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		<title>Fernstudium-Infos.de - Blogs - Informatik-Betriebswirt VWA Trier von Susanne Dieter</title>
		<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/</link>
		<description>Im Fernstudium Forum tauscht die Fernstudenten Community ihre Erfahrungen aus und hilft sich gegenseitig. Hier gibt es alle Infos.</description>
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		<lastBuildDate>Mon, 06 Sep 2010 04:02:27 GMT</lastBuildDate>
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			<title>Fernstudium-Infos.de - Blogs - Informatik-Betriebswirt VWA Trier von Susanne Dieter</title>
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			<title>99 Luftballons... oder: Das Ende naht</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/3302-99-luftballons-oder-das-ende-naht.html</link>
			<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 16:35:08 GMT</pubDate>
			<description>99 Tage bis zu den schriftlichen Abschlussprüfungen.  
 
Danach kommen zwar noch drei Wochenenden Vorlesungen und zwei mündliche Prüfungen, das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">99 Tage bis zu den schriftlichen Abschlussprüfungen. <br />
<br />
Danach kommen zwar noch drei Wochenenden Vorlesungen und zwei mündliche Prüfungen, das meiste ist aber geschafft: 21 von 26 Prüfungen, 96 von 120 Credit Points. <br />
<br />
Noch 30 Vorlesungen und fünf Prüfungen, dann ist es soweit: Ich darf mich Informatik-Betriebswirt (VWA) nennen. :-)<br />
<br />
Irgendwann fängt man an, den Noten-Durchschnitt auszurechnen, den man hätte, wenn man alle folgenden Klausuren mit 0, 5 oder 15 Punkten schreiben würde. Auf jeden Fall wird der Abschluss besser als mein Abi. Damals hat mich aber auch wenig interessiert und ich habe viel „4 gewinnt“ gespielt.<br />
<br />
Mal sehen, was danach kommt (evtl. der BSc. in Informatik)... Dazu sollte ich noch Algorithmen und Datenstrukturen üben, wenn mir zwischendurch mal langweilig wird, das wird im Hochschul-Studium härter (und mathematischer) als bei uns. Aber so schnell gebe ich nicht auf, wenigstens fällt es mir nicht so mehr so schwer wie am Anfang. Die anderen Informatik-Fächer fielen mir ja leichter (XML, Datenbanken, Systemsoftware, es kommen noch www, Datenbanken 2 und durchgängig Java-Programmierung).</blockquote>

 ]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
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		</item>
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			<title>5. Semester geschafft / XML, Datenbanken, Systemsoftware, Projekte</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/3215-5-semester-geschafft-xml-datenbanken-systemsoftware.html</link>
			<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 12:32:10 GMT</pubDate>
			<description>Ich habe mich lange nicht mehr zu Wort gemeldet, habe aber desöfteren hier hereingeschaut, ohne mich eingeloggt zu haben und auch bemerkt, dass mein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Ich habe mich lange nicht mehr zu Wort gemeldet, habe aber desöfteren hier hereingeschaut, ohne mich eingeloggt zu haben und auch bemerkt, dass mein 2008 gestarteter Thread „Du weißt, dass Du im Fernstudenten-Leben angekommen bist und Entspannung nötig hast...“ immer noch lebt. :-)))<br />
<br />
Das 5. Semester habe ich seit Juli hinter mir, aber da auch stille Mitleser anwesend sind, was ich desöfteren an Nachfragen bzgl. VWA per Mail bemerke, schreibe ich noch einen Rückblick, zumal ich manche Fächer noch gar nicht näher gewürdigt hatte. <br />
<b><br />
XML:</b><br />
<br />
Eine Sprache, bei der die Kurzausdrücke nicht wie bei anderen Sprachen so aussehen, als sei der Programmierer über die Tastatur gerollt (O-Ton Prof. :-)). Themen waren DTDs, Schema, Namespaces, XPath, XSLT, XQuery. Viel gibt es über dieses Fach nicht zu sagen, der Stoff war nicht schwer, und wir hatten einen guten Professor und Tutor. Letzterer war ein Doktorand von der Uni Trier und bot verständliche Übungen und Erklärungen. Hätten wir bei diesen beiden Java gelernt, wäre es sicher nicht so chaotisch gewesen. Die Übungen fanden an PCs der Uni Trier statt in einem klimatisierten, aber dadurch furchtbar lauten Raum. Dennoch hat dies Vorteile bei 35 Grad im Schatten. :-)<br />
<b><br />
Datenbanken: </b><br />
<br />
Durch Krankheit des ursprünglichen Professors hatten die XML-Dozenten nochmals das Vergnügen, uns unterrichten zu dürfen. Die Klausur „Datenbanken 1“ hatte nur 2 Credit Points und war schnell erledigt. Inhalte waren: Relationale Datenbanken, ERM, SQL, QBE, etwas Access. <br />
<br />
Der Tutor machte wenig Hehl daraus, dass er Access nicht besonders mag. Auf Nachfrage meinte er, man könnte inzwischen auch gut eine Datenbank mit Java erstellen (nanu, ich dachte, das sei relativ kompliziert?). Aber vielleicht haben wir im Projekt auch die Möglichkeit, zwischen mehreren Alternativen zu wählen. <br />
<br />
Die erste Übung bestand aus einem Tierpark, den wir modellieren sollten. Die größte Schwierigkeit war dabei, dass man eigentlich ein DIN A-0-Blatt hätte gebrauchen können, weil es so viel war. :-) Kein Wunder, dass zum Thema Aufbau einer Datenbank immer noch geforscht und diskutiert wird. Später haben wir u.a. mit einer Datenbank geübt, die die Fußball-WM widerspiegelte, plötzlich hatte Deutschland noch weitere Torhüter und Spieler mit Namen unserer Studenten. :-) Diese Datenbank war auch extern abrufbar, so dass man auch zu Hause auf dem Uni-Server üben konnte. Auch hier fanden die Übungen wieder an den Uni-Rechnern statt. <br />
<br />
Danke übrigens an die VWA für die 13 Punkte - auch wenn ich die lieber in Java gehabt hätte. :-)<br />
<b><br />
Systemsoftware: </b><br />
<br />
Zum Schluss heiße Vorlesungen (35 Grad Außentemperatur), aber wir haben ja Klimaanlagen. Recht witzig, aber sehr auseinandergezogene Vorlesungen, verteilt von November bis Juni. Erwähnenswert waren hier die Folien, die komplett auf Englisch waren, dabei steht Englisch bei uns gar nicht auf dem Lehrplan. <br />
<br />
Damit kann man auch schön Blödsinn machen: Den schnellen L1-Cache ausschalten, dann braucht der Computer lange zum Hochfahren – nützlich, wenn man evtl. einen neuen PC bei den Eltern beantragen will oder auch nur zum Spaß. Oder Anregungen, die höchste Priorität an selbstgeschriebene Endlos-Schleifen oder den Bildschirmschoner zu vergeben, so dass nichts mehr geht. Der Prof. konnte sich ausleben mit selbstgeschossenen Bildern von optischen Laufwerken und Festplatten, die er im Dienste der Wissenschaft auseinander gebaut hatte. In Erinnerung geblieben sind mir auch Kleiderschrank-Beispiele als Erklärung für die verschiedenen Level: Der Schrank im Zimmer direkt ist das schnellere RAM, ein Hochregal in einem anderen Stadtteil die langsamere Festplatte, ein Lager in Australien ein gesichertes Band, das man erst aus dem Schrank holen muss (oder auch anders verteilt). Kennt der Paris Hilton, ich habe nicht so viele Kleider und meine meist männlichen Mitstudenten sicher auch nicht?<br />
<br />
Die Klausur, auf deren Ergebnis ich noch warte, bestand aus Fragen zum LRU-Algorithmus, Threads und Prozessen, RAID, Unterschieden Festplatte und RAM und warum Betriebssysteme wichtig sind für Entwickler. Außerdem wurden im Unterricht noch Dateisysteme, Synchronisation, Virtualisierung und Rechnerarchitektur angesprochen. Ich konnte einen Hinweis auf Linux nicht lassen und habe im Gegensatz zu meinem Prof. die Meinung geäußert, dass Consumer-PCs heute keine 4 GB RAM haben (neu gekaufte vielleicht), aber die Hausnummer wird er wohl durchgehen lassen...<br />
<br />
Unsere Vorgänger mussten sich noch mit Semaphore auseinander setzen, aber laut Prof. sank die Lebenserwartung eines VWA-Studenten rapide, da sie reihenweise von der Brücke sprangen, so dass wir davon verschont blieben. <br />
 <br />
<b>Projekte: </b><br />
<br />
Im ersten Projekt haben die Gruppen über 150 Stunden pro Mann für das Projekt benötigt (das wäre ein teures Projekt gewesen). <br />
<br />
Das Projekt im 6. Semester wird wohl nach einer Abstimmung unter den Studenten nach hinten verschoben, so dass wir noch ein paar zusätzliche Datenbank-Vorlesungen vorher erhalten. Möglicherweise handelt es sich um eine Access-Datenbank, wobei ich eigentlich unter „Programmieren“ etwas anderes verstehe. Der „Projektleiter Informatik“ (einer unserer Profs) meinte dazu, dass es unterschiedliche Interpretationen dafür gebe, manche sagen schon, sie programmieren mit Excel, wenn sie eine Rechenfunktion eingegeben haben. <br />
<br />
Mal schauen, ich lasse mich dann mal überrraschen im letzten Semester...</blockquote>

