Fernstudienpreise 2011 - Die Gewinner stehen fest
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Am 6. April werden die Gewinner der diesjährigen Fernstudienpreise bei einer feierlichen Gala in Berlin ausgezeichnet - bereits jetzt hat das Forum DistancE-Learning die Preisträger bekannt gegeben.
Fernlernerin des Jahres 2011 ist die 47-jährige Ulrike Michel aus dem Odenwald. Die Mutter von drei Kindern führt ein eigenes Gasthaus und hat sich per Fernlehrgang bei der Fernakademie für Erwachsenenbildung zur Ernährungsberaterin weitergebildet. Mit dem neuen Fachwissen geht sie auf die Bedürfnisse ihrer Gäste mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten ein und stellt ihnen individuelle Menüs zusammen.
Fernlerner des Jahres 2011 ist Marcel Kulz aus Dettenheim bei Karlsruhe. Der 29-Jährige hat innerhalb von acht Jahren sechs Fernlehrgänge bei der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) absolviert, er hat auf diesem Wege seinen funktionalen Analphabetismus besiegt und sich zum Qualitätsbeauftragten eines großen Automobilkonzerns weiterentwickelt.
Die Fernstudentin des Jahres 2011, Katrin Scherer (49) aus Bremen, machte per Fernstudium ihren Bachelor-Abschluss in Gesundheitsökonomie an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft. Als erste eingeschriebene Studentin leistete sie wertvolle Aufbauarbeit an der frisch gegründeten Fernhochschule, indem sie sich ehrenamtlich im Hochschulsenat und als Coach für Studienanfänger engagierte. Gerade macht sie auch noch ihren Master-Abschluss per Fernstudium.
Der Fernstudent des Jahres 2011, Markus Hagen aus Schwaig bei Nürnberg, erwarb an der Europäischen Fernhochschule Hamburg (Euro-FH) den Bachelor- und den MBA-Abschluss. Beeindruckt von diesem Weiterbildungsengagement beförderte ihn sein Arbeitgeber innerhalb von zwei Jahren gleich zwei Mal. Mit seinen 28 Jahren ist er nun der jüngste Abteilungsleiter im Unternehmen.
Nina Kahre (28) aus Bielefeld erhält den Studienpreis Lernen mit Handicap 2011. Aufgrund einer chronischen Darmerkrankung konnte sie ihren Beruf nicht mehr ausüben und absolvierte trotz ihrer großen gesundheitlichen Beschwerden den Fernlehrgang “Ernährungsberatung” beim ILS Institut für Lernsysteme mit der Traumnote 1,0. Damit hat sie sich eine neue berufliche Perspektive geschaffen.
Den Studienpreis Lebenslanges Lernen 2011 erhält zum einen Heidi Schmitt-Krämer aus Beckingen bei Saarbrücken. Die 70-jährige Rentnerin hatte in ihrem Berufsleben nie gelernt, mit einem Computer umzugehen, und holte dies im Fernlehrgang “Internet und Multimedia mit Windows Vista” am ILS Institut für Lernsysteme nach. Heute bewegt sich die mehrfache Großmutter mühelos im Internet und nutzt den PC für die anfallende Korrespondenz.
Der zweite Studienpreis Lebenslanges Lernen 2011 geht an den 57-jährigen Hans-Werner Klein aus Düren in Nordrhein-Westfalen. Der gelernte Industriekaufmann hat im Laufe seiner Berufstätigkeit mehr als 20 Fortbildungen absolviert und krönte sein Weiterbildungsengagement mit dem Bachelor-Abschluss in Europäischer Betriebswirtschaftslehre an der Europäischen Fernhochschule Hamburg (Euro-FH). Dadurch gelang es ihm, in einer Umstrukturierungsphase souverän seine Position als Führungskraft im Unternehmen zu sichern.
Die Studienpreise in den Kategorien Innovation, Service und Publikation des Jahres wurden bereits auf der didacta 2011 in Stuttgart vergeben.
Quelle:
http://fernstudium-presse.de/studien...terrichts-1658
Geändert von Markus Jung (23.03.2011 um 13:58 Uhr)
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Wer sich ein wenig in der Fernstudium-Landschaft in Deutschland auskennt, dem wird auffallen, dass in diesem Jahr ausschließlich Kunden von Unternehmen der Klett-Gruppe ausgezeichnet werden. Ich finde dies sehr schade, weil ich überzeugt bin, dass es auch bei anderen Anbietern Teilnehmer gibt, die ganz Besonderes leisten. Allerdings frage ich mich, warum diese so selten ins Rennen geschickt werden? - Das Bewerbungsverfahren steht ja allen Anbietern offen. Ob es wirklich nur die Kosten sind, die im Falle eines Preisträgers auf die Anbieter zu kommen? Ich weiß es nicht, finde die aktuelle Situation allerdings bedauerlich, da gerade durch die Preisträger das Bild des Fernunterrichts in der Öffentlichkeit stark geprägt wird und dies so halt eher einseitig ausfällt und die ganze Bandbreite der Angebote und Anbieter nicht erfasst.
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Ob es wirklich nur die Kosten sind, die im Falle eines Preisträgers auf die Anbieter zu kommen?
Du meinst, dass der Anbieter dann auch den Preis selber stellen muss bzw. vom Verband herangezogen wird, den Preis zu stellen? Oder wie kann man sich das mit den Kosten vorstellen? Ich bin bisher - wohl sehr naiv - davon ausgegangen, dass der Verband, wenn er einen Preis ausschreibt, diesen auch stellt.
"Lernziele sind pädagogischer Unfug. Lernen hat kein Ziel. Beim Wandern ist das Ziel auch nur eine ausgedachte Begründung für die vielen lustvollen oder beschwerlichen Schritte, die man macht." - Martin Goldstein
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Der Preis ist ja nicht mit einem Preisgeld dotiert, aber es fallen Kosten für die Gala in Berlin, Trophäe, Unterkunft etc. an. Diese werden den Fernschulen/Fernhochschulen in Rechnung gestellt, welche die Preisträger stellen (da diese auch den Marketing-Nutzen haben).
Dazu heißt es in einem Flyer des Verbandes:
Pro Studienpreisträger wird ein Kostenbeitrag von
3.500 Euro (zzgl. Reisekosten) in Rechnung gestellt. Mitglieder des
Verbandes erhalten bei Bedarf eine finanzielle Förderung von bis zu
80 % dieser Summe.
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Diese werden den Fernschulen/Fernhochschulen in Rechnung gestellt, welche die Preisträger stellen (da diese auch den Marketing-Nutzen haben).
Naja, aber wie groß ist der Marketingeffekt denn nun wirklich? Vermutlich kann man das gar nicht so genau sagen, oder? Bei 3500 Euro (zzgl. Reisekosten) würde ich mich persönlich auch fragen, ob ich die nicht sinnvoller in andere Marketingaktivitäten investieren sollte.
"Lernziele sind pädagogischer Unfug. Lernen hat kein Ziel. Beim Wandern ist das Ziel auch nur eine ausgedachte Begründung für die vielen lustvollen oder beschwerlichen Schritte, die man macht." - Martin Goldstein
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Hallo Markus
Für uns "Kleine" wäre das aber schon ein orrrrrrdentlicher Batzen Geld. Und wenn man dann (aus welchen Gründen auch immer) nicht im Forum DistancE-Learning Mitglied sein will/kann, dann ist das schon eine gewaltige Hausnummer.
Die Großen können sich solch ein PR-Schmankerl dann sicherlich einfacher leisten...
Viele Grüße
Anne
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