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1199 Seiten Deutsch nur für mich!

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von am 11.09.2009 um 13:51 (1254 Hits)
Heute ist es angekommen. Das neue PONS-Nachschlagewerk. Die deutsche Rechtschreibung. Diese Aktion ist Schuld. Nicht nur, dass ich ein begehrtes Fleissbienchen erhalten habe - nein, es gab ein Wörterbuch obendrein. Vielen Dank an Pons.eu.

Das Buch hatte schon direkt seinen ersten Einsatz. Gab es Unklarheiten bezüglich "ich möchte ein Erdbeermarmeladebrot mit Honig" aus einer TV-Serie im Vorabendprogramm. Nein, ich gucke das nicht. Die Tochter des Chefs guckt wohl und immer wenn er die Figur rufen hört (ich möchte ein Erdbeermarmeladebrot mit Honig), dann denkt der Chef, es müsste aber Marmeladenbrot heissen. Gestern rief er dann bei mir an, um das endgültig zu klären.

In meiner Printausgabe von Duden steht: Marmelade[n]brot.
Bei Pons.eu und Duden-online aber nur Marmeladenbrot.
Im neuen noch druckfrischen PONS steht auch Marmeladenbrot.

So! Damit wäre dies geklärt.
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Name:	PONS eu.jpg 
Hits:	57 
Größe:	112,6 KB 
ID:	807  
Stichworte: Deutsch, Pons, Rechtschreibung
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Kommentare

  1. Avatar von kroete07
    In meinem österreichischen Wörterbuch, (gedruckt 01/2009) steht Marmeladebrot *g*.... also in Österreich ist mal wieder alles anders *g*
  2. Avatar von Prawn
    *Grinst*
    Ich hätte es unterbewusst 100% richtig gemacht!
  3. Avatar von HannoverKathrin
    Also Marmeladebrot wäre mir nie in den Sinn gekommen.
  4. Avatar von chillie
    Vllt. im Schwäbischen ... Marmelade'brot
  5. Avatar von Dadi
    also, aus dem Bauch raus hätte ích auch eher Marmeladenbrot geschrieben - aber man lernt ja nie aus
  6. Avatar von Michael Knight
    Also bei Marmeladebrot fehlt ja nur noch das Deppenleerzeichen. Auch nach wictionary heißt es Marmeladenbrot.

    Ich mach mir dann mal ein Käsebrot. Und ein Salamibrot. Dazu dürfen aber 2 Biers nicht fehlen.
  7. Avatar von skadi
    Zitat Zitat von chillie
    Vllt. im Schwäbischen ... Marmelade'brot
    Im Schwäbischen (BW) gibt es gar keine Marmelade, da wäre das a Gsälzbrot
    oder komplett a Breschtlingsgsälzbrot.
  8. Avatar von Zippy
    Ganz ehrlich? Ich war insgeheim für das Marmeladebrot. Aber ich will mich ja beim Chef nicht blamieren, also habe ich erst geguckt und dann geantwortet.

    In meinem österreichischen Wörterbuch, (gedruckt 01/2009) steht Marmeladebrot.
    Mein Duden, das sowohl CH- als auch AT-Begriffe bereithält, sagte dazu nichts. Bis auf Marmelade[n]brot. Sonst steht es immer explizit dabei, ob es für AT und / oder CH gilt.

    Breschtlingsgsälzbrot
    Und wovon leitet sich das Wort ab? Hier würde ich eher an einen Wurstteller mit Salzstangen denken und mir die Zunge brechen, beim Aussprechen...

    Viele Grüsse
    Zippy
  9. Avatar von skadi
    Zitat Zitat von Zippy
    Und wovon leitet sich das Wort ab? Hier würde ich eher an einen Wurstteller mit Salzstangen denken und mir die Zunge brechen, beim Aussprechen...
    Du stellst Fragen Ich musste auch erst im Internet suchen:
    Breschtling: Früher wurden Erdbeeren aus der französischen Stadt Brest ins Schwabenland geliefert.
    Kann hinkommen, viele schwäbische Wörte sind aus dem französischen abgeleitet.

    ond no zom Gsälz: Man sollte es nicht glauben, aber es kommt tatsächlich von "Salz". Ursprünglich bezog sich das Wort "Gesälz" auf mit Salz konservierte Lebensmittel, dann auf konservierte Lebensmittel aller Art, und schließlich blieb die Bedeutung an - salzlos- konservierten Früchten hängen und ist heute gleichbedeutend mit "Marmelade".

    Und das wir "der Butter", "das Teller", "das Cola"... sagen, daran sind wohl auch die Franzosen schuld. Jetzt wundert mich nichts mehr

    PS: sprechen ist viel einfacher als schreiben oder lesen *g*
  10. Avatar von Zippy
    Hallo Skadi,

    vielen Dank für Deine Ausführungen.

    Allgemein:

    ..."der Butter", "das Teller", "das Cola"
    Nicht nur sagen (ich könnte das noch wohlwollend auf den Dialekt schieben), viel schlimmer noch, auch SCHREIBEN. Ich habe es mittlerweile aufgegeben. Ich korrigiere einfach nur noch und erspare mir jegliche Kommentare. Es liest keiner. Und wenn doch, es interessiert keinen.

    Das Eistee (z. B.) --> schrecklich. Alleine, wenn ich das lese, bekomme ich Krisen der besonderen Art... Das wird mein persönliches Dilemma bleiben.

    Viele Grüsse
    Zippy
  11. Avatar von skadi
    Der Eistee? *verunsicherist* "Das" klingt dann selbst für mich komisch

    Dauerndes Verbessern kann durchaus Erfolg bringen. Inzwischen kann ich dadurch auch den Gebrauch von "wie" und "als" unterscheiden.
    Bei anderen Dinge bin ich noch schwer am Üben *räusper* Dabei spreche ich gar keinen breiten Dialekt...
  12. Avatar von Sunni
    Es gibt vor allem Dinge, "die wo" besonders toll sein sollen... ;-)
  13. Avatar von HannoverKathrin
    Hannover: Wir sprechen wie ihr schreibt.
    (bezieht sich auf das "normale" Deutschland )

    Dass man in BW sogar die Artikel ganz anders wählt erstaunt mich. Fast unglaublich.
  14. Avatar von chillie
    Glaubst Du wirklich, dass dieser kleine Fleck ohne jeglichen Dialekt das normale Deutschland wiederspiegelt?
  15. Avatar von Zippy
    Dass man in BW sogar die Artikel ganz anders wählt erstaunt mich. Fast unglaublich.
    Nicht nur in BaWü - das setzt sich Länder-übergreifend fort. Und, mich wundert überhaupt nichts mehr, bei dem was ich schon lesen durfte, ist die Geschichte mit dem Artikel noch eine der harmlosen Varianten.

    Ich musste mir sogar sagen lassen, dass meine Texte NICHT dem Standard der Kunden entsprechen würden und ich diese doch EINFACHER abfassen solle... Was ist einfach, was nicht? Das empfindet wohl jeder anders. Nun gut - ich weiss jetzt Bescheid.

    Viele Grüsse
    Zippy

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