 ]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Projekte und Klausuren sowie viel Arbeit im Tagesgeschäft</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2957-projekte-und-klausuren-viel-arbeit-tagesgeschaeft.html</link>
			<pubDate>Thu, 06 May 2010 18:04:07 GMT</pubDate>
			<description>Derzeit habe ich mehrere Baustellen, wovon einige jeweils für sich als Vollzeitstellen taugen würden: Einmal keine Begrenzung mehr nach oben für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Derzeit habe ich mehrere Baustellen, wovon einige jeweils für sich als Vollzeitstellen taugen würden: Einmal keine Begrenzung mehr nach oben für medizinische Diktate in einer psychosomatischen Klinik, da dort viel Arbeitsanfall und mehrere und teilweise längerfristige Krankschreibungen zusammenfallen, eine Teamleiterin bei einem großen Kunden, die in Mutterschutz ist und wo dadurch ebenfalls mehr Arbeiten auf die einzelnen Mitglieder der betreffenden Abteilung anfallen, etwas mehr Arbeit bei einem Orthopäden und andere „Kleinkunden“.<br />
<br />
Nebenbei schreiben wir am Samstag eine 90minütige Klausur in Recht und am darauffolgenden Samstag steht die Präsentation des Feinentwurfs zu dem Projekt „EICS“ an, bei dem wir ein Einkaufs-Informations- und Controlling-System für die fiktive Euro Knabber GmbH entwickeln müssen, sowohl aus IT- als auch aus Fachabteilung- und Personal- / Organisationssicht. Einen Abschlussbericht müssen wir dann auch noch schreiben. <br />
<br />
Die Präsentation des Grobentwurfs fand schon im April statt. Vor einer Gruppe von 25 Leuten eine Präsentation halten, war schon eine  Herausforderung an sich. Aber ich bin weder tot umgefallen noch ist meine Stimme weggekippt, so dass ich die Präsentationen an sich als  Übung für mündliche Prüfungen etc. ansehe, wo ich im Gegensatz zu schriftlichen Klausuren nervöser bin. Ich bin diesbzgl. jetzt etwas ruhiger geworden, obwohl ich mich schon sehr an den Formulierungen auf den Folien festgehalten habe und auch wohl ziemlich steif wirkte. Aber einigen Anderen ging es genauso, viele waren vorher nervös. Der Dozent legte auch großen Wert darauf, dass jeder zu Wort kam. Die Projekte werden beide nicht gewertet für das Abschlusszeugnis, es gibt nur zwei schicke Zertifikate, was bei manchen Studenten die Motivation auch nicht gerade steigert. <br />
<br />
Nach der IT-Recht-Klausur folgen im Juni und Juli noch vier weitere Prüfungen in Programmieren, XML, Datenbanken und Systemsoftware. Manchmal habe ich daher zur Zeit etwas mit einem rezidivierenden inneren Schweinehund zu kämpfen (Rezidiv: Wiederauftreten einer bereits ausgeheilten Krankheit). Aber besonders bzgl. der VWA muss ich mir sagen: „Ich habe es ja unbedingt gewollt, es hat mich keiner gezwungen, also muss ich da jetzt durch.“ Meistens kann ich mich dann auch wieder aufraffen. Einer meiner Projektkollegen meinte neulich über sich selbst: „Ich werde noch zur Kaffeebohne.“ :-) <br />
<br />
Ich für mich habe beschlossen, mich jetzt nicht zum Appelkörbchen zu machen (wie die Saarländer sagen) wegen der Recht-Klausur übermorgen. Das Lesen des Buches „Recht im Internet“ von Köhler / Arndt / Fetzer und nochmaliges Anschauen der Fälle aus dem Unterricht müssen jetzt genügen. Man muss ab und zu auch mal Prioritäten setzen. <br />
<br />
To be continued... :-)</blockquote>

 ]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Wirtschaftsinformatik - Projekt 1</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2824-wirtschaftsinformatik-projekt-1.html</link>
			<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 19:10:59 GMT</pubDate>
			<description>Am Samstag vor zwei Wochen war es soweit – das vielbeachtete Projekt A begann: 
 
