Kann man Coaching per Fernstudium lernen?
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Der Deutsche Coaching Verband (DCV) hat sich zum wiederholten Male gegen Coaching-Ausbildungen per Fernstudium ausgesprochen. Dr. Björn Migge, der für die Klett-Gruppe einen Coaching-Fernlehrgang entwickelt hat, nimmt Stellung zur Kritik und relativiert diese - stimmt allerdings zu, dass niemand nur anhand eines Fernlehrgangs als Coach aktiv werden sollte, wenn nicht auch umfangreiche praktische Übungen durchlaufen wurden.
Hier alle Links zum Thema:
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Hallo
Ich glaube, dass die Frage, ob man Coaching tatsächlich via Fernunterricht erlernen kann, viele potenzielle Teilnehmer dieses Lehrgangs bewegt. Bei manchen, wie schon von Herrn Migge in seinem Statement bestätigt, scheint es sich aber eher um ein theoretisches Interesse zu handeln. Diese Teilnehmer hätten dann aber nicht unbedingt den (teuren) Fernlehrgang buchen müssen, sondern vielleicht mit den von Herrn Migge geschriebenen (kostengünstigeren) Sachbüchern zum Thema Coaching auskommen können. (Vor allem, weil es da wohl einige inhaltliche Überschneidung von Lehrgang und Sachbüchern geben soll, wie ich hörte...)
Allerdings scheint (nach Berichten von ehemaligen - wirklich zufriedenen- Teilnehmern) Herr Migge in seinen Präsenzseminaren (ich glaube, die sind fakulaltativ, oder?) wohl Tacheles zu reden. Sprich: Er macht schon deutlich, welche der anwesenden TeilnehmerInnen denn nun eigentlich das Zeug hätte, um wirklich (hauptberuflich) als Coach zu arbeiten. Und das sind wohl eher wenige...
Das stellt dann natürlich die Frage, was ein solcher Lehrgang für die eigene Berufswegplanung tatsächlich bringen soll, wenn man nach Abschluss des Kurses dann doch eigentlich nicht guten Gewissens als Coach arbeiten könnte...
Viele Grüße
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Eigentlich geht es bei dieser Problematik ja um weit mehr, als "nur" um die Coaching-Ausbildung, sondern um ein Problem des Fernunterrichts allgemein.
Es gibt ja viele Fernlehrgänge, die auf Beratertätigkeiten oder andere praktische Tätigkeiten vorbereiten und die Frage taucht ja immer wieder auf, wie gut man sich darauf per Fernstudium vorbereiten kann - insbesondere wenn die Lehrgänge rein theoretisch sind und "nur" aus schriftlichen Unterlagen ohne Präsenz-Veranstaltungen bestehen.
Viele Grüße
Markus
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Allerdings scheint (nach Berichten von ehemaligen - wirklich zufriedenen- Teilnehmern) Herr Migge in seinen Präsenzseminaren (ich glaube, die sind fakulaltativ, oder?) wohl Tacheles zu reden. Sprich: Er macht schon deutlich, welche der anwesenden TeilnehmerInnen denn nun eigentlich das Zeug hätte, um wirklich (hauptberuflich) als Coach zu arbeiten. Und das sind wohl eher wenige...
Soweit mir bekannt ist, taucht Herr Migge gar nicht bei den Präsenzveranstaltungen für die Coaching-Ausbildung auf. Keine Ahnung, ob die anderen Dozenten Tacheles reden.
"Lernziele sind pädagogischer Unfug. Lernen hat kein Ziel. Beim Wandern ist das Ziel auch nur eine ausgedachte Begründung für die vielen lustvollen oder beschwerlichen Schritte, die man macht." - Martin Goldstein
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Beratertätigkeiten kann man nicht im Fernstudium erlernen. Das Fernstudium kann lediglich die theoretischen Kenntnisse vermitteln.
Das wäre, als würde ein Mediziner keinerlei praktische Erfahrung (Famulatur, praktisches Jahr, ...) haben und dann auf die Patienten losgelassen werden.
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