Universität Osnabrück und Fachhochschule Osnabrück veranstalten Tagung

Qualität in der Lehre verbessern - unter diesem Motto treffen sich an
die einhundert E-Learning-Experten aus dem ganzen Bundesgebiet vom 8.
bis 10. Oktober auf der logOS Tagung in Osnabrück. Denn was in anderen
Branchen seit Jahren bekannt ist, gilt auch für die Hochschullehre:
Elektronische Medien bringen Veränderungen und diese bieten die Chance
für Verbesserungen.

Die Zahl der Anmeldungen zeugt von dem hohen Interesse an dem Thema.
Gerade erst hat der Wissenschaftsrat als wichtigster Berater von
Bundes- und Landesregierungen in Bildungsfragen vermehrte
Anstrengungen zur Qualitätsverbesserung in der Hochschullehre
angemahnt - und dabei ausdrücklich mehrfach stärkeren E-Learning
Einsatz empfohlen. Dr. Andreas Knaden, Geschäftsführer von virtUOS,
dem Zentrum für Informationsmanagement und virtuelle Lehre der
Universität Osnabrück: "Die Anstrengungen um den Einsatz von
E-Learning an Hochschulen waren schon frühzeitig von dem Bemühen
getragen, durch den Einsatz neuer Technologien die Qualität der Lehre
zu verbessern. Und da sind wir in Osnabrück, was uns inzwischen viele
Gutachten bestätigen, sehr erfolgreich."

Vor dem Hintergrund der jahrelangen gemeinsamen positiven Erfahrungen
und des bevorstehenden Abschlusses einer Reihe von E-Learning-
Projekten mit Bundes- und Landesförderung beschlossen das Zentrum
virtUOS und die E-Learning Strategiegruppe der Fachhochschule
Osnabrück, eine gemeinsame Konferenz zu dem Thema auf die Beine zu
stellen. Die Konferenz versammelt die führenden Akteure und lädt ein,
gemeinsam zu Themen rund um den Wandel in der Didaktik, zu Lehr- und
Lernszenarien und über die Integration in die Prozesse einer
Hochschule miteinander zu diskutieren. Dabei geht es auch um konkrete
Lösungen, die auf der Konferenz präsentiert werden. In diesem Sinne
versteht sich die logOS als Katalysator für Veränderung: Es gilt
Bilanz über das Erreichte zu ziehen und Perspektiven für die Zukunft
zu entwickeln.

"Auffällig ist," so Prof. Dr. Ursula Hübner, Sprecherin des Projekts
prieL an der Fachhochschule Osnabrück, "dass der gewählte Themenkreis
der Tagung bereits vor der Stellungnahme des Wissenschaftsrats
wichtige Schlüsselbegriffe aus der aktuellen Diskussion um die
Qualitätsoffensive in der Lehre aufgegriffen hat".

Wesentlich erscheint es jetzt, so der Appell der Tagungsausrichter,
den insbesondere an niedersächsischen Hochschulen erreichten Standard
nicht nur zu erhalten, sondern weiter zu heben. Die logOS-Tagung
zeigt, was Methoden des E-Learning zur Qualitätsverbesserung in der
Lehre beitragen können, bleibt aber nicht beim aktuell Möglichen
stehen. "Viele Projekte zeigen, was unter den richtigen
Rahmenbedingungen möglich werden könnte. Um diesen Fortschritt zu
ermöglichen, bedarf es nachhaltig wirksamer Entscheidungen auf der
Leitungsebene der Hochschulen und in der Politik", so Knaden.

Quelle: Presse-Mitteilung