*Entwicklung eines Betrieblichen Informationssystems EICS...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Am Samstag vor zwei Wochen war es soweit – das vielbeachtete Projekt A begann:<br />
<br />
<div align="center"><b>Entwicklung eines Betrieblichen Informationssystems EICS (Einkaufs-Informations- und Controlling-System) für die Euro Knabber GmbH</b></div><br />
Der Prof. repräsentiert die GF, der wir in der nächsten Vorlesung als Gruppe unseren Vorschlag des Grobentwurfs unterbreiten müssen. Danach werden Ergänzungen und Korrekturen sowie der Feinentwurf gemacht, bis im Mai dann die Projektberichte abgegeben werden. Im sechsten Semester wird in einem zweiten Projekt etwas programmiert werden. <br />
<br />
Etwas „Angst“ hatte ich davor, da ich keine Berufserfahrung habe, das hilft den Anderen hier aber auch wenig. (Oder haben sich hier nur die „richtigen“ Sechs getroffen? :-)) Jeweils zwei Studenten repräsentieren die IT, die Fachabteilung und die Pers-/Org-Abteilung. <br />
<br />
Gleich zu Beginn des ersten Meetings hatte ich schon mal ein Erfolgserlebnis, ich schreibe die Protokolle – prima, habe ich schon mal gemacht, bin schon mal für was nütze. :-) Folien kann ich auch erstellen, ist zwar lange her, aber mit Power Point komme ich schon klar. <br />
<br />
Seit ich gestern einen Entwurf gemacht habe, merke ich auch, dass ich selbst ohne Alternativen schon 26 Seiten habe, wir sollen aber in einer Stunde Präsentation ca. 80 Folien verwenden. Kopfkratz... Und am Samstag haben wir noch gelächelt über ein Mitglied eines anderen Teams, das meinte, sie hätten schon 130 Folien und uns gefragt, wie deren Präsentation wohl ablaufen wird. <br />
<br />
Produktiv ging es am ersten Tag dann weiter – schön Ordner angelegt, Rückenschild mit Drucker beschriftet, Skype installiert, ARIS geöffnet .... hmmm, und weiter....? Aktivitätenliste mit Zeitplanung - was weiß denn ich?<br />
<br />
Skype habe ich inzwischen installiert und ausprobiert, Webcam, Mikrofon und Lautsprecher funktionieren schon mal. Fehlen nur noch die glorreichen Ideen... Mein Pers-/Org-Partner wohnt 160 km entfernt, zwei Team-Mitglieder wohnen auch im Saarland (auch wenn dieses Ländle entgegen vieler Gerüchte mehr als zwei Straßen hat :-)), einer kommt dem Kreis Trier und einer aus dem Kreis Bitburg (ja, die Stadt mit der Brauerei :-)).<br />
<br />
Ein Mitglied der Projekt-Einkaufsabteilung hat mir doch einen Schubs in die richtige Richtung gegeben, als ich mich am Anfang verlaufen hatte.<br />
<br />
Während der letzten zwei Wochen hatten wir alle weniger Schlaf und Gedanken kreisen um Requirement Specification, Funktions-, Datenfluss-, Prozess-, Computer- / Netz-Diagramme, Organigramme, Nutzwertanalyse usw. <br />
<br />
Bisher wurde auch insgesamt viel diskutiert, und es sind nicht immer soviel Ergebnisse herausgekommen, wie man nach z.B. drei Stunden Meeting erwarten könnte. Jetzt wissen wir wohl, wie es in der Realität so zugeht in den Sitzungen. :-) Das geht anderen Gruppen aber auch so, ein Student sprach von „tot diskutiert“ - „Ohr blutig gequatsch“ trifft eher zu. :-) <br />
<br />
Dabei waren wir meistens fleißig am Thema, selten wurden in den Pausen auch mal Dinge geklärt wie „Es gibt intelligentes Leben, es wurde kein Kontakt mit uns aufgenommen, das ist der Beweis.“ - „Das Leben hier läuft dort oben sicher als Comedy-Show „Life on earth“. Meistens haben wir im Meeting eher vergessen, eine Pause einzulegen oder zwei, drei Leute blieben im Raum und besprachen weiter ihr Vorgehen. Einer meinte sogar nach dem Verschicken des Protokolls, er wusste gar nicht, dass wir so produktiv waren. :-)<br />
<br />
Unser Prof. sagte, aus seiner Praxis-Erfahrung heraus ist man meistens am produktivsten, nachdem man sich mal angeschrien hat. :-) Soweit waren wir (noch?) nicht, wir sind uns relativ einig - dass noch viel fehlt... <br />
<br />
Allzu tief werde ich hier nicht berichten, die „Konkurrenz“ in Form der anderen vier Gruppen könnte ja mitlesen. :-) Am Samstag Mittag konnten wir eine andere Gruppe sehen, wie diese in einem anderen Raum, den der Wachdienst der Universität freundlicherweise für die VWA aufgeschlossen hatte, einen Vortrag am Beamer hielt. Kaum sah der Vortragende uns, machte er den PC aus, legt eine Raucherpause ein und machte danach die Markisen herunter, damit wir keine Spionage betreiben. :-)<br />
<br />
Beim Austausch mit anderen Gruppen am zweiten Wochenende, an dem IT-Recht stattfand, kam aber auch heraus, dass Andere auch schlaflose Nächte hatten (bis 4 Uhr an dem Projekt gearbeitet), tageweise Urlaub genommen hatten - aber auch schon 40 Folien hatten, was mich in leichte Panikstimmung versetzte.  <br />
<br />
Was soll's, ganz locker bleiben, am Schlimmsten wäre es sicherlich, gar kein Ergebnis zu haben als ein falsches.<br />
---------------<br />
Tja, zuviele Grafiken in Form von Smileys verwendet, schreibe ich halt :-) statt :). <br />
<br />
:)</blockquote>

 ]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>IT-Recht / Domain-Recht</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2728-it-recht-domain-recht.html</link>
			<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 21:43:37 GMT</pubDate>
			<description>Mal wieder ein Thema, wovon die meisten sicher mindestens schon gelesen oder gar Praxis-Erfahrung gesammelt haben. Einige Fälle, vor allem von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Mal wieder ein Thema, wovon die meisten sicher mindestens schon gelesen oder gar Praxis-Erfahrung gesammelt haben. Einige Fälle, vor allem von Domaingrabbern (reservieren Domains, um Geld von den Firmen zu verlangen, die diesen Namen tragen, aber das Internet verschlafen haben) wurden auch in der c't und Co. oder im Internet bekannt. Viele haben ja auch schon für sich oder für die Firma Domains registriert, ein Mitstudent hatte offenbar auch einen Dispute-Antrag bei der DENIC gestellt. Ich selbst besitze auch drei Domains.   <br />
<br />
Die Vorlesung begann mit einer Einführung über Domains, die zentrale Vergabestelle DENIC, deren Aufgaben und Pflichten etc. Später wurden reale Fälle behandelt wie Streitigkeiten um die Domain-Namen shell.de, ambiente.de, mitwohnzentrale.de, vossius.de, kurt-biedenkopf.de oder weideglück (fiktiv?). <br />
<br />
Sollte es tatsächlich einmal so einfach sein und durch die besprochenen §§ im BGB, Markengesetz und UWG abgefrühstückt sein? Kaum zu glauben. :)<br />
<br />
Das ist jetzt unser einziger Dozent, der kein Universitäts-Professor ist, aber dafür Richter am Landgericht und zur Zeit abgeordnet zum BGH. Es war gar nicht so trocken wie man sich den Unterricht bei einem Richter vorstellt. :) Hochkarätige Dozenten hat die VWA Trier da im Angebot. :) <br />
<br />
Die Vorlesungen selbst waren verständlich und anscheinend für alle interessant, denn es schienen an beiden Tagen fast Alle anwesend zu sein. Der Dozent schien allerdings einen Wettbewerb starten zu wollen, wer die Unterlagen am genausten Zeitpunkt treffsicher ins Netz stellen kann. Selbst Leute aus der Umgebung von Trier, die vor ihrer Abfahrt auf der VWA-Seite nachgeschaut hatten, hatten die Fälle und Auszüge aus den Gesetzestexten noch nicht gesehen, die zu Beginn der Vorlesung aber im Download-Bereich standen und Samstags benötigt wurden. Freundlicherweise hat ein Kommilitone für mich und einen weiteren Studenten, der auch nicht zu Hause übernachtete, die Dateien ausgedruckt und am nächsten Tag mitgebracht. <br />
<br />
Die beiden nächsten Klausuren werden mit 1,5 und 4,5 Credit Points gewichtet, diese werden an einem Tag geschrieben und sollen 22,5 und 67,5 Minuten dauern. (Pro 4 Credit Points eine Stunde Klausur, z.B. 10 CP-Klausuren dauern also 2,5 Stunden.) - Na, da müssen wir ja aufpassen, dass wir uns genau an die Sekunden halten. :)</blockquote>

