Ich muss Markus in einigen Punkten zustimmen!
a) Fernstudium, um Geld dazu zu verdienen, das müssen Studenten an Präsenzhochschulen auch! Gerade durch die Studiengebühren, sonstige Beiträge und die nicht zu unterschätzenden Lebenshaltungskosten.
Am Ende dürfte es aber weniger Kosten als ein Fernstudium.
b) Im Gesundheitsbereich gibt es vermehrt Aufbaustudiengänge.
So kannst Du zwar einen Bachelor im Pflegebereich absolvieren, auch ohne berufliche Kenntnisse. Doch man bekommt fast keinen Job. Der Gesetzgeber verlangt für die Leitungskräfte den Nachweis zur "Pflegefachkraft". Das heißt: Ausbildung plus Weiterbildung oder Studium. Oder die neuen dualen Ausbildungen, die sofort beides verknüpfen. (Ausbildung vor Ort und ab dem zweiten Lehrjahr ein Fernstudium dazu)
Aber schau doch auch mal bei der Fresenius FH vorbei, dort gibt es ein gemischtes Angebot aus Präsenz- und Fernstudiengänge.
Auch ein klassisches BWL Studium mit dem Schwerpunkt Gesundheitsbereich, Non Profit Organisationen kann in diesen Bereich führen.
Mehr Soziologie lastig ist der B.A in "sozialer Arbeit".
Zudem gibt es für fast jeden Beruf im Gesundheitswesen einen weiterführenden Studiengang.
Aber es ist wichtig, sich erst mal über die eigenen Wünsche klar zu werden. Für dieses Jahr kommt es recht spät, Einschreibefristen waren doch bis Juli an den Präsenzunis und im Oktober geht das Semester schon los.
Der Gedanke, der nicht gefährlich ist, ist gar nicht wert, gedacht zu werden.
Student HFH, Pflegemanagement 8.Sem., SZ Essen