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Fachlich vertiefen oder Generalist werden?

  1. #1
    Olsen83 ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo,

    ich bräuchte mal einige Meinungen zu oben genannter Problematik.

    Bin am grübeln, ob nun eine fachliche Vertiefung (Habe Maschinenbau studiert und überlege einen Master Automotive Production zu machen, da ich derzeit im Produktionsumfeld arbeite und das auch gerne weiter tun möchte, allerdings eher auf strategischer Ebene) oder doch eine Vertiefung in Richtung Generalist (dann wäre es ein Wirtschaftsing. Master) richtig wäre?

    Wie seht ihr das?

    Grüße

  2. #2
    Avatar von Markus Jung
    Markus Jung ist offline Fernstudium-Infos.de
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    Hallo Olsen83,

    wo glaubst Du denn, könntest Du noch mehr gebrauchen an Wissen und ggf. auch Methoden? - Eher im fachlichen Bereich oder eher im Bereich BWL/Management?

    Viele Grüße
    Markus
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  3. #3
    Olsen83 ist offline Neuer Benutzer
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    Hi,

    das is eben genau der Punkt, andem ich mir nicht sicher bin.
    Vielleicht mal einige Worte zu meinen Zielen:

    Ich bin derzeit in der Produktionsplanung tätig auf operativer Ebene. D.h. ich muss jeder Kleinigkeit hinterherlaufen. Z.B. dass hier das Werkzeug da is, dass dort Teile da sind usw. Für den Berufseinstieg is das auch völlig ok mal die unterste Ebene zu erleben.

    Als Ziel habe ich aber eine Position im Produktionsbereich, bei der eher übergreifende Dinge koordiniert werden. Die Stelle sollte dann schon noch Bezug zur Sache haben, also nicht im obersten strategischen Management angesiedelt sein. Ich möchte schon noch die Maschinen sehen, die Teile und die Prozesse verstehen. Prinzipiell natürlich gerne in der Automobilproduktion (daher auch die Idee mit dem Masterstudium im technischen Bereich), kann aber auch ein anderes Umfeld sein.

    Nun weiß ich eben nicht, ob eher die fachliche Vertiefung sinnvoll wäre (Stichwort Fachidiot), oder doch eher eine Vertiefung im betriebswirtschaftlichen Bereich (eben Generalist; Ahnung von der Technik und den Kosten). Rein gefühlsmässig glaube ich, dass für meine Wunschposition eher die wirtschaftliche Vertiefung sinnvoll wäre, kann es aber net wirklich begründen.

    Ich hoffe, das war nicht allzu wirr und kompliziert

    Grüße

  4. #4
    TomSon ist offline Moderator
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    Rein gefühlsmässig glaube ich, dass für meine Wunschposition eher die wirtschaftliche Vertiefung sinnvoll wäre, kann es aber net wirklich begründen.
    Kurze Frage: Muss man sowas eigentlich immer begründen können, und wenn ja, warum? Hast du evtl. vor, deinen Arbeitgeber um Zuschuss zu bitten und brauchst deswegen eine Begründung?

    Gruß,

    Sonja

  5. #5
    Avatar von chillie
    chillie ist offline Moderator
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    Aus der Sicht eines Generalisten kann ich Dir sagen, das ich die Nase davon voll habe ... ok, es mag vllt. etwas anderes sein ein akademischer Generalist zu sein, aber mir pers. macht es keine Freude mehr alles ein wenig zu können und nichts richtig. Ich möchte mit meinen Studium mehr Schwerpunkte setzen.

    Chancen verbaust Du Dir mit einer Spezialisierung sicher nicht, es ist wohl einfach vom Detail auf die Verallgemeinerung zu kommen als anders herum ... was Sonja sagt sticht aber alles aus, mach das was Dir Spaß macht - ein Fernstudium ist kein "Ponyhof" ... Du musst Dich langfristig selbst motivieren können ... das stelle ich mir persönlich sehr schwer vor wenn man nur eine Kopf- und keine Bauchentscheidung getroffen hat.
    Fernstudent an der HFH (... nur noch bis 30.06.2012 )
    mein HFH Blog | @chillie_ Twitter | HFH-Gruppe

  6. #6
    Olsen83 ist offline Neuer Benutzer
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    Kurze Frage: Muss man sowas eigentlich immer begründen können, und wenn ja, warum? Hast du evtl. vor, deinen Arbeitgeber um Zuschuss zu bitten und brauchst deswegen eine Begründung?
    Hatte ich ursprünglich vor, bin aber davon abgekommen, da damit gewisse Abhängigkeiten verbunden wären.

    was Sonja sagt sticht aber alles aus, mach das was Dir Spaß macht - ein Fernstudium ist kein "Ponyhof" ... Du musst Dich langfristig selbst motivieren können ... das stelle ich mir persönlich sehr schwer vor wenn man nur eine Kopf- und keine Bauchentscheidung getroffen hat.
    Absolut richtig!
    Prinzipiell reizt mich die fachliche Seite schon mehr (war schon während des Studiums so. Wenns richtig in die Tiefe ging, hats mir am meisten Spaß gemacht).

    Ich glaub, der Nebel lichtet sich langsam

    Vielleicht kommen noch ein paar Erfahrungsberichte von "Generalisten" und "Fachmännern" (und Frauen jeweils)

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