 ]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2728-it-recht-domain-recht.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA["Vordiplom" oder so]]></title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2658-vordiplom-oder-so.html</link>
			<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 12:16:13 GMT</pubDate>
			<description>Pünktlich (vor Beginn des 5. Semesters) kamen Mitte Januar die Zertifikate für das Grundstudium. Erst Ende Oktober waren die letzten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Pünktlich (vor Beginn des 5. Semesters) kamen Mitte Januar die Zertifikate für das Grundstudium. Erst Ende Oktober waren die letzten Klausur-Nachschreibe-Termine, so dass es etwas dauerte, bis alle Studenten alle Noten hatten. <br />
<br />
Naja, das Abschlusszeugnis nächstes Jahr macht wohl mehr her. :) Nützlich ist es aber sicherlich für Leute, die aufgehört haben oder sich bewerben wollen. <br />
<br />
„Diese Bescheinigung stellt kein Akademie-Diplom dar.“ - Ich wäre jetzt fast auf die Idee gekommen, mich Diplom-Grundlagerin oder Diplom-Grundlagen-Informatik-Betriebswirt (VWA) zu nennen. :)<br />
<br />
Auf der Rückseite stehen alle Noten einzeln aufgelistet. Da ich leider keinen 1er-Durchschnitt habe (aber hoffentlich im guten Bereich bleiben werde) scanne ich nur die erste Seite ein:</blockquote>


<!-- attachments -->
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			<fieldset class="blogcontent">
				<legend>Miniaturansichten angehängter Grafiken</legend>
				
			</fieldset>
		
		
		
		

	</div>
<!-- / attachments -->
 ]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2658-vordiplom-oder-so.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Oh Tanenbaum, oh Tannenbaum (Betriebssysteme an der VWA)</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2644-oh-tanenbaum-oh-tannenbaum-betriebssysteme-vwa.html</link>
			<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 18:40:19 GMT</pubDate>
			<description>*Das Buch:* 
 
Nein, kein Tippfehler und auch nicht die verspätete Erkenntnis, dass Weihnachten war bzw. wieder in elf Monaten sein wird - gemeint...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore"><b>Das Buch:</b><br />
<br />
Nein, kein Tippfehler und auch nicht die verspätete Erkenntnis, dass Weihnachten war bzw. wieder in elf Monaten sein wird - gemeint ist Andrew S. Tanenbaum und sein Buch „Moderne Betriebssysteme“. <br />
<br />
Beim durchblättern fällt mir in Kapitel 6 auf der Seite 543 eine Übungsaufgabe auf: „Denken Sie sich ein Beispiel für einen Deadlock in der Politik aus.“ Und ich dachte schon anhand mancher Schilderungen hier, die HFH sei erfinderisch. :)<br />
<br />
Ansonsten ein sehr interessanter Rundumschlag für mich: Geschichte, Prozesse und Threads, Speicherverwaltung, Dateisysteme, Ein- und Ausgabe, Multimedia-Betriebssysteme, Multiprozessorsysteme, IT-Sicherheit, Fallstudien  Linux, Vista und Symbian (habe ich auf meinem Handy) sowie Entwurf von Betriebssystemen. Auch Multimedia-Dateien, -kompression sowie Codierung von Videodateien werden erwähnt (solche Themen werden wohl bei einem Medieninformatik-Studium gefragt sein, was mich ebenfalls interessieren würde). <br />
<br />
Scheint aber kein Buch für Anfänger zu sein: In „Kapitel 1 „wird eine Einführung in die Programmiersprache C und das C-Laufzeitmodell für diejenigen Leser gegeben, die bisher nur mit Java vertraut sind.“ (Vorwort)<br />
<br />
<b>Die Vorlesungen:</b><br />
<br />
Der Unterricht wird von dem gleichen Dozenten gehalten, der auch mein „Angstfach“ Java-Programmieren in den ersten drei Semestern unterrichtet hat. Kuriose Mischung... :)<br />
<br />
Sehr anschaulich mit Beispielen, ein Student hat sogar eine (natürlich zu wissenschaftlichen Zwecken) auseinander genommene alte Festplatte mitgebracht. Bei den Beispielen bzgl. der Programmierung der Zugriffsmöglichkeiten auf den SWAP (Auslagerungsdatei) mit Kleiderschränken oder CD-Regalen fällt mir auf, dass meine CD-Sammlung ordentlicher organisiert ist als mein Kleiderschrank. :) Ein Mitstudent erzählt von der Technik-Abteilung des Kaufhauses KaDeWe in Berlin. So würde vermutlich meine Wohnung aussehen, wenn ich mal im Lotto gewinne. :) Vorführungen von kleinen Programmen oder Öffnen von Photoshop und Erstellung eines 1-GB-Bildes und die Auswirkungen im Task Manager runden das Bild ab. <br />
<br />
Weitere Themen waren der Aufbau des PCs, 32- und 64-bit-Architekturen, Multiprozessor-Systeme, Threads und Prozesse, RAM und virtueller Speicher, MMU, Speicherverwaltung und Algorithmen (NRU,Belady, Lifo, Fifo, LFU, Second Chance, Clock), Dateisysteme, Stack und Heap, Grafikkarten und GPU, die verschiedenen Cache-Level. (Ein guter Trick, um den Chef oder Papa zum PC-Kauf zu überreden: Den Level-1-Cache ausschalten, so dass der PC 45 Minuten zum Hochfahren benötigt). Dazu immer wieder Vergleiche der Größenordnungen früher und heute sowie ein  Ausblick auf die Zukunft. <br />
<br />
<b>Rückblick:</b><br />
<br />
Da kommen immer wieder Erinnerungen auf bei Ausdrücken wie fat16 (altes Dateisystem) usw. Mein erster PC war ein 486 DX 2/66. Mein erstes Auto und die erste Schallplatte weiß ich auch noch, aber was war eigentlich mein erstes selbst gekauftes Kleidungsstück? Keine Ahnung mehr. Was sagt mir das? Beruf verfehlt? Angeblich war auch mein erstes Wort „Auto“. :-) - Nein, eine kaufmännische Ausbildung war schon o.k. <br />
<br />
Der Dozent ist wie mir bereits bekannt war Mac-Fan und Spieleprogrammierer. Die Informatiker sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. :) Ich kenne noch Leute der alten Garde, die alles über die Konsole erledigen und über Klicki-Bunti-Oberflächen bestenfalls lächeln. (Die „one job, one tool“-Verfechter, wem das etwas sagt.) Dort habe ich auch gelernt, mich teilweise genauer auszudrücken, z.B. dass Linux nur der Kernel ist und nicht das Betriebssystem. <br />
<br />
<b>Ausblick:</b><br />
<br />
Vielleicht sollte ich für die Zukunft auch einen LPI und / oder MSCE anstreben? Den LPI haben manche User von mandrivauser.de auf dem Linux-Tag gemacht, das Wissen hierfür kann man sich auch selbst aneignen und sich dann zur Prüfung anmelden. Ich sehe aber auch, dass die Fernschule Weber die Vorbereitung anbietet, dauert aber und kostet einiges. Einige hilfreiche Seiten zum Lernen habe ich u.a.  auch bei Wikipedia, LPI e.V., LPI Academy und Linux Praxis gefunden. Der MSCE scheint aber mehr gefragt zu sein... Naja, jetzt beschäftige ich mich erst einmal mit den VWA-Inhalten...</blockquote>

