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Gesundheitsökonomie oder Gesundheits- und Sozialmanagement... u.a.
Hallo,
ich lese hier schon seit geraumer Zeit im Forum mit.
Seit ich den Beschluss gefasst habe, doch noch mit einem akademischen Abschluss auf Berufsausbildung und Abitur aufzusatteln, lässt mir dieses Thema keine Ruhe mehr.
Und je mehr ich mich damit beschäftige, umso mehr Fragen kommen auf.
Nachdem ich eine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenmonteur mit Abitur absolviert, im Anschluss die Branche gewechselt und eine weitere Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten abgeschlossen habe, bin ich nach 3 Jahren AOK-Sachbearbeitung und 2 1/2 Jahren BKK-Finanzbuchhaltung nun seit ca. 8 Jahren in der KV-Verwaltung unterwegs.
Ich bin mit meiner Tätigkeit nicht gänzlich unzufrieden, aber eben auch nicht gänzlich zufrieden und trage fortwährend das Gefühl mit mir herum, dass noch "etwas" fehlt.
Darüber hinaus möchte ich im Rahmen eines Fernstudiums meinen Horizont und damit auch meine beruflichen Möglichkeiten am Markt erweitern, d.h. ich sehe meine Zukunft auch weiterhin im Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens.
Ergo habe ich nach Studiengängen für diesen Bereich gesucht und schwanke, wie der ein oder andere, zwischen der Gesundheitsökonomie (Apollon) und dem Gesundheits- und Sozialmanagement (HFH).
Wenns recht ist, komme ich (um euer Zeitpensum zu schonen) am besten gleich zu meinen Fragen.
Interpretiere ich da etwas falsches hinein, wenn ich behaupten würde, dass sich die Studiengänge in vielen Modulen gleichen und lediglich in der Spezialisierung zum einen in die Wirtschaft zum anderen ins Management driften? Oder gehen die beiden Studiengänge doch eher sehr weit auseinander?
Welches Studium würde eurer Meinung nach eher zu meinem bisherigen Werdegang passen (Ich weiß schon, ich muss selbst wissen, was ich für meine Zukunft will, aber vllt. einfach mal ein reines Bauchgefühl? )
Gibt es schon Meldungen und Erfahrungsberichte von Absolventen des Apollon-Studiums hier im Forum?
Hat das Studium zum Gesundheitsökonomen im Gegensatz zu aktuell 8 Semestern im ersten Durchlauf tatsächlich lediglich eine Dauer von 6 Semestern gehabt? War es evtl. zu viel Stoff auf zu wenig Zeit verteilt, sodass verlängert werden musste?
Ist es praktischer, noch im November mit dem Studium zu beginnen, oder sollte man besser auf den Jahresbeginn warten? Gibts hier evtl. auch steuerliche Aspekte, die man berücksichtigen sollte?
Das führt mich zur Zeitfrage (gerade über die Feiertage könnte man ja geneigt sein, alle viere gerade sein zu lassen):
Ich habe einen Vollzeitjob, einen (insgesamt, Hin- und Rückweg) 2-stündigen Arbeitsweg, eine Lebensgefährtin und einen 3-jährigen Bibabutzemann. Es sind also unbedingt Disziplin und Zeitmanagement angesagt.
Der Gesundheitsökonom ist lt. Apollon auf 8 Semester und 20 Stunden wöchentlich konzipiert.
Der Gesundheits- und Sozialmanager lt. HFH auf 7 Semester und 15 Stunden wöchentlich.
20 Stunden pro Woche bedeutet jeweils 4 Stunden an 5 Tagen der Woche.
Ist das unter meinen Rahmenbedingungen aus eurer Erfahrung oder Einschätzung realistisch zu schaffen oder bin ich damit schon ein potentieller Abbrecher?
Das sind mit Sicherheit noch lange nicht alle Fragen, die ich mir stelle, aber erstmal ein Anfang.
Ich würde mich über Kommentare von euch freuen.
Schöne Grüße
aus Berlin
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AW: Gesundheitsökonomie oder Gesundheits- und Sozialmanagement... u.a.
Hallo
ich bin ebenfalls SoFa und habe mich für ein BWL-Diplom mit dem Schwerpunkt Gesundheitsmangement entschieden und bin bis jetzt zufrieden mit meiner Wahl. Mein Diplom werde ich (hoffentlich) nächstes Jahr in der Tasche haben.
