktuation von ca. 26%. Eigentlich relativ wenig für eine so lange nebenberufliche Weiterbildung, wenn man es mit den Abbrecherzahlen anderer Institute vergleicht. <br />
<br />
Einer der Schwerpunkte bildet wie geschrieben ARIS - das Konzept, das Geschäftsprozessmodell, die Organisations-, Daten-, Funktions-, Steuerungssichten, Leistungsarten etc. Relativ spontan wird entschlossen, dass ein Kommilitone, der das auch in der Praxis einsetzt, einen Vortrag hierüber halten wird. <br />
<br />
Er ist sicher einer der wenigen, die in einem so großen Unternehmen arbeiten, das die gelehrten Vorgehensweisen annähernd so einsetzt. In der Praxis wird ja nicht nur stark auf die Kosten geachtet, sondern oft auch nicht so langfristig geplant, z.B. bei Aktiengesellschaften, wo wegen Dividenden oder GF-Boni nur auf den folgenden Jahresabschluss geschaut wird. Ein Student meinte auch sinngemäß: „Wer weiß, ob eine Firma in zehn Jahren überhaupt noch besteht, und ob die GF ein Projekt in Auftrag gibt, das sich erst in ein paar Jahren amortisiert...“ <br />
<br />
Aber so ist das mit der Theorie und der Praxis, wo kämen sonst Begriffe wie XP (Extreme Programming) her, Qualitätssicherung wird oft nur zwischen Tür und Angel erledigt, auch die zwölf vorgestellten Blöcke und Meilensteine mit x Beteiligten sind wohl in der Form in der Praxis gar nicht so oft in dieser Konstellation anzutreffen. <br />
<br />
Es wurde auch wieder Bezug genommen auf die in der Einführung besprochene Fallstudie der Hamburg-Mannheimer-Versicherung - Optimierung der Kundenschnittstelle. Dort wurde eine zentrale Datenbank geschaffen, um alles aus einer Hand für den Kunden erledigen zu können („one face to costumer“). Die fallabschließende, spartenübergreifende Erledigung der Kundenanfragen, Versicherungsanträge oder Schadensmeldungen konnte dann öfter und schneller direkt von einem Bearbeiter im Kundenservicecenter erbracht werden, was Vorteile für Kunden, Unternehmen, Mitarbeiter des Callcenters und des Vertriebs hatte. Zwar gibt es wie überall auch Nachteile, aber das würde hier den Rahmen sprengen.<br />
<br />
Im fünften und sechsten Semester bekommen alle Gruppen die gleiche Aufgabe, mit vorgegebenen Budgets zwei Projekte durchzuführen. Abgeschlossen werden diese mit Präsentationen und Diskussion, da es auch Abweichungen von den Vorgaben, die nicht als endgültige Lösungen gelten sollen, geben kann. Ein Student erwähnte beispielsweise, dass in seiner Firma auch Previews gemacht werden. Ein weiterer fragte, ob man fiktive externe Firmen engagieren kann oder was wäre, wenn man einen Sozialplan beachten müsse bei Wegfall von Arbeitsplätzen oder Versetzungen innerhalb der Firma. <br />
<br />
Beim Thema Data Management Systeme (DDS) merkte ich, dass ich nicht die Einzige war, die mit dem Begriff zunächst nichts anzufangen wusste, eher schon mit alternativen Ausdrücken wie Repository. Als ich die Folien das erste Mal las, musste ich auch erst das Internet befragen.<br />
<br />
Vor den Projekten werden wir uns wohl in den Informatik-Vorlesungen noch genug mit den Themen Datenbanken, SQL, Java, XML, UML, Systemsoftware beschäftigen - da bin ich mal gespannt...<br />
<br />
<i>Susanne-spezifisch: </i><br />
<br />
In der Pause hatte ich noch eine kleine Diskussion mit dem Professor, der meinte, dass die ARIS-Software nicht so einfach sei, und ich meinte, das Problem sei wohl eher die Kopfarbeit. Wenn ich die Organisations-, Funktions- und Datenflüsse im Kopf habe, könne es doch nicht so schwer sein, diese dann auch in den Rechner einzugeben. - Ich reagiere aber auch etwas allergisch auf „macht ja alles der PC“, da ich schon mitbekommen habe, dass Mitarbeiter ohne Schulung an den PC gesetzt wurden mit den Worten „funktioniert wie eine Schreibmaschine“. Und dann wundern sich die Mitarbeiter der EDV-Abteilung, u.a.. auch Mitstudenten an der VWA, warum diese Sachbearbeiter dann bei einem verschobenen Tabulator, einer anderen Icon-Farbe oder manuellen Seitenumbrüchen schon Probleme haben - ganz zu reden von Sekretärinnen, die ohne Buchhaltungskenntnisse zur Erledigung der FiBu verpflichtet werden, „macht ja alles der Rechner“. Der Professor und ich „einigten“ uns darauf, dass der Computer nur so schlau wie die Menschen ist. (Es gibt ja auch den Spruch: „Das Problem sitzt 80 cm vor dem Monitor.“)<br />
<br />