 ]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2644-oh-tanenbaum-oh-tannenbaum-betriebssysteme-vwa.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Bachelor oder nicht, das ist hier die Frage</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2492-bachelor-oder-nicht-das-hier-frage.html</link>
			<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 16:59:21 GMT</pubDate>
			<description>Die von mir nur 17 km entfernte FH Kaiserslautern, Standort Zweibrücken bietet scheinbar einen B.A. für die VWA-Absolventen an, der den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Die von mir nur 17 km entfernte FH Kaiserslautern, Standort Zweibrücken bietet scheinbar einen B.A. für die VWA-Absolventen an, der den Wirtschaftsinformatikern zwar offen steht, für den sie sich aber nicht interessieren. &#8222;Scheinbar&#8220; weil keine genauen Informationen von der Geschäftsleitung vorliegen, sondern mancher von einem Betriebswirt &#8222;gehört hat, dass...&#8220; Laut einem Kommilitonen soll die Abschlussnote dafür mindestens 2,5 sein. <br />
<br />
Allerdings war im zweiten Semester die Rede von kostenlos, das wäre ein Novum in der VWA-Landschaft und wäre vielleicht doch eine Überlegung wert, dann müsste ich aber vorher überlegen, ob und welchen Master ich im Informatik-Bereich machen will und ob ich dort überhaupt damit zugelassen werde. Machen die Hochschulen überhaupt verbindliche Aussagen über Dinge, die mindestens 1 Jahr in der Zukunft liegen?<br />
<br />
Unser Professor, der auch an der VWA Köln unterrichtet, berichtet, dass dort in Zusammenarbeit mit der privaten Fachhochschule CBS (Cologne Business School) ein viersemestriger Bachelor für 695,-- EUR pro Monat erworben werden kann. Auch der angesprochene Master kostet über 10.000 EUR.<br />
<br />
Auf deren Seite finde ich aber auch keinen Bachelor of Science, davon abgesehen, dass ich soviel Geld nicht ausgeben wollte. Dann doch lieber drei Jahre &#8222;normal&#8220; (dann aber vermutlich Informatik oder Medieninformatik) oder mit wenigen Anrechnungen, das hängt ja von der jeweiligen Hochschule ab. Mit meinem Abitur werde ich vermutlich überall zugelassen, Informatik hat an vielen Hochschulen keinen NC, und alleine meine Wartezeit beträgt so viele Semester, dass ich viele Konkurrenten (oder political correct Mitbewerber) in diesem Bereich wohl locker aussteche.  <br />
<br />
Von Mastern war auch noch die Rede, aber einen umstrittenen Master, zu dem man auch ohne vorherigen Bachelor Zugang bekommt, will ich auch nicht machen. Davon abgesehen, dass der Titel MBA gar nicht geschützt ist und von jedem Wald- und Wieseninstitut angeboten werden kann. (Was sollte ich auch mit einem Titel, den Manager anpeilen? Mich interessiert die Informatik.)</blockquote>

 ]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2492-bachelor-oder-nicht-das-hier-frage.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Sonstiges rund um die VWA</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2491-sonstiges-rund-um-die-vwa.html</link>
			<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 16:54:07 GMT</pubDate>
			<description>-12 Grad in der Innenstadt von Trier am Samstag letzter Woche um 8 Uhr - da kommt Stimmung auf, da wird man auch ohne Kaffee direkt wach. :) Aber es...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">-12 Grad in der Innenstadt von Trier am Samstag letzter Woche um 8 Uhr - da kommt Stimmung auf, da wird man auch ohne Kaffee direkt wach. :) Aber es war ja das letzte Wochenende für das Jahr 2009. Dieses lief weitaus besser als das vorangegangene, wesentlich bessere Noten nach Startschwierigkeiten, wenn es auch zwischen Januar und Juli recht stressig war. Das vierte Semester war etwas geruhsamer, aber die beiden letzten Semester warten mit mehreren Klausuren und zwei Projekten in Wirtschaftsinformatik, die mit jeweils 36 Stunden zusätzlich zu den Vorlesungen angesetzt sind. <br />
<br />
Wer jetzt in Anbetracht der ersten Zeilen auf einen Rück-, Ausblick oder verspätete Weihnachtsgrüße wartet, muss nicht weiter lesen. :)<br />
<br />
Im Dezember hatte ich wieder einen Großauftrag von einem Kunden, so dass die VWA und deren Inhalte etwas hinten anstehen mussten. Da fällt mir gerade ein Spruch eines spielbegeisterten Profs.  ein: &#8222;Wenn es im Gefängnis Internet gäbe, wäre es für manche Spieler sicher verführerisch...&#8220; Hmm, für Fernstudenten vielleicht auch, mal kurz eine einmonatige Freizeitsstrafe abzusitzen... :)<br />
<br />
Inzwischen war ich noch so verwegen und habe die Domain <a href="http://www.informatik-betriebswirt.com" target="_self">www.informatik-betriebswirt.com</a> reserviert. Nachdem der erste inhaltliche Entwurf wie eine Zweigstelle von fernstudium-infos ausgesehen hat, habe ich nun doch die meisten Inhalte eingestellt, die mir vorschwebten. <br />
<br />
Das immer währende Thema Programmieren wartet auch, hierzu konzentriere ich mich inzwischen aber auf meine Stamm-Vorlesung &#8222;Algorithmen&#8220; von der Universität Osnabrück, da wird alles erklärt, was ich bei der VWA derzeit benötige, nur tiefer gehender. <br />
<br />
Aber wenn man nicht gefordert bzw. ab und zu auch mal überfordert wäre, könnte man sich die VWA wohl auch sparen, man will schließlich nicht auf der Stufe der Kenntnisse aus der Ausbildung stehen bleiben...</blockquote>

 ]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2491-sonstiges-rund-um-die-vwa.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Projektmanagement 2</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2490-projektmanagement-2.html</link>
			<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 16:49:25 GMT</pubDate>
			<description>Habe wohl die Zeichengrenze gesprengt. Ich wollte eigentlich nicht der Kuli oder Gottschalk des Forums werden. :) 
 