Wenn du dich bei der HFH für Gesundheitsmanagement entscheidest, musst du zwingend auch "Recht im Gesundheitswesen" belegen. Und wird dir einiges bekannt vorkommen....es sind insgesamt 4 Studienbriefe, Inhalte sind vor allem SGB I, V, X und Arzthaftungsrecht.
Wenn du noch Fragen hast - nur zu...
Gruß Dadi
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AW: Gesundheitsökonomie oder Gesundheits- und Sozialmanagement... u.a.
Hallo Dadi,
vielen Dank für dein Angebot 
Ich hätte dann auch gleich eine Frage.
Da ich tatsächlich (intuitiv) eher zum BWL-lastigen Studium neige, klingt BWL mit Schwerpunkt Gesundheitswesen (Management) für mich schon interessanter als reines Gesundheitsmanagement.
Beim Studiengang zum BA Gesundheits- und Sozialmanagement habe ich immer so ein wenig das Gefühl, dass es überwiegend für angehende PDL o.ä. interessant ist, weil es eben auch vornehmlich aus dieser Richtung hinterfragt wird.
Kann ich davon ausgehen, dass BWL mit Schwerpunkt grds. erst einmal ein allgemeines BWL-Studium ist, welches dann mit speziellen Modulen mit Bezug auf das Gesundheitswesen etwas spezialisiert wird?
Das würde ja eigentlich bedeuten, dass du als Absolvent (man weiß ja nie, was sich im Leben und in der Wirtschaft so ergibt) nicht ausschließlich für den Einsatz im Gesundheitswesen interessant wärst oder?
Wie nennt sich denn dein Studiengang (hab beim "flüchtigen" Durchklicken der HFH-Seite nichts meiner Vermutung entsprechendes gefunden)?
Aber vllt. geht meine Denke über das Gesundheitsmanagement ja auch in die falsche Richtung? Liegen eher BWL-lastige Studiengänge und der B.A. für Gesundheits- und Sozialmanagement denn weit auseinander?
Schöne Grüße
(muss mir mal kürzere Postings angewöhnen )
Geändert von Schätzelein (28.10.2009 um 08:59 Uhr)
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AW: Gesundheitsökonomie oder Gesundheits- und Sozialmanagement... u.a.
Kann ich davon ausgehen, dass BWL mit Schwerpunkt grds. erst einmal ein allgemeines BWL-Studium ist, welches dann mit speziellen Modulen mit Bezug auf das Gesundheitswesen etwas spezialisiert wird?
So ist es, an der HFH wählst du nur im 6. Semester einen Schwerpunkt Gesundheitsmanagement. Ansonsten machst du 5 Semester lang das gleiche, wie jemand der Controlling/Rechnungswesen oder auch Wirtschaftsinformatik belegt.
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AW: Gesundheitsökonomie oder Gesundheits- und Sozialmanagement... u.a.
Na super,
statt mich zw. 2 Studiengängen zu entscheiden, hab ich jetzt noch nen dritten Floh im Ohr 
Gesundheitsökonomie
Gesundheits- und Sozialmanagement
BWL mit Schwerpunkt Gesundheitsmanagement
Hüüülfeeee! 
....und vllt. nochmal zu meinem Eingangsposting:
Ist so ein Fernstudium unter meinen Voraussetzungen zu wuppen?
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AW: Gesundheitsökonomie oder Gesundheits- und Sozialmanagement... u.a.
Und hier gleich noch eine Frage hintenan:
Die Studienabläufe scheinen sich zw. Apollon und HFH hinsichtlich der "Abarbeitung" der einzelnen Module/Kompetenzfelder deutlich zu unterscheiden.
Während bei der HFH nach eigener Aussage Wert auf die Kombination aller Kompetenzfelder (interdisziplinär) gelegt wird, also beispielsweise durchgängig vom 1. bis zum 6. Semester Module aus den Kompetenzfeldern Managementqualifikationen und Betriebswirtschaftliche Qualifikationen behandelt werden, scheint es bei Apollon eher derart organisiert zu sein, dass die Kompetenzfelder nach und nach (aufeinander folgend) erarbeitet werden.
Welche Methode haltet Ihr für günstiger?
Ich hoffe, ich nerve nicht mit meinen Fragen
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