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Bachelor BWL das Richtige für mich?

  1. #1
    industriemeister ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo zusammen!

    Ich lese mich nun schon seit Tagen durchs Netz und brauch mal ein paar unabhängige Meinungen. Erst mal etwas zu meiner Person:

    Ich habe ursprünglich mal KFZ-Mechaniker gelernt. Nach der Lehre 1 Jahr als Geselle und bin dann in die Industrie gewechselt, wo ich Maschinen in der Massenfertigung repariert und betrieben habe. Danach bin ich zu meiner jetzigen Firma gekommen, in der ich auf Montage in Kraftwerken gegangen bin um Revisionsarbeiten durchzuführen.

    Mir wurde schnell klar, dass ich was machen müsste und habe den Industriemeister Metall 2007 abgeschlossen. Daraufhin war ich für meine Firma 1 Jahr im Ausland tätig. Im Kraftwerksbau war ich mit in der Bauleitung und verantwortlich für Personal, Projektgespräche, Material usw.... Ich würde sagen, Mädchen für alles, also vom Schichtplan über Heimreisen, technische Probleme usw.

    Seit nun mehr als 3 Jahren bin ich in einem Kraftwerk im Bereich der Arbeitsvorbereitung / Durchführung von wiederkehrenden Prüfungen und Instandsetzung von Druckbehältern tätig. In dieser Zeit ein paar Zusatzqualifikationen wie z.b. VT/PT in den Stufen 1 und 2.

    Ich möchte mich jetzt einfach beruflich verändern aber weg von der Technik. Ich möchte weiter in Richtung Abteilungsleitung / Personalverantwortung evtl. Präsentation usw. gehen.

    Momentan tendiere ich zu einem Bachelor of arts BWL. Das ganze sollte berufsbegleitend ablaufen, hierzu habe ich mir die HFH rausgesucht. Ich bin allerdings unschlüssig, ob ich das Studium überhaupt bewältigen kann. Gerade im Blick auf Mathe, weiß ich nicht, ob ich den Anforderungen gewachsen bin. Ist es überhaupt realistisch mit einem Meister solch ein Studium zu bewältigen?

    Welcher Zeitrahmen ist wirklich realistisch und mit welchem Zeitaufwand? Es wäre schön, wenn ich den ein oder anderen Tip von euch bekommen könnte.

  2. #2
    stefhk3 ist offline Moderator
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    Zitat Zitat von industriemeister Beitrag anzeigen
    Momentan tendiere ich zu einem Bachelor of arts BWL. Das ganze sollte berufsbegleitend ablaufen, hierzu habe ich mir die HFH rausgesucht. Ich bin allerdings unschlüssig, ob ich das Studium überhaupt bewältigen kann. Gerade im Blick auf Mathe, weiß ich nicht, ob ich den Anforderungen gewachsen bin. Ist es überhaupt realistisch mit einem Meister solch ein Studium zu bewältigen?
    Ja, das ist es. Ein BWL-Studium (auch die Mathematik) ist von jedem durchschnittlich intelligenten Menschen zu schaffen. Die konkrete anwendbaren Vorkenntnisse vieler Abiturienten sind auch eher gering (hängt ja viel von Bundesland, Schule, Kurswahl usw. ab). Dein Lebenslauf zeigt, dass Du lernfähig bist, damit ist ein BWL-Studium möglich. Das heißt natürlich nicht, dass es von selbst geht.

  3. #3
    industriemeister ist offline Neuer Benutzer
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    Zitat Zitat von stefhk3 Beitrag anzeigen
    Ja, das ist es. Ein BWL-Studium (auch die Mathematik) ist von jedem durchschnittlich intelligenten Menschen zu schaffen. Die konkrete anwendbaren Vorkenntnisse vieler Abiturienten sind auch eher gering (hängt ja viel von Bundesland, Schule, Kurswahl usw. ab). Dein Lebenslauf zeigt, dass Du lernfähig bist, damit ist ein BWL-Studium möglich. Das heißt natürlich nicht, dass es von selbst geht.
    Abiturient bin ich ja nun nicht. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich früher ein richtig fauler Sack war und mit dem geringsten Aufwand versucht habe das Maximum raus zu holen. Ich habe also nur den Qualifizierenden Hauptschulabschluss und dann eben wie oben aufgebaut. Wenn ich teilweise lese, was in Mathe gefordert wird..... sorry aber da sagen mir manche Begriffe noch nicht mal etwas

  4. #4
    stefhk3 ist offline Moderator
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    Gut, also ich weiß nicht, was Du da konkret gesehen hast. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass in BWL an einer FH Mathematik drankommt, die nicht erlernbar wäre. Dass Du nicht Abiturient bist, war mir schon klar, aber Abiturienten traut man das Studium ja auch zu und da ist es zum Teil auch nicht soooo weit her mit den Vorkenntnissen.

  5. #5
    industriemeister ist offline Neuer Benutzer
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    - Vollständige Induktion(Beweistechniken)
    - Folgen und Reihen
    - Funktionen mit einer Veränderlichen( Untersuchung ob eine Funktion Injektiv, Sujektiv ist)
    - Finanzmathe
    - Differenzialrechnung( Kurvendiskussion aller Funktionstypen: Polynom 1,2,3,4..n Grades,
    E-Funktionen, Wurzelfunktionen , gebrochene Funktionen usw).
    - Lineare Optimierung
    - Funktionen mit mehreren Veränderlichen( 2xy+5y+63x' unter der Nebenbedingung 2yx+2y)
    -Integralrechnung
    - Matrizen (Lineare Gleichungssysteme, alles was man bei Vektoren erlernt hat).
    Das wäre zum Beispiel mal etwas Ob es wirklich dran kommt weiß ich natürlich nicht, verunsichert mich aber doch. Nachdem ich gestern fest entschlossen war, es zu versuchen, bin ich da heute nicht mehr ganz so optimistisch!

    Danke für deine schnellen Antworten!
    Kannst du villeicht noch was zur HFH sagen? Mir würde das denke ich am Besten passen, da ich hier in Würzburg dann die Möglichkeit hätte, 2 mal pro Woche neben dem Job die Veranstaltungen zu besuchen. Ich denke ein "komplettes" Fernstudium wäre mir zu "einsam".

  6. #6
    stefhk3 ist offline Moderator
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    Ich kenne die HFH nicht direkt, deshalb kann ich dazu nichts sagen. Bezüglich der Themen würde ich mir nicht zuviel Sorgen machen. Man studiert etwas ja, weil man es noch nicht kann. Und das ist alles nicht so schwer. Finanzmathematik ist z. B. simplestes Anwenden von Formeln. Und so etwas wie die vollständige Induktion (eher untypisch für BWL, würde ich sagen) wird sicher nicht auf einem Niveau durchgenommen, dasss keiner mitkommt. Die Standardaufgaben, mit vollstädniger Induktion zu beweisen, dasss Summe(n)=n(n+1)/2 oder so, ist nicht sooo schwer. Wie gesagt, von selbst geht es nicht und ich kann Dir nichts versprechen, aber nur weil man die Themen nicht kennt, solllte man nicht aufgeben.

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