Theorie für große Unternehmen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Habe wohl die Zeichengrenze gesprengt. Ich wollte eigentlich nicht der Kuli oder Gottschalk des Forums werden. :)<br />
<br />
Theorie für große Unternehmen und Praxis in kleineren Firmen?<br />
<br />
Wie in fast jedem Fach klafft zwischen Theorie und Praxis eine mehr oder weniger große Lücke.<br />
<br />
Ich erinnerte mich an eine Äußerung eines Schreibers in der Newsgroup de.etc.beruf.selbstaendig, der erzählte, dass ein Chef darüber nachdachte, die Programmierer nach Zeilen Code zu bezahlen. Er erntete Kopfschütteln, Grinsen und Bemerkungen, dass dann die Gefahr bestehe, dass die Programmierer dann eben viel schreiben und unsauberen, langsamen statt schlanken, schnellen Code produzieren. Mein Einwand in der Vorlesung diesbzgl. wurde auch beantwortet dass dann auch ein gutes QM verfügbar sein muss. Hat das aber auch jede Firma, deren Chef gerade eine neue Idee hat oder mit jemandem, z.B. Unternehmensberater, befreundet ist, der gerade ein neues Hobby hat? <br />
<br />
Balanced Score Card: &#8222;(...) weil er die Möglichkeit bietet, die Geschäftsführungsebene in eine &#8222;lernende Organisation&#8220; einzubinden, Rückmeldung über die Wirkungen der eigenen Strategien zu bekommen und die Hypothesen zu prüfen (...) &#8220; - das widerspricht sich irgendwie mit der wissenschaftlich erforschten These, dass Überbringer schlechter Nachrichten geköpft werden und daher schlechte News nicht nach oben wandern (ebenfalls Brooks, von J. Saltzer, M.I.T Bad News Diode genannt)<br />
<br />
Ebenso sinnvoll, dass der Projektleiter alle Kompetenzen haben soll, (&#8222;sonst ist es nur Projektüberwachung&#8220;), viele kleinere Firmen schwören eher auf flache Hierarchien mit Vorgesetzten ohne Weisungsfunktion, für solche Fälle gibt es wieder zusätzliche Schulungen außerhalb der VWA, so werden Arbeitsplätze erhalten. :) (Das erinnert mich an Human Ressource Management und verschiedene Führungstypen.) <br />
<br />
Die Erfahrungsdatenbank existiert auch kaum in Firmen der Mitstudenten, manche wünschten sich aber eher etwas mehr Dokumentation und QM. <br />
<br />
Interessant auch die Schilderungen aus der Praxis in den Vorlesungen, das regt zu mancher Diskussion an. Firmen-Interna schreibe ich hier in der Öffentlichkeit aber lieber nicht nieder. <br />
<br />
Auch ob In- oder Outsourcing gerade modern ist, war nicht unumstritten. <br />
<br />
Einigkeit bestand offenbar darin, dass ein großer Trend die Virtualisierung ist. <br />
<br />
Lehrreich war auch der Austausch mit Kommilitonen in der Pause, ich hatte mich schon gefragt, was z.B. Informatik-Kaufleute in einer kleineren Bank machen, die Tätigkeiten klingen aber doch recht abwechslungsreich und herausfordernd. Mich interessiert derzeit aber doch immer noch mehr die Informatik an sich. Das habe ich auch dem Professor gesagt, als er gefragt hat, ob ich mir in Zukunft wieder vorstellen könnte, in einer größeren Firma zu arbeiten. Die meisten wollen aber sicher in die Projektleitung, wenn sie das nicht sogar bereits jetzt schon sind. <br />
<br />
Und die Moral von der (langen) Geschicht':<br />
<br />
So ein Blog ist nicht nur gut für Exibitionisten, sondern auch um sich die Inhalte noch einmal vor Augen zu führen durch das erneute Anschauen der Folien. :) Allmählich greifen auch immer mehr Zahnräder ineinander - BWL, Wirtschaftsinformatik und Informatik...</blockquote>

 ]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2490-projektmanagement-2.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Projektmanagement (Inhalte, nicht immer ernstgemeinte Kommentare, Theorie & Praxis)]]></title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2489-projektmanagement-inhalte-immer-ernstgemeinte-kommentare-theorie.html</link>
			<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 16:46:16 GMT</pubDate>
			<description>Für viele Studenten wohl eines der Fächer, die sie in der Praxis am meisten betreffen. 
 
Inhalte der drei Wochenenden:  
 
Projekte und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Für viele Studenten wohl eines der Fächer, die sie in der Praxis am meisten betreffen.<br />
<br />
Inhalte der drei Wochenenden: <br />
<br />
Projekte und Projekttypen; Projektorganisation; Projektmanagement in Software-Entwicklungsprojekten; Zusammenarbeit im Projektteam; Ergebnisse empirischer Untersuchungen; Projektplanung und Projektplanungs-Techniken; Projektcontrolling; Aufwandschätzung; Erfahrungsdatenbank; Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit; Bewertungsmethoden<br />
<br />
Wie immer ist in dieser Welt alles geregelt: :)<br />
Projektmanagement nach DIN 69901: &#8222;die Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und -mitteln für die Abwicklung eines Projektes&#8220;<br />
Um es nicht zu klar werden zu lassen, gibt es aber noch mehr Definitionen. <br />
<br />
Hier wieder ein Grund für den Trend, Alles und Jeden zu einem Manager umzubenennen (Sollte ich Büromanager des Büroservices auf meine Visitenkarten schreiben? :)) &#8222;Projektmanagement ist eine Form des Management, die üblicherweise nicht nur von einem einzigen Manager wahrgenommen wird, sondern durch gleichzeitiges Zusammenwirken mehrerer Manager bzw. Lenkungsorgane zustande kommt.&#8220;<br />
<br />
Ergebnisse empirischer Untersuchungen wurden auch diskutiert - &#8222;warum sind IT-Projekte erfolgreich oder warum schlagen sie fehl?&#8220; Zu manchen Erkenntnissen kommt man hoffentlich auch ohne wissenschaftliche Studie, z.B. &#8222;Ungenaue Vorgaben des Auftraggebers, unklare Aufgabenstellung, schlechte / unsystematische Planung, Kosten-, Zeitschätzung&#8220; (Weltz / Ortmann). Hier auch zu finden: Projekt erfolgte ohne Kalkulation (13%), Kalkulation erfolgte im Projektverlauf (13%), Kalkulation wurde korrigiert (48%). Naja, learning by doing oder so. <br />
<br />
Die Standish Group benutzt vielsagende Umschreibungen: Erfolgsfaktoren - &#8222;The Chaos Ten&#8220;;<br />
Erfolgsrezept - Eigenschaften eines Projektmanagers: Mehrsprachigkeit, Türöffner, Maestro, Viehtreiber, Clark Kent (Superman?) In deren Untersuchungen steigt aber mit den Jahren die Zahl der erfolgreichen Projekte und sinkt die der abgebrochenen, offenbar ist die IT-Branche lernfähig. :)<br />
<br />
Zitate - dazu habe ich meine eigene Meinung, ich habe schon Leute bei der Erstellung ihrer Diplom-Arbeit erlebt, die erst überlegt haben, was sie sagen wollen und dann die passenden Zitate aus einem Zitat-Buch heraus gesucht haben. Irgendwer wird schon etwas Wissenschaftliches dazu erforscht haben. <br />
<br />
In dem Buch für &#8222;Systemsoftware&#8220; (&#8222;Moderne Betriebssysteme&#8220; von Tanenbaum) steht ebenfalls etwas über Projektmanagement, auch hier findet sich unter &#8222;Der Mythos vom Mann-Monat&#8220; das Brooks'sche Gesetz, als Schlussfolgerung etwas anders formuliert: &#8222;Es dauert neun Monate, ein Kind auszutragen, egal wie viele Frauen man dafür einsetzt.&#8220; :) Ein Kommilitone stellte in diesem Zusammenhang aber fest, dass die objektorientierte Programmierung dazu führte, dass produktiver programmiert wurde.<br />
<br />
Dass Messungen in Lines of Code für einen Programmierer oder DIN A4-Seiten für das Pflichtenheft erfolgen, erschließt sich ebenso nicht von Beginn an. Aber irgendwelche Messverfahren werden wohl benötigt. Die These, man benötigt so lange für eine Aufgabe, wie Zeit hierfür ist, wurde hier benannt mit &#8222;Studentensyndrom&#8220;.<br />
<br />
Die Themen Organisationsformen, -strukturen, Projektplanung und -methoden, Netzpläne, Beziehungen von Vorgängen, Pufferzeiten, kritischer Pfad, Einsatzmittel-, Kostenplanung, Projektcontrolling, Erfahrungsdatenbank erschließen sich eigentlich beim ersten Lesen. Einige Themen wurden auch bereits in der &#8222;Einführung&#8220; oder &#8222;Lebenszyklen von IT-Systemen&#8220; angesprochen, manche Inhalte kamen auch in anderen Fächern vor, z.B. Brutto- und Netto-Personalplanung in Human Ressource Management.<br />
<br />
Einfache Methoden der Aufwandsschätzung, COCOMO-Modell und Function Point Method... - Mist, jetzt muss ich an die Beach Boys und an ihr Lied &#8222;Kokomo&#8220; denken, das laut einem Kommilitonen wohl aus dem Film &#8222;Cocktail&#8220; mit Tom Cruise stammt und mir gar nicht so gut gefiel. Naja, wäre aber eine Eselsbrücke...<br />
<br />
Die Bewertungsmethoden wurden teilweise (oberflächlich) in der BWL behandelt: Klassische Wirtschaftlichkeitsrechnung (Finanzierung und Investition lässt grüßen), Nutzwertanalyse, Zero Based Budgeting, Total Cost of Ownership sowie die Balanced Score Card. Damit hatte ich vor ein paar Jahren einmal zu tun, als ein Kunde diese bei einer kleinen Firmengruppe in Berlin eingeführt hat. Das war wohl vor ein paar Jahren an der VWA Stuttgart modern, als sie noch diverse VWA-Ökonom-Abschlüsse anbot. :) <br />
<br />
Wieder etwas Magisches (im Fernsehen läuft an Weihnachten Harry Potter). Nein, hier ist das Magische Dreieck gemeint: 1) Zeit, 2) Kosten, 3) Inhalt, Umfang, Qualität. In VWL und BWL waren die vier Ziele im magischen Viereck nicht alle gleichzeitig zu erreichen, hier schon, allerdings führen Änderungen bei einem zu Änderungen an den beiden anderen Steuergrößen. Macht Sinn, gilt wohl für vieles.</blockquote>

