Wohin mit mir?
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Hallo Mavis,
mit meinen 31 Jahren bin ich noch relativ Jung und ich muss sagen Frau Kanzler und die von Cyborg erwähnte "ältere Generation" hat Recht was die Ausbildung betrifft. Ich kann nur von meiner eigenen Erfahrung schreiben, nachdem mein damaliges Präsenzstudium so was von in die Hose gegangen ist, war ich echt froh ne Berufsausbildung absolviert zu haben.
Man darf aber nicht vergessen das Mavis in einer recht etwas unkonventionellen Branche unterwegs ist, was Ausbildung etc. betrifft. Ich kenn einige Leute in so ähnlichen Branchen arbeiten, aber keine Ausbildung oder abgeschlossenes Studium haben und trotzdem gutbezahlte und verantwortungvolle Arbeit haben. Genau kenn ich ich leider nicht aus was die Entwicklungen etc. betrifft. Ich denke Mavis sollte sich erstmal an jemand wenden der da den Druchblick hat und Alternativen aufzeigen kann.
Eine weitere große Angst besteht eben auch darin die falsche Entscheidung zu treffen. Eben ein Weg der sich als unbrauchbar herausstellt.
Auf die Gefahr hin philosophisch zu werden. In diesem Punkt gibt es meiner Meinung nach keine falsche Entscheidungen. Vor 8 Jahren hab ich auch eine "falsche" Entscheidung getroffen. Ja es wirft einen zurück, aber man nimmt eine ganze Menge Erfahrung und Wissen mit das einem mehr als nützlich ist. Das heißt nich ich will dich dazu ermuntern eine falsche Entscheidung zu treffen
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Ich würde dir auch zum Studium raten. Dabei ist die OU sinnvoll ohne vorher eine Ausbildung zu machen. Anscheinend kannst du gut englisch und das ist dort wichtig.
Der Edle verlangt alles von sich selbst, der Primitive stellt nur Forderungen an andere. [Konfuzius]
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Ich halte zwei Varianten für sinnvoll:
1.) Ich habe auch schon an die OU gedacht. Wenn du die Kosten dafür aufbringen kannst, würde ich mich an deiner Stelle dafür entscheiden.
2.) Ansonsten würde ich versuchen, eine Ausbildung mit einem anerkannten Abschluß zu machen, z.B. IHK-Abschluß.
Nur als Beispiel:
Bei der SGD gibt es den geprüften Fachkaufmann Marketing IHK.
Ohne Berufsausbildung setzt dieser eine mindestens fünfjährige Berufspraxis in absatzwirtschaftlichen Tätigkeiten voraus.
Dann müßtest du halt wirklich noch warten, bis du die fünf Jahre voll hast - aber das Ziel dabei nicht aus den Augen verlieren. Vielleicht kannst du ja bis dahin schon den einen oder anderen IHK-Kurs belegen (die sind meistens nicht so teuer).
Da beides als berufsbegleitendes Fernstudium/Fernlehrgang abläuft, kannst du auch parallel normal weiterarbeiten.
Ich finde es sehr gut, dass du dir solche Gedanken machst und halte es schon für wichtig, einen Berufsabschluß zu haben - ob nun Studium oder ein anderer.
AKAD International Business Communication (BA)
Mit leerem Kopf nickt es sich leichter
Zarko Petan
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Wenn ich mich jetzt nicht sehr irre, stimmt diese Aussage bei der OU nicht:
 Zitat von cyborg
Alle berufsbegleitende Studiengänge etc. die kein Abitur vorraussetzen, verlangen zumindest eine abgeschlossene Ausbildung.
Soweit ich weiss, kann man dort auch ohne Ausbildung studieren. Auch ich würde mich hier den Vorschreibern anschliessen und dir empfehlen, zumindest mal das dortige Angebot anzuschauen.
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Noch mal zur Ausbildung versus Studium
Mavis sprach von einer "mittelmäßigen Mittleren Reife", die er hat. Das kann daran liegen, dass er in seiner Schulzeit schlichtweg zu faul war, um einen guten Schnitt hinzubekommen. Es kann aber auch sein, dass seine Begabung nicht in der Theorie und in dieser Art des Lernens liegt. Dann wird er mit einem Studium sein Problem haben. Wenn er dann in zwei Jahren merkt, dass das so nichts wird, dann ist er 24 und hat immer noch keinen Ausbildungsabschluss.
Natürlich arbeitet er in einer "unkonventionellen" Branche. Im Augenblick. Aber in 15 Jahren wird die nicht mehr unkonventionell sein oder es wird sie so nicht mehr geben. Ich bin alt genug, um solche Entwicklungen schon erlebt zu haben: Programmierer, alles rund um die Computertechnik, Marketing....irgendwann etablieren sich die Themen, werden systematisch ausgebildet und man konkurriert dann als "Erfahrener, aber ohne Ausbildung" mit Leuten, die auch Erfahrung haben, aber zusätzlich eine entsprechende Ausbildung.
So etwas sollte man immer im Hinterkopf haben bei seinen Überlegungen!
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ich würde es auch so sehen, dass hier ein Abschluss sinnvoll ist....ein Blatt Papier, das bestätigt was Mavis kann 
dafür kämen in Frage
- eine Ausbildung: mal beim Arbeitgeber/bei der IHK nachhören, ob es möglich ist, eine Externen-Prüfung in einem anerkannten
Ausbildungsberuf zu machen (z. B. Kaufleute für Bürokommunikation/für Dialogmarketing/für Marketingkommunikation oder ähnliches)
==> wenn dies möglich ist, wäre das meine erste Wahl
- sofern das möglich ist, irgendeinen anerkannten Marketing-Fachwirt machen...
- ein berufsbegleitendes Studium/ein Fernstudium
wäre wahrscheinlich schwieriger, aufwändiger und länger. zum anderen könnten fehlende Schulkenntnisse (Mathe!) ein Problem
werden - ist aber trotzdem eine Möglichkeit, die man nicht ganz vergessen sollte
wie gesagt: zuerst mal mit dem Arbeitgeber, der IHK und vielleicht auch mit der Agentur für Arbeit sprechen und die Möglichkeiten ausloten - vielleicht gibt es ja auch irgendeine Möglichkeit, dass die Agentur für Arbeit eine Ausbildung beim derzeitigen Arbeitgeber finanziell unterstützt ==> http://www.arbeitsagentur.de/zentral...ungsberufe.pdf
ich finde es auch jeden Fall toll, dass du was machen möchtest!
Geändert von Dadi (07.01.2012 um 16:34 Uhr)
Grund: Link ergänzt
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