Klinische Pharmazie: E-Learning-Kurs der Universität Hamburg startet zum zweiten Mal
-
Nach einem erfolgreichen ersten Durchgang bietet die Universität Hamburg von Oktober 2009 bis März 2010 zum zweiten Mal den berufsbegleitenden Online-Kurs „Klinische Pharmazie – Arzneimittelbezogene Probleme lösen“ an. Er richtet sich an Apothekerinnen und Apotheker in öffentlichen und Krankenhausapotheken, die ihre Kenntnisse auf diesem Gebiet erweitern und vertiefen möchten. Teilnahmevoraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Pharmazie, Berufserfahrung ist wünschenswert. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.
Der Kurs folgt dem Konzept des Blended Learning, ist also eine Mischung aus realen Treffen - eines zu Beginn und eines zum Abschluss - und virtueller Kursarbeit am heimatlichen PC in der Zeit dazwischen. Diese umfasst die selbstständige Erarbeitung von eigens für den Kurs verfassten Texten, die Bearbeitung von Aufgaben entweder allein oder in festen Lerngruppen sowie die Diskussion relevanter Themen im Plenum. Bei diesen Aktivitäten werden die Teilnehmer von einem Tutorinnenteam unterstützt, das sowohl fachliche als auch technische und kommunikative Hilfestellung gibt. Die Veranstalterin und Hauptbetreuerin ist Juniorprofessorin Dr. Dorothee Dartsch, Klinische Pharmazie, Universität Hamburg.
Damit die virtuelle (Team-) Arbeit keine Probleme bereitet, werden die Teilnehmenden in einem vorab stattfindenden vierwöchigen Einführungskurs mit den Werkzeugen und Grundregeln der Online-Kommunikation sowie den Besonderheiten der Arbeit in virtuellen Teams vertraut gemacht.
„Der Kurs hat meine Erwartungen weit übertroffen“ lautete eine der vielen positiven Rückmeldungen zum Pilotlauf des Kurses. Besonders geschätzt wurden die motivierende Atmosphäre, die zahlreichen Fallbeispiele, die hilfreichen, praxisrelevanten Tipps sowie die Möglichkeit der freien Zeiteinteilung, auch wenn der Flexibilität wegen der Gruppendiskussionen gewisse Grenzen gesetzt sind.
Der zusätzliche Nutzen einer überregionalen Vernetzung und des damit verbundenen Erfahrungsaustausches wurde von den Teilnehmenden hoch geschätzt. Die Verteilung der Altersstruktur (von 26 und 73) bei den 20 Teilnehmenden des Pilotlaufs zeigte deutlich, dass ein Blended Learning-Konzept nicht nur die jüngere Generation anspricht.
Quelle: Presse-Mitteilung
http://www.aww.uni-hamburg.de/klinis...me-loesen.html