 ]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Wirtschaftsinformatik und Betriebssysteme</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2406-wirtschaftsinformatik-und-betriebssysteme.html</link>
			<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 11:44:20 GMT</pubDate>
			<description>Ha, Wirtschaftsinformatik ist wohl mein Fach - wieder 15 Punkte, dieses Mal in „Lebenszyklen von IT-Systemen“. Meine einzigen bisher, aber wer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Ha, Wirtschaftsinformatik ist wohl mein Fach - wieder 15 Punkte, dieses Mal in „Lebenszyklen von IT-Systemen“. Meine einzigen bisher, aber wer weiß... :-) Soll der Professor ruhig „beklagen“, dass ein Kommilitone und ich die ersten seien, die ohne IT-Berufserfahrung Wirtschaftsinformatik an der VWA studieren. (Wir schreiben die Klausuren mit Angabe der Matrikel-Nr., nicht mit Namen, was zwar einen gewissen Charme hat, hier aber den Prof. in die Irre geführt hat bei seiner Nachfrage nach Berufserfahrungen.) <br />
<br />
Inzwischen haben wir durch einen Mitstudenten Probelizenzen für den kostenpflichtigen ARIS Business Architect erhalten, die sogar evtl. nochmals drei Monate verlängert werden können, wenn wir eine Bestätigung des Professors erhalten, dass wir die Software für das Studium benutzen. Er schreibt „viel Spaß beim Modellieren“ - hmm, was will ich denn jetzt eigentlich modellieren? :-) Naja, mal schauen, was uns am Wochenende in „Projektmanagement“ erwartet, im fünften Semester steht dann schon bald das erste Projekt auf dem Plan. <br />
<br />
In Systemsoftware haben wir in der Zwischenzeit die Literaturempfehlung erhalten - Tanenbaum, &quot;Moderne Betriebssysteme&quot;. Der Prof. schrieb, wir könnten es uns unter den Weihnachtsbaum legen lassen. Der Spaß kostet nämlich 60 EUR in der Ausgabe von 2009, die letzte Ausgabe von 2002 ist ja nicht mehr aktuell. Da mich als Linux-Jünger das Thema mit am meisten interessiert, werde ich es mir auf alle Fälle anschauen, das Buch ist auch in der Stadtbücherei Saarbrücken erhältlich. Vielleicht sollte ich es mir auf englisch kaufen, dann frische ich nebenbei noch mein Englisch auf, meine Fremdsprachenkorrespondenten-Prüfung ist lange her. Den Stoff müsste ich theoretisch gut verstehen, egal, ob der Dozent vorne „99 Luftballons“ singt oder doziert. :-) Bei der LMU München habe ich auch angefangen, die ersten Vorlesungen bzgl. Betriebssysteme und Rechnerarchitektur anzuschauen - solche Sachen wie unicode etc. helfen auch bei xml und anderen Themen. Schau an, welche Querverbindungen sich da ergeben. Laut Skripte der LMU München werden die Vorlesungen aber noch sehr abstrakt...</blockquote>

 ]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2406-wirtschaftsinformatik-und-betriebssysteme.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Woche 92: Algorithmen, Datenstrukturen und ein Bildungsstreik</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2399-woche-92-algorithmen-datenstrukturen-und-bildungsstreik.html</link>
			<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 20:51:59 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Programmieren: 
 
Objektorientiertes Programmieren erklärt anhand von komplexen Zahlen &#8211; Äh, Moment, mein Abi ist 17,5 Jahre her, das wird bald...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Programmieren:<br />
<br />
Objektorientiertes Programmieren erklärt anhand von komplexen Zahlen &#8211; Äh, Moment, mein Abi ist 17,5 Jahre her, das wird bald volljährig... kopfkratz... In der Pause meinte allerdings jemand, dass man das in der Schule gar nicht lernt, offenbar hatte ich das in meinen vielen verzweifelten Suchen in den ersten Semestern in einem Skript einer anderen Hochschule aufgeschnappt. Da wir in diesem Fall aber Alle schon wussten, worauf der Professor hinaus will, haben wir uns nur über die abstrakte Erklärung gewundert, aber die Sache an sich verstanden. <br />
<br />
Es ging schnell voran: Am ersten Wochenende Grundlagen, dieses Mal schon Objektorientierung und Übungen mit Listen mit Mergesort. Der Dozent erklärte zwar viel an der Tafel, aber auch er war recht flott unterwegs, so dass man zeitweilig an einen Maschinenschreib-Kurs erinnert wurde - so schnell, wie er den Code tippte und erklärte. Es gibt aber auch &#8222;Hausaufgaben&#8220;, also viel zum Üben für die relativ wenigen, teilweise lange auseinander liegenden Präsenzen. Diese Übungen und Lösungen stehen aber zeitnah (wie das Skript für die komplette Vorlesungsreihe) zum Download bereit. <br />
<br />
Gut, dass ich das alles schon mal gehört habe, so weiß ich wenigstens, wo die Reise hingeht, aber selber programmieren fällt doch noch schwer. In der Pause sagte ich noch zu einem Kommilitonen: &#8222;Ich habe auch schon mal ein Flugzeug gesehen, aber noch keines gebaut.&#8220; Das Paket &#8222;MiniJava&#8220; (als Ergänzung zu java.io.*?), das unser Professor uns für die Aus- und Eingabe zur Verfügung gestellt hat, erschließt sich mir ebenfalls noch nicht 100%ig - mal funktioniert es, mal nicht, vor allem read() macht Probleme, weniger das write() :-/ <br />
<br />
Merkwürdig... Aber was wäre das Leben ohne Rätsel, die gelöst werden wollen, dann wären die Erfolgserlebnisse auch kleiner in diesem Fach... Mal schauen, ob ich zum Ende des Studiums alle roten Kreuze in Eclipse, also die Fehlermeldungen, beseitigt haben werde. :-)<br />
<br />
Bildungsstreik:<br />
<br />
Ein Teil der Betriebswirte hätte am Samstag Morgen im Audimax eine Klausur in Investition und Finanzierung schreiben sollen, wurde aber aufgrund des Bildungsstreiks der Universitäts-Studenten, die den Raum besetzten, in einen anderen Hörsaal verlegt, was nicht nur den Studenten, sondern auch der VWA-Geschäftsführung Stress brachte, weil die Sitznummern etc. nicht mehr stimmten. <br />
<br />
Dennoch: Auch wenn Viele meckern und Meinungen haben wie &#8222;Faule Studenten, feiern, hängen rum und schlafen jetzt noch im Audimax&#8220; - von mir Daumen hoch! <br />
<br />
Vielleicht werde ich in meinem zukünftigen Leben auch wieder eine Präsenz-Fachhochschule oder Universität verstärken (einige Semester BWL an der Universität des Saarlandes habe ich ja bereits hinter mir).</blockquote>

