Master-Studiengang Wirtschaftspsychologie an der Euro-FH
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Hey Markus,
danke, das habe ich etwas ausgeblendet ! Dann ist es also ein weiterbildender Master.
Danke & Grüße,
Alicia
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 Zitat von chillie
Also mal ehrlich, welche Investition amortisiert sich denn nach 2 Jahren? Ich denke 4-7 Jahre ist ein realistischer Zeitraum - verzinst mit Tagesgeldzinsen sprechen wir von ca. 12tsd EUR auf 7 Jahre.
Sprich 1700 EUR im Jahr. Sprich ca. 140 EUR netto im Monat - Das sind je nach Steuerklasse ca. 280-340 EUR mehr brutto. Das erreicht man doch schon problemlos intern ohne sich wegbewerben zu müssen.
Auf 4 Jahre betrachtet sind es ca. 11500 EUR ... oder brutto ca. 500 EUR mehr. Das wiederum ist bei einem Wechsel in einer Position in der ein Master notwendig ist doch auch nicht unrealistisch.
Ich habe ganz bewusst einmal die Extreme beleuchtet (best/worst case). In der Negativbetrachtung ging es darum, wie es auch laufen kann. Wie lange es auch dauern kann, bis sich das Studium amortisiert. Und ich denke schon, dass ich dabei realistisch geblieben bin (Tagesgeld-Verzinsung reicht in dem Fall nicht und Opportunitätskosten habe ich sogar ganz unter den Tisch fallen lassen...).
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Hier nun die angekündigten Erläuterungen der Euro-FH:
Der Masterstudiengang Wirtschaftspsychologie (M.Sc.) vermittelt in kompakter Form Wissen in den Grundlagen der Psychologie und in sechs Feldern der Angewandten Psychologie, die typische Berufsfelder für Wirtschaftspsychologen darstellen. Interessenten müssen wirtschaftswissenschaftliches Grundwissen mitbringen, um die wirtschaftspsychologischen Konzepte in wirtschaftswissenschaftliche Zusammenhänge einordnen zu können. Das Studium setzt kein Vorwissen in Psychologie voraus, sondern vermittelt intensiv das Grundlagenwissen in den Bereichen Allgemeine Psychologie, Differentielle Psychologie, Sozialpsychologie, Forschungsmethoden und Statistik. Ein Bachelorstudium in (Wirtschafts-)Psychologie beinhaltet typischerweise ebenfalls ähnliche Inhalte. Auch aus der Angewandten Psychologie werden meist Themen aufgegriffen.
Für Absolventen mit einem Bachelorabschluss in (Wirtschafts-)Psychologie wären in dem Masterstudiengang lediglich Teile der Angewandten Psychologie, das Forschungsprojekt sowie das Modul zur psychologischen Handlungskompetenz neu. Deshalb ist aus unserer Sicht das Masterstudium Wirtschaftspsychologie (M.Sc.) für Absolventen eines Bachelorstudiengangs in (Wirtschafts-)Psychologie nicht sinnvoll und wir haben uns somit entschlossen diese nicht zu zulassen.
Die Euro-FH bietet für Bachelorabsolventen in "BWL und Wirtschaftspsychologie" einen MBA-Studiengang sowie einen Masterstudiengang "Business Coaching und Change Management" als sinnvolle Studienfortsetzung an.
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 Zitat von wooten
Ich habe ganz bewusst einmal die Extreme beleuchtet (best/worst case). In der Negativbetrachtung ging es darum, wie es auch laufen kann. Wie lange es auch dauern kann, bis sich das Studium amortisiert. Und ich denke schon, dass ich dabei realistisch geblieben bin (Tagesgeld-Verzinsung reicht in dem Fall nicht und Opportunitätskosten habe ich sogar ganz unter den Tisch fallen lassen...).
Wie will man vorab Opportunitätskosten eines Fernstudiums festlegen? Ich persönlich habe im Laufe des Studiums sogar "Opportunitätserträge" festgestellt, da ich deutlich weniger Quark kaufe und generell sparsamer geworden bin.
Zudem ... wie hoch sind denn die Opportunitätskosten, wenn man nicht studiert??
Die Betrachtung auf 15 Jahre ist auf jeden Fall absolut unrealistisch, wer aus einem Master in 15 Jahren keine 10tsd (oder verzinst mit hohen Zinsen meinetwegen 20tsd = ca. 200 EUR brutto pro Monat) erlösen kann, hat ein anderes Problem, denn der erreicht damit nicht mal eine Gehaltssteigerung innerhalb der Teurungsrate.
Ich bleibe dabei, Bildung ist keine Maschine die man mit einer Amortisationsrechnung als wirtschaftlich oder unwirtschaftlich abstempeln kann. Dazu gehören noch ganz andere Dinge. Denn die beste Bildungsrendite haben in den letzten 20-30 Jahren sicher die Facharbeiter erzielt. Allein wegen der Rendite sind sie aber sicher nicht reich geworden
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Ich habe doch zu keinem Zeitpunkt geschrieben, dass ich ein (Fern-) Studium allein über die Kosten beurteilen möchte. Mich haben die hohen Kosten (von immerhin über 10.000 Euro) nur mal dazu motiviert zu hinterfragen, wie es eigentlich mit der Amortisierung aussieht.
Nur zu den Opportunitätskosten noch ein Wort: Ich rede hier gar nicht mal unbedingt nur von den klassischen O.K. wie Freizeitverzicht oder einen gewissen Verlust an Lebensqualität (durch die Doppelbelastung Studium/Arbeit), sondern auch im beruflichen Alltag können Opportunitätskosten entstehen. Durch die Belastung des Studiums kann ich vielleicht nicht mit der - beruflichen! - Leistung von Kollegen konkurrieren (weil ich nicht bis 20 Uhr im Büro hocken kann, sondern nachhause zum lernen muss), die so möglicherweise an mir vorbeiziehen und eher befördert werden. Wohlgemerkt sprechen wir ja von einem Master und keinem Erststudium...
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