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AW: Durchfallquote beim Fernabi sehr hoch?
ich würde ohne Abitur weder an FH noch Uni studieren. Die Anforderungen sind zumindest an der Uni extrem und ohne entsprechende Vorbereitung wird das vermutlich nichts.
Ich würde es jederzeit wieder machen - persönlich habe ich noch keinen Abiturienten getroffen, der wirklich durch seine Schulbildung hochwertigeres oder mehr Wissen erlangt hat, bzw. dieses auch noch wirklich gewinnbringend im realen Leben einsetzen konnte 
Viele grüße von einem kleinen Realschüler
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AW: Durchfallquote beim Fernabi sehr hoch?
 Zitat von Student_SGD
In meinem Jahrgang sind rund 50 Prozent durchgefallen.
Zwei kurze Nachafragen:
1. Bezieht sich das auf die interne SGD-Prüfung, oder die "echte" Abi-Prüfung?
2. Falls es um die "echte" Abi-Prüfung geht: Beziehen sich die Zahlen auf alle Teilnehmer an der Prüfung, oder nur auf die, die sich mit der SGD vorbereitet hatten? Wie hoch war ggf. die Durchfallquote der SGDler?
Viele Grüße
Markus
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AW: Durchfallquote beim Fernabi sehr hoch?
Ich denke das macht sich nur bei naturwissenschaftlichen Studiengängen bemerkbar. An einer Uni mehr als an einer FH. Ich wüsste nicht wofür man das sonstige Abiturwissen benötigen könnte.
Unabhängig davon würde ich als Realschüler immer versuchen, das Wissen zielgerichtet nachzuholen, anstatt ein komplettes Abitur zu machen. Wenn man bspw. Germanistik studieren möchte, bringen Physikkenntisse gar nichts. Möchte man Ingenieurswissenschaften studieren, muss man nicht wissen, wer van Gogh ist.
Nach erfolgreichem Studium fragt kein Mensch nach dem Abitur (mal abgesehen von den Top 5 der Unternehmensberatungen).
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AW: Durchfallquote beim Fernabi sehr hoch?
Nach erfolgreichem Studium fragt kein Mensch nach dem Abitur (mal abgesehen von den Top 5 der Unternehmensberatungen).
Doch, geht noch besser. Bei einem großen Papierhersteller durfte ich mal beim Vorstellungsgespräch die Zeugnisse ab Klasse 5 herzeigen. Das Seepferdchenabzeichen vom Schwimmen der Grundschule wollten sie aber dann doch nicht sehen.
„Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter
oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen,
als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft
und dem Maß unserer Menschlichkeit.“
(Martin Luther King)
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AW: Durchfallquote beim Fernabi sehr hoch?
 Zitat von Michael Knight
Ich denke das macht sich nur bei naturwissenschaftlichen Studiengängen bemerkbar. An einer Uni mehr als an einer FH. Ich wüsste nicht wofür man das sonstige Abiturwissen benötigen könnte.
Ich gebe derzeit einer Schülerin, die sich auf die Fachhochschulreife vorbereitet Nachhilfe und muss sagen, dass es geradezu ein Witz ist, was diese in Mathe und Physik lernt. In Physik z.B. waren es Bewegungsaufgaben, die ich in der Realschule in der Mittelstufe lernte ...
In Mathematik wird nicht einmal Integralrechnung verlangt.
Wenn ich nochmals meine Zeit zurückdrehen könnte, dann würde ich ohne Abitur studieren. Für mich war diese Abiturvorbereitung absolute Zeit- und Geldverschwendung.
Viele Grüße
Inés
"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."
Larry Lorenzoni
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AW: Durchfallquote beim Fernabi sehr hoch?
ich selbst hab mich ungefähr auf dem dritten Bildungsweg für's Studium qualifiziert: zunächst Hauptschule, dann über ein "10. Hauptschuljahr" mittlere Reife, dann über die "Höhere Handelsschule" Fachabitur - und nun Fernstudium. Dadurch hatte ich viele verschiedene Lehrer und kann ganz gut vergleichen, was ich wo gelernt habe.
Im Rückblick kann ich sagen: es kommt nicht so sehr auf das Wissen an, dass du in der Schule lernst, sondern vielmehr auf die Einstellung zum Lernen. Viele Fakten, Methoden und anderes verlernst du nach einiger Zeit wieder - wahrscheinlich sogar das meiste. Wichtig ist aber, dass du lernst, dir das alles bei Bedarf wieder anzueignen. Ich war z. B. erstaunt, was ich in Mathe alles verlernt hatte...aber durch die Fähigkeiten, die ich erlernt hatte, konnte ich mir das fehlende wieder aneignen.
Insofern bringt dir das Fern-Abitur vielleicht was, wenn du nochmals "lernen" lernen willst. Und dein Allgemeinwissen verbessern willst. Wie bereits gesagt: vieles, was du für dein Abitur lernen wirst, benötigst du weder im Beruf noch für ein eventl. Studium.
Dann solltest du allerdings nicht darauf schauen, wieviele durchschnittlich durchfallen. Denn letztendlich kommt es nur auf deine Note an. Und das hast du selbst in der Hand.
Wenn es dir auf einen Abschluss ankommt den du beruflich nutzen kannst und du bereit bist, teilweise fehlendes Wissen selbst anzueignen, würd ich dir auch eher zu einem Studium raten. Dann hast du in der gleichen Zeit einen weitaus qualifizierteren Abschluss als das Abitur.
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