 ]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2399-woche-92-algorithmen-datenstrukturen-und-bildungsstreik.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>XML-Erfolgserlebnisse</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2371-xml-erfolgserlebnisse.html</link>
			<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 12:20:54 GMT</pubDate>
			<description>Am Wochenende hatten wir die ersten  XML-Vorlesungen bzw. Übungen. Diese Reihe wird folgende Inhalte haben: XML, DTDs, Namespaces, XML Schema, XPath,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Am Wochenende hatten wir die ersten  XML-Vorlesungen bzw. Übungen. Diese Reihe wird folgende Inhalte haben: XML, DTDs, Namespaces, XML Schema, XPath, XSLT,  XQuery, evtl. SAX. <br />
<br />
Die Folien sind die gleichen wie für die Universitäts-Studenten, jedoch etwas gekürzt, da wir acht Veranstaltungen haben, die Uni zwölf. Die Literaturempfehlungen sind alle auf englisch, aber man wird sicher auch ohne diese vielen dicken Fachbücher durch diese Veranstaltung kommen. <br />
<br />
Meine Vorkenntnisse waren in zwei Folien abgehakt, aber die Übungen waren unerwartet leicht im Gegensatz zur Vorlesung am Vortag - ein paar kleine xml- und dtd-Dateien waren zu erstellen. An dem nächsten xml-Wochenende wird dann Schema an die Reihe kommen. Im Gegensatz zu java-Programmieren fällt das wohl den meisten nicht so schwer. <br />
<br />
Wir benutzten zur Abwechslung auch die Computerräume der Universität, dort ist das kostenpflichtige oXygen installiert, mit dem wir arbeiten können. Nicht das beste, aber eine günstige Alternative für die Uni, zumal es auch auf Linux läuft. Wer einen USB-Stick dabei hatte, konnte die erstellten Dateien gleich zur weiteren Verwendung zu Hause auf diesen laden. Hierfür wurde Altova xml Spy erwähnt, das muss ich mir aber erst einmal anschauen.</blockquote>

 ]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2371-xml-erfolgserlebnisse.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Programmieren – eine unendliche Geschichte / Bildungs-Chaos</title>
			<link>http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2360-programmieren-eine-unendliche-geschichte-bildungs-chaos.html</link>
			<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 15:30:39 GMT</pubDate>
			<description>Neuer Professor – neues Glück. Im Gegensatz zu manch anderem Dozent hat er bereits alle Folien, Übungen usw. vorbereitet und zum Downloaden ins Netz...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Neuer Professor – neues Glück. Im Gegensatz zu manch anderem Dozent hat er bereits alle Folien, Übungen usw. vorbereitet und zum Downloaden ins Netz gestellt. <br />
<br />
Inhalte des Skriptes der Uni, deren Inhalte bei uns etwas gekürzt werden: Algorithmen für Sortieren, Schlangen, Suchbäume, Komplexität, Datentypen, Stacks, objektorientiertes Programmieren, Fehlerbehandlung, Hashing, Java Applets, graphische Benutzeroberflächen<br />
<br />
Fängt man damit nicht normalerweise an? Wurden hier die Lehrpläne des ersten und des vierten Semesters verwechselt? Jetzt kommt das, was ich an der Uni Osnabrück gelernt hatte, um überhaupt erst zu verstehen, was wir in den ersten drei Semestern gemacht haben.<br />
<br />
Also noch einmal mit den Vorlesungen des Prof. Vornbergers zu „Algorithmen“ beschäftigen, die Inhalte habe ich noch lange nicht verinnerlicht. Im Gegensatz zum Beginn weiß ich jetzt aber, was ich suche. <br />
Sowas wie Überlauf, Zweierkomplement, Binärzahlen, womit die Uni-Vorlesungen anfangen, hat man uns nie erklärt. Unser neuer Professor erklärt auch an der Tafel, wie z.B. MergeSort funktioniert, fährt aber sehr schnell fort. <br />
<br />
Zwei Semester habe ich damals gebraucht, um überhaupt zu merken, was mir fehlte. Die vielen angeblichen Anfängerbücher wie „Java ist eine Insel“ fangen meiner Meinung nicht am Anfang an. Man bekommt Code hingeworfen, den man aber nur versteht, wenn man z.B. weiß, was Bubble Sort ist. Wer noch nie von Rekursion, verschiedenen Sortierverfahren, Listen oder Schlangen etc. gehört hat, ist erst einmal aufgeschmissen, da helfen kaum Bücher zum Programmieren lernen. <br />
<br />
Das Abi ist bei den meisten von uns schon länger her, die Studenten, die zweistellige Noten hatten, waren diejenigen, die vorher schon Programmieren konnten. Meine Note war immerhin in den besseren 50%, sogar mindestens einen Fachinformatiker Systemintegration habe ich hinter mir gelassen. Es wird also langsam besser. <br />
<br />
Aber als Versuchskaninchen bin ich ja geübt. In der Schule kam dreimal die französische Revolution, dafür das Dritte Reich erst in der 11. Klasse, wer vorher abging, hat also nie etwas davon gehört (kam vor). Später habe ich als einer der ersten Jahrgänge Kauffrau für Bürokommunikation gelernt, dort haben wir Maschinenschreiben nicht an der Schreibmaschine, sondern mental gelernt (A = linke Hand, kleiner Finger...) Wir durften in der Berufsschule nicht am Maschinenschreib-Unterricht teilnehmen, hatten aber alle gute Noten, weil wir damals schon E-Mail hatten, was Anfang der 90er noch nicht selbstverständlich war, und wir auf das große Werkgelände und Zweigstellen verteilte Mädels haben uns während der Arbeit Mails geschrieben. Die Word-Lehrerin hatte vorher Schreibmaschine unterrichtet, und musste sich extra für uns einen PC kaufen und war uns also immer einen Mittag voraus (bzw. einige Schülerinnen ihr).<br />
<br />
Wenn man liest, was Bologna bewirkt hat, kann man nur sagen, ziemliches Chaos. Und dazu noch &quot;Bildung ist Ländersache&quot;. Am Wochenende kam ein Bericht über Nordrhein-Westfalen, wo ab der ersten Klasse schon Englisch gelehrt wird. Dorthin darf man als Eltern mit Kindern in höheren Klassenstufen besser nicht umziehen.<br />
<br />
Da kommt es auf das bißchen Programmieren auch nicht mehr an. Allerdings nervt mich die schlechte Note (8 Punkte), die auch noch mit 10 Credit Points gewichtet wird. :-(<br />
<br />
Mal sehen, was am Wochenende in xml kommt...</blockquote>

 ]]></content:encoded>
			<dc:creator>Susanne Dieter</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/2360-programmieren-eine-unendliche-geschichte-bildungs-chaos.html</guid>
		</item>
	</channel>
</rss>
