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AW: Autor / Schriftsteller
Hallo Zippy,
das klingt interresant, was du über die Hamburger Akademie schreibst. Von ILS habe ich schon schlechteres gehört (wobei ich mich immer aufgrund der vielen Ähnlichkeiten der Präsentation, Kursangebot etc. frage, ob die nicht irgendwie zusammengehören).
Wie läuft die Korrektur der eigenen Texte ? Ich habe in online-Schreibwerkstätten immer die Erfahrung gemacht, dass viel gelobt wird und wenig kritisiert, und dass sich die Kritik oft nur auf die Rechtschreibung bezieht.
viele Grüße
Stefan
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AW: Autor / Schriftsteller
frage, ob die nicht irgendwie zusammengehören
... und ob die "irgendwie" zusammengehören - nämlich beide zur Klett-Gruppe. Wie übrigens auch die SGD und die Fernschule für Erwachsenenbildung.
Viele Grüße
Markus
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AW: Autor / Schriftsteller
das war eine "Social-Story" mitten aus dem Leben.
Allerdings bei einem Verlag, die alles veröffentlichen. Im Prinzip kann da jeder hingehen und etwas veröffentlichen. Das muss man erstmal wissen.
Im Herbst erscheint eine Anthologie mit einer Kurzgeschichte von mir (und anderen natürlich), diese wird aber auf Einladung des Verlags gedruckt. Das ist besser. Der Verkaufserlös geht an ein Krankenhaus für die (Kinder)Krebsforschung.
Hört sich auf jeden Fall spannend an. Vielleicht schreibe ich auch mal ein Buch - über das Fernstudium... Dann kannst du mir mal den Verlag nennen, der alles veröffentlicht ;-)
Viele Grüße
Markus
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AW: Autor / Schriftsteller
 Zitat von Nase
Hallo Zippy,
das klingt interresant, was du über die Hamburger Akademie schreibst. Von ILS habe ich schon schlechteres gehört (wobei ich mich immer aufgrund der vielen Ähnlichkeiten der Präsentation, Kursangebot etc. frage, ob die nicht irgendwie zusammengehören).
Wie läuft die Korrektur der eigenen Texte ? Ich habe in online-Schreibwerkstätten immer die Erfahrung gemacht, dass viel gelobt wird und wenig kritisiert, und dass sich die Kritik oft nur auf die Rechtschreibung bezieht.
viele Grüße
Stefan
Hallo Stefan,
bei der Korrketur der eigenen Texte, wobei Korrektur das falsche Wort ist, wird auf den Schreibstil, die Wortwahl, den Satzbau eingegangen; ob Dein Text schlüssig ist; ob es eine Einleitung, einen Mittelteil und einen Schluss gibt usw.
Ob von den Studienleitern zu viel gelobt wird, weiss ich nicht. Ich kenne ja nur meine Korrekturen. Aber im Forum bekommst Du die gewünschte Kritik durchaus. Als ich dort meine erste Kurzgeschichte eingestellt habe, wurde sie von den ersten zwei, drei Lesern so zerrissen, dass ich das als persönlichen Affront gesehen habe. Es hat eine gute Weile gedauert, bis ich kapierte, dass das eben dazu gehört. Nur weil ich die Geschichte gut finde, heisst das noch lange nicht, dass die anderen (die Leser) es auch so sehen. Das bewegt dann den Schreiber dazu, über seine Texte nachzudenken, diese zu überarbeiten und (sich) zu verändern. Alles andere wäre ja auch sinnlos.
Viele Grüsse
Zippy
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AW: Autor / Schriftsteller
 Zitat von Redaktion
Hört sich auf jeden Fall spannend an. Vielleicht schreibe ich auch mal ein Buch - über das Fernstudium... Dann kannst du mir mal den Verlag nennen, der alles veröffentlicht ;-)
Viele Grüße
Markus
Man spricht in diesem Zusammenhang von Vanity-Verlagen. Diese veröffentlichen, soweit der Autor zahlt (das ist kein Verschreiber von mir), alles. Bekannte Namen in diesem Gewerbe sind Karin Fischer (man beachte den Vornamenn) oder Frieling.
Die Grenzen sind natürlich fließend: Was ist mit Dissertations-Verlagen? Es gibt auch bei an sich "normalen" Verlagen, Fälle, wo der Autor zahlt. Ab wann ist es ein Vanity-Verlag?
Welche Leistung erbringt ein Vantiy-Verlag? Speziell im wissenschaftlichen Bereich ist das oft unklar. Z. b. ist mir ein Fall bekannt, wo ein Autor mehrere Tausend Euro bezahlt hat, um in einem Verlag mit einem klangvollen Namen und Sitz in Köln-Wien-Weimar zu veröffentlichen. Kennt man die Auflagenzahlen, die im (geistes-)wissenschaftlichen Bereich üblich sind, muss man festellen, dass er für diese Summe das Buch selbst hätte herstellen und an die einschlägigen Bibliotheken verschenken können (ein Verkauf an nicht-Bibliotheken findet bei spezieller geisteswissenschaftlicher Litertur praktisch nicht statt). Einziger Vorteil des Verlags: Der Autor kann behaupten, bei X veröffentlicht zu haben.
Schlussbemerkung: "Im Prinzip kann da jeder hingehen und etwas veröffentlichen" - das ist bei jedem Verlag so. Man muss nicht Diplom-Autor sein, um zu publizieren. Allerdings muss man z. B. bei S. Fischer (man beachte den Vornamen) erst mal angenommen werden. Autoren neigen natürlcih dazu, in einer Ablehnung einen Angriff auf sie persönlich zu sehen. Allerdings ist eine Ablehnung auch ein Zeichen dafür, dass das Buch nur beschränkt verkäuflich wäre (natürlich gibt es verkannte Genies, die sind aber nicht die Regel und nicht jeder verkannte ist ein Genie). Ob man sich dann einem Vanity-Verlag anvertrauen will, muss jeder selbst wissen.
Stefan
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