Als der Dozent dann meinte, ich sei wohl sehr wissbegierig, dass ich ARIS Express schon downgeloaded und angeschaut hätte, sagte ich, dass ich nach dem gefühlten „Vortrag“ in der letzten Vorlesung bzgl. Probleme im Projekt bei uns zwei nicht in der IT tätigen Studenten nicht unvorbereitet kommen wollte. Am Anfang dachte ich noch: Soll sich nicht so anstellen, ich habe schließlich 15 Punkte geschrieben. Aber er hat ja auch von SQL, UML, Programmierung von graphischen User-Interfaces gesprochen – Begriffe, die ich zwar kenne, mit denen ich allerdings noch keine praktische Erfahrung habe. Auch erwähnte ich, dass ich zwar beruflich nichts mit IT zu tun habe, aber durch privates Interesse z.B. an Linux und kleinen Programmier-Versuchen den Wunsch verspürte, mich mehr mit Informatik zu beschäftigen, so dass ich mich zum VWA-Studium anmeldete. Nicht laut gesagt habe ich, dass sicher auch Kommilitonen, die als Quereinsteiger in der IT tätig sind, einiges nachzuholen haben.</div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2182-wirtschaftsinformatik-lebenszyklus-von-it-systemen-inhalte.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Wirtschaftsinformatik / Projekte und ein Dämpfer</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2111-wirtschaftsinformatik-projekte-und-ein-daempfer.html</link>
			<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 12:21:43 GMT</pubDate>
			<description>Am Wochenende fanden zwei Vorlesungen in Wirtschaftsinformatik („Lebenszyklen von IT-Systemen“) statt, die uns auch auf die zwei Projekte im fünften...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Am Wochenende fanden zwei Vorlesungen in Wirtschaftsinformatik („Lebenszyklen von IT-Systemen“) statt, die uns auch auf die zwei Projekte im fünften und sechsten Semester vorbereiten sollten. <br />
<br />
Diese befassen sich mit <br />
<br />
1.) Erarbeitung des Ganzheitlichen Grobentwurfs und des Ganzheitlichen Feinentwurfs für das Marktinformationssystem des Unternehmens U1. <br />
<br />
2.) Entwicklung eines Informationssystems zur Unterstützung von Schwachstellen-Analysen für das Unternehmen U2. <br />
<br />
Klingt interessanter als die trockene Theorie. <br />
<br />
In den Vorlesungen gab es einige Diskussionen und Fragen zu den Erfahrungen, die die Studenten in den eigenen Tätigkeiten gesammelt haben. Als der Professor in die Runde fragte, wer Rechenzentren in der Firma hat, haben sich alle bis auf zwei gemeldet. <br />
<br />
Ich hätte dies besser auch getan. In den vielen Firmen, in denen ich bisher tätig war, gibt es ja schließlich welche, sogar in beiden, in denen ich derzeit vor Ort bin. Als der Professor mich fragte: „Sie haben sich gar nicht gemeldet“ und ich meinte, ich sei gar nicht in der IT tätig, ich  sei selbständig mit einem Schreib- und Büroservice und repräsentiere den Anwender, auf den immer so geschimpft wird, sah der Professor Probleme für die Projekte. <br />
<br />
Auf die Idee, dass ich nicht gerade den Programmier-Part in einer 4er- oder 5er-Gruppe übernehme, kam ich auch schon, aber dass das solch ein Problem sei, dachte ich nicht, da ich notenmäßig ganz gut mithalte. In Wirtschaftsinformatik habe ich sogar 15 Punkte geschrieben, in Programmieren 8, es gibt wesentlich schlechtere Studenten. <br />
<br />
Als er dann noch meinen Nachbar fragte, der sich auch nicht gemeldet hatte, meinte dieser, er sei Elektroinstallateur. Als ich dann scherzhaft laut sagte: „Jetzt haben wir den Prof. S. geschockt“, sagte dieser, das habe er noch nie gehabt. - Kaum zu glauben, er unterrichtet ja nicht erst seit gestern in Unis und VWAs, vielleicht haben sich unsere Vorgänge nur besser getarnt. <br />
<br />
Von wegen, man benötige keine Vorkenntnisse, eine kaufmännische Ausbildung genügt... Eine Betriebswirt-Kommilitonin meinte auch, sie hätte angefragt, weil sie sich auch den Informatik-Betriebswirt vorstellen konnte, aber habe gesagt bekommen, es sei schwer ohne Programmiererfahrungen. - Na gut, ich habe auch gar nicht gefragt, sondern mich einfach angemeldet. Solange keine Absage kommt, bin ich drin. :-)<br />
<br />
Gerade eben (Montag Mittag) kam noch eine E-Mail eines Kommilitonen, der uns auf eine kostenlose ARIS-Version hinwies: „Natürlich ist die ARIS-Plattform insgesamt wesentlich mächtiger als ARIS-Express. Doch ich denke für einen kurzen Einblick in die Business Process Modelling dürfte es für uns ausreichend sein.“<br />
 <br />
Da kommen wieder Erinnerungen an den Samstag hoch: Prof. fragt, ob wir dieses und jenes in Informatik gelernt hätten, das wir für die Projektarbeit benötigen, und die Studis schauen nur betreten, da wir im Grundstudium nur ein paar für diese Projekte wenig hilfreiche Java-Vorlesungen im Informatik-Bereich hatten, neben viel BWL, VWL, Recht und ein paar Vorlesungen in Einführung in die Wirtschaftsinformatik. <br />
<br />
Ich muss mich jetzt doch über die Folien hermachen und mich mit ARIS beschäftigen. <br />
<br />
Mist, könnte der Prof. doch recht gehabt haben?</div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2111-wirtschaftsinformatik-projekte-und-ein-daempfer.html</guid>
		</item>
	</channel>
</rss>
