Wie weitermachen?
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Guten Morgen,
Da demnächst die Entscheidung über meinen weiteren beruflichen Werdegang fallen soll würde ich gerne auch noch ein paar Tipps von "euch" hier im Forum einholen.
Ich bin 22 Jahre alt, wohnhaft in der Nähe von Heidelberg/Mannheim/Heilbronn, mein bisheriger "Lebenslauf" ist kurz erzählt:
bis Juni 2006: Abitur (allgemeinbildend) mit Abschlussnote 1,9
August 2006 bis voraussichtlich Januar 2009: Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei einer kleinen genossenschaftlichen Bank (Schulabschlussnote: 1,2 ; IHK strebe ich ähnliches an)
Mein jetztiger Ausbildungsbetrieb möchte mich behalten, auch ich habe Interesse daran, da ich gerne weiterhin Geld verdienen möchte. Da ich aber in meiner Berufsausbildung wenig bis garnicht gefordert werde (soll jetzt nicht hochnäsig klingen oder so, aber die 1,2 Schulabschlussnote ist ohne Lernaufwand zustande gekommen) will und kann dies noch nicht das "Ende" meiner Ausbildung sein.
Auf anraten meiner Schullehrer, meines Arbeitgebers (Vorstand) und eigener Vorstellungen bin ich auf diverse Studiengänge aufmerksam geworden, allesamt berufsbegleitend. (z.B. BEST Bachelor Angebot von der ADG). Allerdings bin ich mir noch unschlüssig, ob denn ein BWL Studium an einer "richtigen" Uni oder Hochschule oder eben Fernstudium nicht besser wäre ... allerdings habe ich über diese Möglichkeiten mich noch nicht wirklich informieren können.
Auch habe ich mir überlegt, einen "Kompromiss" zu finden, indem ich eventuell meinem Arbeitgeber das Angebot mache, lediglich 3-4 Tage die Woche zu arbeiten und den Rest fürs Studium verwende. Welche Möglichkeiten hätte ich denn dann?
Wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir ein wenig Rat geben könntet und mir meine Möglichkeiten etc aufzeigen könntet.
MfG Nopi
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Hallo,
mir ging es mit der Ausbildung um Bankkaufmann nicht besser.
Die Frage ist doch in welche Richtung Du gehen moechtest. Studium ist sicherlich gut, willst Du denn im Bankbereich bleiben? Dann bietet sich ggf. auch erst noch ein Bankfachwirt an der IHK an. Ansonsten bringt Dich sicher alles in Richtung BWL oder VWL weiter. Schau auch im Ausland (USQ oder OU). Die USQ hat auch im BWL Bereich Finance und Banking Spezialisierungen.
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Die "Schiene" Bankfachwirt (IHK) mit anschließendem Betriebswirt bzw. Diplom Betriebswirt hab ich auch kurzzeitig in Betracht gezogen (Frankfurt Scool of Finance hat ja da gute Angebote) ... allerdings ist der Bankfachwirt laut Aussage meines Berufschullehrers nicht wirklich viel mehr (inhaltlich) als die Bankkaufmann Ausbildung und in meinem Fall wären das ja wieder 2 Jahre und Kosten, die ich mir sparen könnte. Deshalb dachte ich direkt an ein Bachelor Studium.
Richtung Bank muss nicht zwingend sein, allerdings möchte ich, wie bereits gesagt, zunächst einmal in "meiner" Bank weiterarbeiten.
MfG Nopi
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Was hältst Du davon, wenn Du versuchst herauszufinden, welchen Werdegang andere Menschen mit Deinen Voraussetzungen eingeschlagen haben? So könntest Du Dich doch mal einen Nachmittag hinsetzen und alle Bankzentralen anrufen, und die dortige Personalabteilung interviewen, welche Entwicklungen und Tendenzen diese sehen. Was empfehlen diese und wie fördern und untersützen diese Ihre Nachwuchskräfte? Welche Erwartungen müssen Bankmitarbeiter in 10 Jahren erfüllen? Ist sicherlich etwas untypisch - aber was nützt es Dir, wenn Du Dich für eine spezielle Fortbildung entscheidest, und dann im nachhinein feststellst, dass auch viele andere Menschen mit den gleichen Maßnahmen nicht zu dem Ziel gekommen sind, welches diese sich gesteckt haben.
Einen Versuch sollte es wert sein - und wenn Du 15 Banken anrufst und davon geben Dir 3 weiterführende Hinweise - dann hat es sich doch auf ewig gelohnt.
Große Erfolge
wünscht
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Hm, danke schonmal für eure Anregungen.
Das mit dem anrufen ist eine Idee, die ich die Woche mal in Angriff nehmen werde (habe glücklicherweise Urlaub) ... Aber wie schon angedeutet, durch Gespräche mit Berufschullehrern, Kollegen und auch etwas Recherche im Internet (hier eine subjektive Einschätzung einer sehr informativen Website: http://bankmensch.de/modules.php?op=...=0&page_id=738) bin ich aktuell mir selbst relativ sicher, den Bachelor anzugehen.
Zum anderen bin ich mir nicht sicher, was in 5 bis 10 Jahren ist. Generell sehe ich meine Zukunft in der Wirtschaft, nur ob es denn ewig die Bankbranche ist weiß ich auch nicht.
Deshalb ist ein m. M. nach ein Studium zum Bachelor of Arts mit Spezialisierung "Banking and Finance" auf keinen Fall Negativ für meine weitere Laufbahn. Aktuell hab ich mich mit dem Fernstudienangebot der FH Riedlingen sehr angefreundet, da der Studienort Heidelberg doch sehr verlockend wäre.
Aber wie gesagt, ich werde mich weiterhin über weitere Angebote (zB. AKAD, ADG etc) informieren ... außerdem, wie von "Oliver S" vorgeschlagen tiefergründige Recherche betreiben.
Dennoch bin ich für weitere Tipps von euch sehr dankbar. Gruß Nopi
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so, nach etwas weitreichender Recherche (Anrufe bei 7 Banken) bin ich leider nicht viel schlauer als Anfangs der Woche, nunja ... nächste Woche werde ich wohl ein Gespräch mit den Vorständen (Ausbilder, wie gesagt ist ne kleine Bank) suchen.
Dabei werde ich versuchen dass meinem Wunsch, 70 - 80 % zu Arbeiten und den Rest (1 - 1,5 "freie" Werktage + Samstag) fürs Studium zu verwenden entsprochen wird.
Aktuell favorisiert sind die FH Riedlingen oder das Angebot der Akad, da beide Hochschulen akkreditiert sind. Riedlingen ist etwas teurer, aber dafür gibt es 2 mal pro Woche (Fr + Sa) Vorlesungen die ich in Heidelberg problemlos besuchen könnte, während es bei der Akad "nur" in den Praxisphasen Vorlesungen (welche mit S oder FFM gut 100km von meinem Wohnort entfernt sind) gibt, hab ich das richtig verstanden? Was würdet Ihr mir empfehlen?
Achja, es geht natürlich um ein BWL Studium, logisch 
MfG Nopi
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