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Weiterbildung nach Inustriekauffraulehre

  1. #13
    Avatar von chillie
    chillie ist offline Moderator
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    Ich kenne eine gestandene Buchhalterin die allein durch den Vorbereitungsstress sich so gestresst hat, das sie einen Kreislaufkollaps bekommen hat. Das ist wirklich kein Spass.

    Das du die Theorien schon gehört hast ist klar, die Buchhaltung kann man nicht neu erfinden. Wenn du den Weg zum Bilanzbuchhalter gehst, stelle dich aber darauf ein, das es mit dem Niveau einer Ausbildung nichts mehr zu tun hat.
    Ich habe beispielsweise eine Fachwirt abgeschlossen, der eine Durchfallquote von 70% hatte - insbesondere weil ich 6 Prüfungen an 2 aufeinanderfolgenden Tagen schreiben musste, das pusht den Schwierigkeitsfaktor bei IHK Weiterbildungen wie Tukaram schon schreibt sehr nach oben.

    Aber egal wie du dich entscheidest, wünsche ich auf jeden Fall schon mal viel Erfolg bei deinem weiteren Weg.
    Fernstudent an der HFH (... nur noch bis 30.06.2012 )
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  2. #14
    Avatar von Elke Pielmeier
    Elke Pielmeier ist offline Moderator
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    Zitat Zitat von Ch4otin87 Beitrag anzeigen
    Wie schön das der "Fehler" nicht nur mir unterläuft :-)

    Also ich habe mal so die Themengebiete beim Bilabu überflogen - und so ziemlich alles, bis auf den Steuerkram, habe ich bereits in meiner Ausbildung gemacht. (Theorie versteht sich) Ist jetzt nicht allzu abschreckend, zumal ich mich gerne Herausforderungen stelle.
    Der Bilanzbuchhalter ist schon heftig. Das solltest du nicht unterschätzen.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das mit den Ausbildungsinhalten einer Industriekauffrau auch nur ansatzweise vergleichen kann. Selbst für ausgebildete Steuerfachangestellte ist noch eine Menge zu lernen (auch für uns ist der BilaBuha auch eine Aufstiegsfortbildung, wobei wir tagtäglich mit Buchhaltung und Bilanzen zu tun haben und unsere ganze Ausbildung auf Buchhaltung, Steuern und Bilanzen ausgelegt ist).

    Und ohne Erfahrung in der Buchhaltung macht das auch gar keinen Sinn. Von einem fertigen Bilanzbuchhalter wird erwartet, dass er in einem mittelständischen oder größeren Unternehmen Jahresabschlüsse aufstellen kann bzw. dabei mitwirkt, das heißt auch Jahresabschlüsse von Kapitalgesellschaften. Kleinere Firmen (Steuerkanzleien ausgenommen) beschäftigen normalerweise keine Bilanzbuchhalter.

    Du solltest also auf jeden Fall versuchen, parallel zu einer Weiterbildung in der Buchhaltung zu arbeiten. Abgsehen davon, ist - wie vorher schon geschrieben wurde -eine mindestens 3-jährige umfassende Berufserfahrung im Rechnungswesen Pflicht, um zur Prüfung zugelassen zu werden.
    Mit 22 hat man doch noch etwas Zeit
    AKAD International Business Communication (BA)

    Mit leerem Kopf nickt es sich leichter
    Zarko Petan

  3. #15
    Avatar von Elke Pielmeier
    Elke Pielmeier ist offline Moderator
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    Zitat Zitat von chillie Beitrag anzeigen
    Wenn Du es Dir vorstellen kannst zu studieren und wenn Du es finanzieren kannst, würde ich dir tendenziell eher zum Bachelor raten, denn das ist die langfristigere Investition in die Zukunft, immerhin wärst Du genau so schnell fertig als mit dem Bilabu.
    Sehe ich ganz genauso.
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    Zarko Petan

  4. #16
    DerTom ist offline Benutzer
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    Zitat Zitat von Pielm Beitrag anzeigen
    Der Bilanzbuchhalter ist schon heftig. Das solltest du nicht unterschätzen.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das mit den Ausbildungsinhalten einer Industriekauffrau auch nur ansatzweise vergleichen kann.
    Das kann ich nur unterstreichen. Ich hatte selbst eine Ausbildung zum Industriekaufmann und die Kenntnisse in Buchhaltung die dieser haben muß sind absolut trivial und mit dem eines Bilanzbuchhalters bzw. Steuerangestellten nicht zu vergleichen. Man sollte sich da als Industriekaufmann nicht überschätzen.

  5. #17
    DerTom ist offline Benutzer
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    Zitat Zitat von Ch4otin87 Beitrag anzeigen
    Danke für deine Antwort.
    Also meines Wissens war es so,dass man mit Berufsausbildung keine gezielten Rechnungswesenerfahrung in der Praxis braucht (in der Theorie kann ich ja schon einiges)
    Theoretisch jetzt meinen Lehrgang machen - und in 3 Jahren dann die Prüfung. Naja dann bin ich wirklich auch schon mit dem Studium schneller..

    Eine komplette Ausbildung möchte ich eigentlich nicht mehr machen,(bin ja nun auch schon 22 Jahre ALT :-) und FRAU möchte auch mal Geld verdienen) wenn dann vll ein BA-Studiengang, dafür ist es dieses Jahr aber schon zu spät.
    Dein Wissen ist in dieser Hinsicht nicht ganz richtig. In den IHK-Prüfungsvoraussetzungen heißt es:

    Eine mit Erfolg abgeschlossene Ausbildung in einem annerkannten, mindestens 3-jährigen kaufmännischen Ausbildungsberuf [U]und[U] eine umfassende Tätigkeit im betrieblichen Rechnungswesen von 3 Jahren.

    Ein BA-Studiengang dauert meines Wissens genau so lange wie eine Ausbildung wenn nicht länger und während dieser Zeit verdienst du auch nur eine geringes Gehalt. Du solltest dir auf jeden Fall darüber im klaren sein, dass Steuern zu studieren nicht das leichteste ist. Um ehrlich zu sein, es ist ganz hartes Brot. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei!

  6. #18
    Avatar von Wölkchen
    Wölkchen ist offline Benutzer
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    Also ich habe auch Industriekauffrau gelernt und anschließend den Bilanzbuchhalter gemacht. Ich kann es nur bestätigen, dass die Anforderungen der Bilanzbuchhalterprüfung sehr hoch sind und und es kein Zuckerschlecken ist.

    Ich würde vor allem unterscheiden, in welchem Bereich du später arbeiten willst. In den Steuerkanzleien hast du wahrscheinlich mehr Chancen als Bilanzbuchhalter, wenn du dagegen in einem Unternehmen arbeiten willst, würde ich persönlich mehr zum B.A. tendieren.

    Ich habe jetzt nach dem Bilanzbuchhalter mit dem Studium begonnen, weil ich dann evtl. in Richtigung Steuerberater gehen möchte und da ist das Studium natürlich mehr oder weniger Voraussetzung, wenn man nicht eine langjährige Berufserfahrung im Steuerbereich vorweisen kann.

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