Das ist mal eine spannende Frage in der forsa-Umfrage der Euro-FH gewesen. Diejenigen, die über die Absolventen entscheiden, sind gefragt worden, was sie von einem Master ohne Erststudium halten. Und die Ergebnisse sind durchaus differenziert. Insbesondere zeigt sich, dass die Mehrheit durchaus Bedenken hat, dass durch solche Abschlüsse der Wert des Masters verwässert wird. Und dies, obwohl grundsätzlich das Konzept als positiv und geeignet empfunden wird. Seht selbst:
Ein solches Masterstudium würdigt den Wert umfangreicher beruflicher Erfahrung und schafft für Personen, die sich durch ihr Berufsleben qualifiziert haben, eine ihnen entsprechende Karrieremöglichkeit
bekomme ich spontan Bluthochdruck.
Auf die Art der Auswertung trägt dazu bei, denn keine dieser Fragen zielt darauf ab, ob einer der Entscheider einen entsprechenden Absolventen einem Absolventen mit akademischer Vorkarriere gleichsetzt.
Von allen Fragen um die es hier geht, ist das meiner Meinung nach DIE entscheidende.
Wie so oft bei ILS/Euro-FH und Co. Befragungen hat hier die extrem professionelle Marketingabteilung die "richtigen" Fragen gestellt um die entscheidenden nicht beantworten zu müssen.
Wie so oft bei ILS/Euro-FH und Co. Befragungen hat hier die extrem professionelle Marketingabteilung die "richtigen" Fragen gestellt um die entscheidenden nicht beantworten zu müssen.
Insbesondere deshalb finde ich es schon beachtlich, dass es die vierte Frage in die Veröffentlichung geschafft hat. Denn daraus kann man ja schon Schlussfolgerungen ableiten.
Wobei natürlich die bedingte Zustimmung immer noch blau ist, die bedingte und absolute Ablehnung orange. Da gab es auch schon andere farbliche Gestaltungen
Nutzt man die Farben von damals sieht es so aus ...
und schon überwiegen optisch die Bedenken bei letzter Frage
Echt, macht die Farbe da einen Unterschied? In dem Bereich bin ich wohl nicht so sensibel, ich schaue gleich auf die Zahlen und daher war mir auch bei der Originalversion gleich offensichtlich, dass die Bedenken überwiegen. Kann aber gut sein, dass sich viele Menschen dadurch beeinflussen lassen.