Bachelor und Meister gleichwertig?
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Aha, ein Betriebswirt und Meister der seit 20 Jahren erfolgreich einen Betrieb in diesen Zeiten führt ist also Bildungsmässig minderwertig und ein hohes Bildungsniveau ersetzt Menschenführung, Erfahrung, kompetenz,Verhandlungsgeschick, Planung, Zukunftsorientierung usw......? Ein Betrieb der aktiv das AGG betreibt wartet schon auf sie.
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 Zitat von Markus Jung
Sicherlich. Aber dennoch wird zum Beispiel im Bildungssystem und hinsichtlich der Durchlässigkeit die Frage auftauchen, ob nicht tatsächlich Meister, Fachwirte und Techniker künftig zum Master zugelassen werden müssen. Und das wäre eine weitere Abwertung des Bachelor-Abschlusses.
Das verrückte ist ja, dass der Meister zu einem Studium zum Bachelor an einer FH/Uni berechtigt! Wie soll das in das Bildungssystem passen?
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 Zitat von custardpie
Aha, ein Betriebswirt und Meister der seit 20 Jahren erfolgreich einen Betrieb in diesen Zeiten führt ist also Bildungsmässig minderwertig und ein hohes Bildungsniveau ersetzt Menschenführung, Erfahrung, kompetenz,Verhandlungsgeschick, Planung, Zukunftsorientierung usw......? Ein Betrieb der aktiv das AGG betreibt wartet schon auf sie.
Andererseits wird aber ein Meister der heute seinen Abschluss geschafft hat, mit einem Bachelor der jahrelange Berufserfahrung hat gleichgestellt.
2. Semester Bachelor of Engineering - Maschinenbau an der WBH
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Ich finde es gut (auch wenn es mir leicht im Magen grummelt, wenn ein Lobbyist einen politischen Entschluss triumphierend kommentiert), denn wenn man alles nur auf Titel und Abschlüsse herunterbricht wird die Welt einfach zu schnell eindimensional.
Wir erlauben uns das in Deutschland sehr gerne in Abschlusskategorien zu untergliedern und lassen dabei oft den Rest hinten runter fallen. Interessanterweise auch hier in so einem Forum, wo eigentlich die "Opfer" so einer Pauschalisierung daran arbeiten, hier den Abstand zu verkürzen.
Ich persönlich mache mein Studium nicht um besser als XYZ zu sein, sondern um meine persönliche Geschichte zu ergänzen und meine Chancen zu erhöhen. Als Fachwirt bin ich quasi dem Meister gleichgestellt. Klar ist der Anspruch im Studium höher, aber weniger von den Inhalten, sondern eher vom Umfang her.
Nach 10 Jahren Schule, 3 Jahren Ausbildung und 5 Jahren Berufserfahrung habe ich einen auf 2 Jahre angesetzten Nebenberufsfachwirt in einem Jahr gemacht - das ist alles kein Pappenstiel nur weil es nicht am Stück läuft und ich habe mich danach übrigens extrem geärgert, dass die Anerkennung so mies ist.
Das jetzt offiziell etwas beschlossen wird, wertet den Fachwirt bei meinem AG aber auch nicht weiter auf - es ist schön das etwas passiert und der Beginn eines Prozesses, aber das Potential eines Menschen am höchsten Abschluss festzumachen ist mir zu pauschal. Die Argumentation "da hätte ich XYZ sparen können" übrigens auch, denn ein akademischer Abschluss ist sicherlich kein Heilsbringer.
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 Zitat von senator
Das verrückte ist ja, dass der Meister zu einem Studium zum Bachelor an einer FH/Uni berechtigt! Wie soll das in das Bildungssystem passen?
Interessant wäre hier, wo das Abitur angesiedelt werden soll. Es war wohl mal angedacht, die Schulabschlüsse auch in den DQR zu integrieren, wozu es aber (noch) nicht gekommen ist.
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 Zitat von Volker88
Andererseits wird aber ein Meister der heute seinen Abschluss geschafft hat, mit einem Bachelor der jahrelange Berufserfahrung hat gleichgestellt.
Wie viele Bachelor mit jahrelanger Berufserfahrung kennst Du denn?
Fernstudenten wie wir hier sind eine absolute Ausnahme und die wenigsten Personalentscheider werden das unberücksichtigt lassen.
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