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Fernstudium Psychologie

  1. #1
    Anneka ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo,

    ich habe ein paar noch eher allgemein gehaltene Fragen.

    Ich bin Ergotherapeutin und möchte noch studieren. Motivation ist einerseits ein höherer Abschluss, da es mittlerweile viel Konkurrenz und wenig Arbeitsplätze gibt, andererseits der intellektuelle Input.

    Von den Inhalten des Bachelor-Ergotherapiestudiums bin ich nicht sehr begeistert, auch würde ich gern arbeiten und nebenbei studieren- da es evtl. solche Fernstudiengänge gibt, diese aber recht teuer sind, suche ich nach einer anderen Lösung.

    Generell würde ich gern in Richtung Psychotherapie gehen, da mich das sehr interessiert. An der Open University ist es möglich, Psychologie zu studieren, aber berufsbegleitend bis zum Psychologischen Psychotherapeuten dauert das vermutlich ewig. An der Fernuniversität Hagen ist die Klinische Psychologie nicht mit eingeschlossen. Wieviel mir dieser zusätzliche Abschluss (Bachelor) dann nutzen würde (mit Schwerpunkt Sozialpsychologische Gemeindepsychologie) ist die Frage, rein inhaltlich würde mich da Soziologie mehr interessieren, oder ich mache eine Gestalttherapieweiterbildung und den kleinen Heilpraktiker. Schade wäre es nur, weil der akademische Abschluss wegfiele.

    Weiß jemand etwas über Berufschancen der Verbindung Ergotherapie / Psychologie oder Ergotherapie / Soziologie?

    Die Kosten der Hochschulen scheinen ja sehr unterschiedlich zu sein- Fernuni Hagen ca. 300 € pro Semester und OU 12-15000 fürs gesamte Studium?!

    Bei wenig (guter) Erfahrung mit selbstorganisiertem Lernen- wie schwer wird es sein?

    Freu mich über Antworten,
    Anneka

  2. #2
    TomSon ist offline Moderator
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    Zunächst ist der Bachelorabschluss an der OU für dein Ziel nicht mehr Wert als der der Fernuni Hagen. Beide enthalten keine klinische Psychologie. Nun ist es aber so, dass man für die Weiterbildung zum psychologischen Psychotherapeuten ohnehin den Master machen muss. Die Frage ist dann natürlich, mit welchem Bachelorabschluss man die höheren Chancen hat, einen Studienplatz zu ergattern. Dann sollte man natürlich nicht vergessen, dass man im Anschluss an diesen Master noch die Psychotherapieausbildung durchlaufen muss (3-5 J.).

    Insofern wäre natürlich die von dir genannten Variante (Psychotherapieausbildung + kleiner Heilpraktiker) die schnellere Variante. Du solltest vielleicht noch beachten, dass du selbst mit Ausbildung zum psycholog. Psychotherapeuten immer noch einen Bezirk finden musst, wo dir die kassenärztliche Vereinigung die Zulassung erteilt. Es gibt genügend studierte Psychologen mit psychotherapeutischer Ausbildung, die dennoch den kleinen HP machen, um überhaupt legal praktizieren zu können.

    Ich würde daher die Entscheidung, ob du nun Psychologie oder ein anderes Fach studierst (oder überhaupt den Weg des Studiums einschlägst) nicht primär davon abhängig machen, wie die Berufsaussichten sind, weil diese sich ändern werden. Ich denke, der bessere Weg ist sich selber im Klaren darüber zu sein, was man tatsächlich will, ob das Ziel nur auf einem Wege zu erreichen ist und welche Vor- und Nachteile alternative Wege haben könnten. Außerdem halte ich es für nicht unerheblich sich einige Gedanken über die Studieninhalte zu machen. Psychologie ist ein sehr wissenschaftliches Fach, und man wird von dir während des Studiums (egal an welcher Uni du es später aufnimmst) vieles abverlangen, was ziemlich trocken, langweilig und eintönig wirken kann - und durchaus auch ist.

    Gruß,

    Sonja

  3. #3
    Claudia42 ist offline Neuer Benutzer
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    Die Uni Derby bietet auch einen BA Psychologie an, ich glaube, der ist auch günstiger als der bei der OU. Ist wohl aber ein reines-Online Studium, deshalb "relativ" günstig...

    Schau mal hier im Forum unter RDI, da müßte auch ne Preisliste sein.

    LG Claudi