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Studieren oder nicht studieren ... (Lernaufwand, Chancen auf dem Arbeitsmarkt)

  1. #1
    Kiwi 08 ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo,

    stehe derzeit vor der Entscheidung, ob ich ein Fernstudium aufnehmen soll, oder nicht.

    Zwei Fragen habe ich an euch:

    1. Wie hoch ist eurer Erfahrung nach der tatsächliche tägliche/wöchentliche Lernaufwand für das BA Studium BWL an der Euro FH

    2. Hat jemand von Euch den Abschluß schon in der Tasche und kann mir sagen, wie der so bei Bewerbungen bei Arbeitgebern ankommt bzw. mich würden auch Reaktionen von Arbeitgebern interessieren, falls ihr euch schon während eures Studiums bewerbt.

    Kurz zu mir, da ich hier noch ganz neu bin:
    Bin Mutter eines Sohnes (1,5 Jahre) und erwarte im September ein zweites Kind. Bin derzeit nicht berufstätig, da in Elternzeit.

    Da ich nach meiner Elternzeit den Arbeitgeber wechseln will, erhoffe ich mir Verbesserung meiner Chancen in meinem Wunschberuf Personalreferentin (bin nämlich im kaufmännischen Bereich nur Quereinsteigerin; eigentlich bin ich Lehrerin, habe aber schon 4 Jahre im kaufmännischen Bereich gearbeitet).

  2. #2
    Oliver S ist offline Benutzer
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    Hallo Kiwi!

    Zu der Euro FH kann ich nichts sagen, da ich mit dieser bisher noch nicht zusammengearbeitet habe.

    Bezüglich Deiner Chancen auf dem Arbeitsmarkt möchte ich Dir kurz mitteilen, warum ich noch mit 35 Jahren ein Studium aufgenommen habe: Wahrscheinlich werde ich noch 30 Jahre arbeiten dürfen/müssen. Damit die nächsten 30 Jahre möglichst so laufen, wie ich sie mir vorstelle, habe ich meine berufliche Weiterbildung selbst in die Hand genommen - und somit hoffentlich bessere Chancen, mehr Spaß und eine höhere Anerkennung.

    Wenn auch Du der Meinung bist, das jeder für das verantwortlich ist, was er tut - und auch nicht tut - dann solltest Du auch studieren, damit Du Deine Segel auf dem manchmal doch etwas harten Arbeitsmarkt besser nach dem Wind ausrichten kannst. Und vielleicht ist das Lernen während der Kindererziehung eine willkommene Abwechslung.

    Große Erfolge
    wünscht
    Oliver
    Oliver Schumacher
    Lingen/Ems - Niedersachsen
    http://www.verkaufsresultate.de/
    Diplom-Betriebswirt (FH)

  3. #3
    Avatar von Zippy
    Zippy ist offline Sehr erfahrener Benutzer
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    Hallo Kiwi,

    HIER kannst Du den Bericht einer Absolventin lesen.
    Viele Grüsse
    Zippy

  4. #4
    Tukaram ist offline Sehr erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Kiwi 08 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    2. Hat jemand von Euch den Abschluß schon in der Tasche und kann mir sagen, wie der so bei Bewerbungen bei Arbeitgebern ankommt bzw. mich würden auch Reaktionen von Arbeitgebern interessieren, falls ihr euch schon während eures Studiums bewerbt.
    Hallo Kiwi,

    wirklich beantworten kann ich Deine Frage nicht, möchte aber versuchen meine Meinung und Erfahrungen darzulegen.

    Nach meiner Beobachtung gibt es auf dem Weg zu einem Job drei Hürden zu nehmen.

    1. Jemanden finden, der jemanden sucht.

    2. Am Sieb der Personalabteilung vorbeikommen.

    3. Den Entscheider überzeugen.

    Zu 1: Die Arbeitslosenquote bei Studierten liegt <= 4%. Im Laufe des Studiums wirst Du lernen, dass das Vollbeschäftigung bedeutet. Und das bedeutet: Du wirst immer einen Job finden.

    Zu 2: Personaler bekommen pro Offerte manchmal hunderte von Bewerbungen. Da wird gnadenlos ausgesiebt. Auch nach nebensächlichen Kriterien. Erfahrung zählt im Zweifel nicht viel, da Personaler fachliche Fähigkeiten kaum beurteilen können (ist bei Deinem Wahlstudium möglicherweise anders). Personaler haben daher die Tendenz nach scheinbar objektiven Kriterien zu urteilen. Etwa einen formellen Abschluss. Interessant dabei: Irgendein Studium wird oft besser bewertet, als eine fachliche perfekt passende Fachschulausbildung.

    Zu 3: Durch ein Fernstudium hast Du zwei Dinge: A) Berufliche Erfahrung und B) den Beweis über sehr lange konsequent ein Ziel verfolgt und erreicht zu haben. A) ist hilfreich für den objektiven Teil des Gesprächs. B) ist hilfreich für den subjektiven Teil des Gesprächs. Selbst dann, wenn über das Fernstudium nicht gesprochen wurde. Du selbst weißt ja, was Du während des Fernstudiums über Dich selbst erfahren und gelernt hast. Nämlich B)

    Bezüglich Kind: Dein Sohn dürfte jetzt aus dem Gröbsten raus sein, d.h. Du hast Abends ein paar Stunden Zeit. Schwierig wird wohl das erste Jahr nach der Geburt des Zweiten Kindes. Der Sohn kommt in die Trotzphase (und die ist beim ersten Kind heftig), während das zweite Kind viel Zeit und Aufmerksamkeit braucht. Immerhin: Das zweite Kind ist einfacher als das erste.

    Viele Grüße

  5. #5
    TomSon ist offline Moderator
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    Immerhin: Das zweite Kind ist einfacher als das erste.
    Das möchte ich so aber nicht unterschreiben.... ich habe da nämlich andere Erfahrungen gemacht.

    Sonja

  6. #6
    Avatar von toxique21
    toxique21 ist offline Moderator
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    Hi!

    Wie du am Ende des Erfahrungsberichts lesen konntest, habe ich doch recht schnell einen Job bekommen. Trotz (oder gerade wegen) dem Fernstudium. Also ich habe meine Entscheidung an der Euro-FH zu studieren bis heute nicht bereut.

    Gruß
    Rita
    Abschluss 2010 Euro-FH zur Dipl. Kauffrau (FH)
    Sonderstudium Technik HFH

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