Ein Gastbeitrag von Elke Meurer ( www.eMeurer.com ), die als Fernlehrerin für mehrere Institute tätig ist.

Der Lehrgang „Qualitätsbeauftragte/r TÜV“ gehört zum Fachbereich Technik. Interessant ist er jedoch für alle Branchen. Bei Chats mit Fernstudenten treffe ich regelmäßig eine Vielfalt der Unternehmenslandschaft an: produzierende Unternehmen (z.B. Automotive, Medizinprodukte, Lebensmittelindustrie), Dienstleistungsbranche (z.B. Finanzdienstleistung, Gesundheitswesen) und vor allem auch unterschiedliche Unternehmensgrößen. Teilweise sind die Teilnehmer des Lehrgangs sogar schon sehr im Qualitätsmanagement aktiv eingebunden und setzen ihr Wissen direkt in der Praxis um.

Der Lehrgang wird bei allen drei Akademien der Klett-Gruppe mit den gleichen Lerninhalten angeboten, d.h. die Lernhefte sind inhaltlich identisch. Das ist nicht bei allen Lehrgängen so! In diesem Fall ist TÜV Rheinland in Köln der Lizenzgeber des Lehrgangs; Lizenznehmer ist das ILS, das die Lizenz wiederum innerhalb der Klett-Gruppe an SGD und HAF weitergibt. Der Lizenznehmer ist immer für die inhaltliche Gestaltung der Lernhefte verantwortlich, engagiert Autoren und lässt den Lehrgang bei der Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zu. Wenn die Akademien neue Lehrgänge entwickeln, was sie regelmäßig tun, bieten sie entweder ein vollkommen eigenständiges Produkt an (Abschluss mit Akademie-Zertifikat) oder kooperieren mit einem Prüfungs- oder Lizenzpartner.

Der Kurs „Qualitätsbeauftragte/r TÜV“ bereitet auf die TÜV-Prüfung vor, die bei Bestehen mit einem im Personalmanagement anerkannten Zertifikat bestätigt wird (persönliche Zusatz-Qualifikation zum erlernten Beruf). Die vorgesehene Dauer des Lehrgangs ist bei allen gleich (6 Monate). Die Teilnehmer erhalten nach Abschluss des Lehrgangs außerdem ein Zeugnis der Akademie. Die TÜV-Prüfung ist freiwillig, da der Lehrgang jedoch beruflich relevant ist, nehmen die meisten daran teil.