Hallo an alle!
Zu erst will ich mich einmal kurz vorstellen:
Ich bin 26 Jahre alt, gelernte Arzthelferin. Habe dieses Jahr an einem Weiterbildungskolleg in einer Art Fernstudium nebenberuflich mein Abitur nachgeholt und möchte nun ab Oktober ebenfalls nebenberuflich ein Studium zum Bachelor of Arts beginnen.
Mein Problem ist nun, dass ich keinen Anspruch auf BaFöG etc. habe. Nun meine Frage, hat jemand ein gleiches/ähliches Problem und kann mir sagen, welche Mittel und Wege es gibt, wie ich mir mein Studium finanzieren kann? Die Studiengebühren belaufen sich auf 335 € monatlich, sind zwar steuerlich absetzbar und ich habe schon einen Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung beim Finanzamt gestellt, aber das hilft mir nicht sehr viel weiter.
Bitte helft mir, da ich nicht einsehe, dass ich das Studium sausen lassen soll, nur weil mir ein paar Taler dazu fehlen.
Vielen Dank im Voraus
man kann 4000€ im jahr für das fernstudim absetzen
also
gebühren für das studim,
aufwendungen für ein häusliches arbeitszimmer 1/10tel
verpflegungsmehraufwendungen 8std = 6€ / 10std=12€ / ganztags =24std=24€
u.s.w.
sogar internet-flat kann man bis zu 50% absetzen
das ist nur ein teil
um es ganz genau zu wissen gehe doch mal zum steuerberater ( beratung ca. 70€ )oder zur arbeiterkammer ( beratung ca. 10-20€ )
Die KfW würde ich auch mal abtasten. Die Konditionen sind gut. Leider bekomme ich den Studienkredit nicht mehr, weil ich bereits ein Studium abgeschlossen habe...
Wer kennt spezielle Programme für Fälle wie mich? Hatte mich schon bei der AKAD informiert. Die bieten Studienkredite (natürlich für die eigenen Studis) an, die ebenfalls nach Abschluss des Studiums zurückgezahlt werden müssen. Meine Bank zeigte sich in der Hinsicht sehr unflexibel. Dort hätte ich lediglich einen "normalen" Kredit mit sofortiger Tilgung bekommen.
Ich möchte doch so gern meinen MBA machen...**ratlos**
Studiengang: Master of Science in Applied IT Security
Registriert seit: 16.06.2005
Beiträge: 236
AW: Hilfe bei der Finanzierung
Zitat:
Zitat von coolman
man kann 4000€ im jahr für das fernstudim absetzen
also
gebühren für das studim,
aufwendungen für ein häusliches arbeitszimmer 1/10tel
verpflegungsmehraufwendungen 8std = 6€ / 10std=12€ / ganztags =24std=24€
u.s.w.
sogar internet-flat kann man bis zu 50% absetzen
Dies sind sehr pauschale Angaben, die so auch nicht immer richtig sind bzw. sicher nicht von jedem Finanzamt anerkannt werden, z.B. dürfte es die absoulute Ausnahme sein, dass ein Finanzbeamter das nicht abzugsfähige Arbeitszimmer übersieht, bei den Kommunikationskosten gilt auch mal mehr und mal weniger. Bei der Mehrzahl der Fernstudenten greift auch nicht die Beschränkung auf 4.000,- Euro, da bereits eine erste Ausbildung vorliegt.
Ich empfehle den Link von Markus zu lesen bzw. die Suchfunktion des Forums zu benutzen.
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AW: Hilfe bei der Finanzierung
Zitat:
Zitat von gomez
Wer kennt spezielle Programme für Fälle wie mich?
Versteh mich nicht falsch: Aber wo ist das Problem bei einem normalen Kredit? Du hast bereits ein Studium und verdienst (das unterstelle ich mal, wenn Deine Bank Dir einen Kredit anbietet), da musst Du den MBA halt aus dem Einkommen finanzieren, ggf. via Kredit. Welche "Programme" sollen Dir denn noch helfen, was stellst Du Dir genau vor?
Ja, ich verdiene. Es ist aber nicht viel und reicht eben für mich und meine Familie zum monatlichen Auskommen. Weitere Kosten durch Kredittilgung etc. definitiv nicht möglich!
Der Begriff "Programm" war wohl etwas verwirrend. Ich meinte Fianzierungsmodelle, bei denen die Tilgung erst in einem gewissen Zeitrahmen nach dem Studium geleistet werden muss. Das gibt es wie gesagt u.a. bei AKAD. Ich möchte aber nicht unbedingt dort meinen MBA machen. Daher suche ich nach ähnlichen Kreditmodellen von anderen Anbietern.