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Unsinn mit zentralen Präsenzveranstaltungen

  1. #1
    deltasigma ist offline Neuer Benutzer
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    Wieso muss man eigentlich quer durch Deutschland/Europa nach Hamburg fahren, nur weil man sich dort immer noch weigert, an den vorhandenen Standorten neben Prüfungen auch Präsenzveranstaltungen durchzuführen?

    Da nennt sich eine Institution Europäische Fernhochschule, investiert jeden Monat kein geringes Budget allein nur in Werbung und ist bis heute nicht in der Lage, eine paar Dozenten in ein Auto/Zug zu setzen und ein paar Mal im Jahr Präsenztermine dezentral an anderen Standorten anzubieten. Dies wäre kundenorientiert und ist Standard von vielen anderen Fernstudienanbietern.

    Beispiel HFH als der nächste Wettbewerber:
    1. unterhält die HFH mehr Standorte als die EFH
    2. werden an diesen neben Prüfungen auch Präsenztermine angeboten
    3. zugleich gibt es weit mehr Präsenztermine als bei der EFH
    4. und das sogar für mehrere Studiengänge im Vergleich zur EFH
    5. und soweit bekannt, ist die HFH dabei auch noch günstiger

    Zudem weiss ich, dass viele sich auch daran stören und deswegen die HFH oder andere gegenüber der EFH vorgezogen haben. Auch ich habe nicht die Lust über 700km quer durch Deutschland/Europa zu fahren, dafür einen Tag vorher anreisen und anschließend wieder einen Tag für die Heimfahrt opfern muss, nur weil man dort es nicht organisieren kann/will. Wenn sogar eine staatliche Hochschule wie Wings es schafft 2-3 andere Standorte als Alternativen anzubieten, dann ist es weder zukunftsweisend noch modern, alle Studenten mehrmals im Jahr nach Hamburg pilgern zu lassen. Sorry, aber das kommt nicht dem heutigen Anspruch einer (privaten) Fernhochschule nach.

    Und das hat jetzt auch nichts mit dem flexiblen Studienangebot der EFH
    zu tun. Die Präsenztermine, welche in Hamburg stattfinden, können eine
    Woche später auch an einem anderen Standort abgehalten werden.

    Es muss ja nicht gleich morgen an allen Standorten so sein. Reutlingen
    für Süddeutschland würde mir schon reichen.

    Wenn sich mehr darüber beschweren, dann wird sich auch etwas ändern.

  2. #2
    Stef75 ist offline Benutzer
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    1. Hast du mal bei der Euro-FH nachgefragt warum die Seminare nur in Hamburg sind?

    2. Ich finde 3 (Bachelor EBWL) bzw. 4 (Diplom) Präsenzseminare im ganzen Studium den Alarm nicht wert (allerdings wohne ich in Hamburg und muss mir da keinen großen Kopf machen).

    3. Wer zwingt dich an der Euro-FH zu studieren, wenn bei der HFH alles besser ist?

  3. #3
    Avatar von Elke Pielmeier
    Elke Pielmeier ist offline Moderator
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    Also für mich wäre das kein Kriterium, das gegen die Euro-FH sprechen würde. Ich werde im Rahmen meines Studiums an der AKAD wahrscheinlich um einiges öfters in Deutschland herumreisen dürfen als 3 bis 4 mal im ganzen Studium.

    Man weiß es ja vorher. Dann muß man sich einfach gegen diese Fernhochschule entscheiden, wenn man das nicht möchte. Ich persönlich halte das jedenfalls für zumutbar. Schließlich ist es ca. einmal im Jahr, wenn man es umrechnet.

    Elke
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  4. #4
    Avatar von Prawn
    Prawn ist offline Erfahrener Benutzer
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    Also das finde ich fast lächerlich *g*. Man hat im Schnitt 1 1/2 Seminare im Jahr wenn man auf 3 Jahre studiert. 1 Seminar hat eine zeitliche Dauer von 2-3 Tagen. Für dieses wirklich geringe Pflichtprogramm kann man sich ruhig mal die schöne Stadt Hamburg anschaun.
    Das einigste was ich allerdings nicht so toll finde ( bzws mehr meine Kollegen die nicht im Schichtdienst arbeiten) ist das die Seminare fast immer mitten in der Woche sind. Also (Dienstag,) Mittwoch, Donnerstag. Warum man es nicht wenigstens an den Anfang der Woche oder an das Ende der Woche schieben kann ist mir unverstädnlich. Zumal es wirklich für die Leute deutlich angenehmer wäre sich am Abreisetag keine Stress machen zu müssen bzws wirklich noch das WE länger bleiben könnte und ne Art Mini Urlaub machen könnte.

  5. #5
    deltasigma ist offline Neuer Benutzer
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    Nochmals,.. es geht hier nicht um ein k.o.-Kriterium, sondern um die Frage,
    inwieweit man ein Studienangebot flächendeckend für Studierende so
    gestaltet, dass es unabhängig vom eigenen Wohnort aus durchzu-
    führen ist. Das ist doch der Kern eines Fernstudiums.

    Andere Anbieter tun das, andere nicht. Die HFH oder Wings sind nur zwei
    Beispiele dafür, dass man sich dort dieser Definition annimmt und es
    umgesetzt hat. Von mir aus könnte es noch mehr Präsenztermine
    geben, wenn diese in nächster Nähe verfügbar sind. Das würde auch
    dann die Kosten für diese "Betreuung" mehr rechtfertigen.

    Da ich mich für einen Master interessiere, habe ich bei der EFH nach
    weiteren Programmen angefragt. Als man mir dann mitgeteilt hat,
    man müsse auf jeden Fall mehrere Male nach Hamburg kommen,
    habe ich somit nachgefragt, warum dies denn? Es gibt doch einen
    Standort in direkter Nähe. Daraufhin war die kurze Antwort, dass dies
    einfach so ist. Die Frage, ob die Veranstaltungen werktags oder
    am Wochenende abgehalten werden, habe ich gar nicht erst gestellt,
    da ich vom Wochenende einfach ausgegangen bin. Wie bei anderen
    Anbietern dies nun mal zutrifft.

  6. #6
    Avatar von Elke Pielmeier
    Elke Pielmeier ist offline Moderator
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    Laut Prospekt ist das einige wenige Male.
    aber wenn dich das so stört, warum vergißt du dann die EFH nicht einfach und suchst nach einem anderen Anbieter?

    Die Fernhochschulen unterscheiden sich ganz erheblich in Ihren Ausgestaltungen des Studiums. Ebenso unterscheiden sich die Vorstellungen der Studierenden. Die einen wollen viele Seminare, andere möglichst keine Seminare, etc. Manche Fernhochschulen passen einfach nicht zu den Vorstellungen mancher Studierenden; das ist einfach normal.
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