Konferenz: Konvergenz von Präsenz- und Fernstudium in einer Welt zunehmender Vielfalt
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Nachfolgend eine Mitteilung der Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung der Uni Hamburg. Der Programmflyer kann hier heruntergeladen werden (PDF-Dokument):
Aus Anlass der 10jährigen Kooperation zwischen der Universität Hamburg und der britischen Open University veranstalten die beiden Universitäten zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Fernstudium (AG-F) in der Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium am 23./24. März 2006 eine Konferenz in Hamburg. Sie ist dem Thema
Konvergenz von Präsenz- und Fernstudium in einer Welt zunehmender Vielfalt
gewidmet. Nicht nur die E-Learning-Entwicklungen der letzten Jahre haben an den deutschen Hochschulen, in Großbritannien, ganz Europa und weltweit dazu geführt, dass die bisher parallel verlaufenen Entwicklungen im Präsenz- und im Fernstudium sich annähern. Es ist zu wünschen, dass die besonderen Kompetenzen und Erfahrungen beider Vermittlungsformen zusammengeführt werden, um Synergieeffekte zu nutzen und weitere Potenziale zu eröffnen. Der Begriff des "Diversity Management", übertragen auf ein Studium, beinhaltet auch, bisher nicht besonders angesprochene Personengruppen zu integrieren und ihnen den Zugang zur universitären (Weiter-) Bildung zu ebnen.
Die Vielfalt in der Studierendenschaft stellt eine Herausforderung dar, der wir uns stellen müssen, sie ist zugleich eine Errungenschaft, die wir bewusst einsetzen und nutzen sollten. Die mit dieser Thematik verbundenen Fragestellungen sollen auf der Tagung durch Beiträge zu den folgenden Themenschwerpunkten behandelt werden:
1. Präsenz- und/oder Fernstudium im Wandel der Zeiten
Welche Entwicklungen haben - insbesondere vor dem Hintergrund der E-Learning-Aktivitäten und der Bedeutung der neuen Medien für den Hochschulunterricht - in den letzten Jahren an Hochschulen stattgefunden. Wie können Präsenzhochschulen von den Kompetenzen der Fernstudienentwickler und umgekehrt profitieren. Welche Rolle spielen dabei Fernlehre und E-Learning?
2. Hürden abbauen - den Zugang öffnen
Welche Veränderungen sind notwendig, machbar und sinnvoll, um wissenschaftliche (Weiter-)Bildung einem noch größeren Kreis zugänglich zu machen. Welche neuen Ansätze gibt es? Gibt es positive Erfahrungen? Wie können entsprechende Zulassungsverfahren gestaltet werden? Wie werden Qualität und Standards sichergestellt?
3. Studierende unterstützen und betreuen
Welche Unterstützung können und sollten wir den Bildungsinteressierten im Sinne des lebenslangen Lernens bieten? Wie kann sie gestaltet werden? Welche Konsequenzen ergeben sich aus einem offenen Zugang? Inwieweit decken die bisher formulierten Qualitätskriterien den Bereich der Studierendenbetreuung ab. Welche Kriterien, Konzepte und Evaluationsmethoden zur Sicherung und Optimierung von Studierendenbetreuung gibt es bereits?
Programmkommission:
Dr. Marion Bruhn-Suhr, Universität Hamburg, AWW, Local Representative of the OU
Prof. Dr. Joachim Loeper, Universität Koblenz-Landau, Vorsitzender der AG-F
Dr. Liz Manning, Open University
Prof. Dr. Rolf Schulmeister, Universität Hamburg, IZHD
Helmut Vogt, Universität Hamburg, AWW