Bachelor und Meister gleichwertig?
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Ich finde auch, dass es für Schulabgänger egal ist. Probleme haben häufig diejenigen, die das Studium über den 2. Bildungsweg asolvieren. Wir haben schon viel Berufserfahrung gesammelt, haben uns schon eine Position in der Firma erarbeitet, verdienen meist ganz gut und wollen mit zusätzlicher Ausbildung nicht weniger verdienen. Bleibt man nach dem Studium in der jetzigen Firma, erfährt man gehaltsmäßig natürlich keine Rückstufung. Bewirbt man sich in einer anderen Firma als Bachlor, wird man eben auch als Bachelor eingestellt. Außerdem hat man nach vielen Jahren Berufserfahrung und einem späten Studium eben auch keine Einstiegsposition im Visir, sondern eine Stelle mit höheren Aufgaben.
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 Zitat von hurtig
Bleibt man nach dem Studium in der jetzigen Firma, erfährt man gehaltsmäßig natürlich keine Rückstufung. Bewirbt man sich in einer anderen Firma als Bachlor, wird man eben auch als Bachelor eingestellt.
Das sind seltsame Erfahrungen die ich so nicht bestättigen kann, gerade die Kollegen die wie ich auf den zweiten Bildungsweg ihren Bachelor gemacht haben und seit jetzt knapp 6-12 Monaten mit dem Bachelor fertig sind, haben entweder intern oder extern beruflich wie auch (stark) monitär verbessert.
Master of Science: Innovations- und Technologiemanagement WBH Stand: Semester 3 von 4.
Ausbildung:
Bachelor of Engineering (B. Eng.)- Technische Informatik (Automatisierungstechnik) (2011)
technischer Betriebswirt IHK (2005)
staatlich geprüfter E-Techniker (1989)
Lehre zum Elektrogerätemechaniker (1984)
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Geht es bei dieser Einstufung des Meistertitels nicht auch darum, dass dieser Titel/Ausbildungsgrad in dem meisten anderen Ländern unbekannt ist und es deshalb notwendig ist, ihn näher zu definieren?
Das Thema, ob das Bachelor/Master-System besser ist als das Diplom ist aber m.E. ein anderes.
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Das Thema, ob das Bachelor/Master-System besser ist als das Diplom ist aber m.E. ein anderes.
ich denke, der Vorteil des Diploms ist, dass es eine etablierte Marke ist, die bekannt ist und mit der eine bestimmte Qualifikation verbunden ist.
Vor allem der Bachelor - aber auch der Master - muss diese Bekanntheit noch aufbauen - das System muss sich erst noch etablieren.
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 Zitat von Dadi
ich denke, der Vorteil des Diploms ist, dass es eine etablierte Marke ist, die bekannt ist und mit der eine bestimmte Qualifikation verbunden ist.
Im Ausland ist das Diplom aber recht unbekannt. Standard ist international der Bachelor in 8 Semestern.
Der Edle verlangt alles von sich selbst, der Primitive stellt nur Forderungen an andere. [Konfuzius]
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 Zitat von hurtig
Ich finde auch, dass es für Schulabgänger egal ist. Probleme haben häufig diejenigen, die das Studium über den 2. Bildungsweg asolvieren. Wir haben schon viel Berufserfahrung gesammelt, haben uns schon eine Position in der Firma erarbeitet, verdienen meist ganz gut und wollen mit zusätzlicher Ausbildung nicht weniger verdienen. Bleibt man nach dem Studium in der jetzigen Firma, erfährt man gehaltsmäßig natürlich keine Rückstufung. Bewirbt man sich in einer anderen Firma als Bachlor, wird man eben auch als Bachelor eingestellt. Außerdem hat man nach vielen Jahren Berufserfahrung und einem späten Studium eben auch keine Einstiegsposition im Visir, sondern eine Stelle mit höheren Aufgaben.
Das ist aber meiner Meinung nach keine Effekt eines Bildungsabschlusses, sondern eher das Ergebnis einer lückenhaften Karriereplanung. Die Gleichung Akademische Ausbildung = mehr Geld ging glaube ich noch nie so wirklich auf. Die variablen die zu einer Gehaltserhöhung führen und zu umfassenderen Aufgaben sind vielfältig und gerade dort ist Erfahrung der wichtigere Teil, der Abschluss ist eher die Eintrittskarte.
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