Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 6 von 10

[FH Darmstadt] cnam studium

  1. #1
    alraune ist offline Benutzer
    Registriert seit
    07.03.2004
    Beiträge
    67
    Hallo zusammen,

    die Fachhochschule in Darmstadt bietet für Berufstätige einen Studiengang Informatik an.

    Dieses Studium ist modular aufgebaut und auf sehr hohem Niveau, der Abschluss ist ein französisches Diplom, welches allerdings sehr sehr anerkannt ist.

    Ich selbst habe mal vor Jahren eine C++ Vorlesung besucht, dass läuft so ab, dass die CNAM-Studenten gemeinsam mit Werkstudenten studieren (die Vorlesung besuchen) und identische Klausuren schreiben. (Präsenzunterricht 2 x die Woche)
    Die Professoren werden von der Fachhochschule Darmstadt gestellt.

    Nachteil ist, dass das credits-system sehr verschachtelt ist und der Abschluss erst nach 6 - 8 Jahren verliehen wird.

    Das Diplôme d'Ingénieur CNAM genießt in unserem Nachbarland ein sehr hohes Prestige. Vor allem die Tatsache, daß das Studium neben der beruflichen Tätigkeit absolviert wird, gilt als außergewöhnliches Leistungskriterium.

    Infos zum CNAM-Diplom:

    In Frankreich kann man ein Ingenieurdiplom grundsätzlich nur nach insgesamt 5-jährigem Studiengang erwerben. Der in CNAM erworbene Ingenieurtitel ist auch in Deutschland gesetzlich anerkannt.
    Partner der FH Darmstadt bei der Zusammenarbeit mit dem Conservatoire National des Arts et Métiers ist die regionale Niederlassung in Frankreich in Strasbourg, die der Université Robert Schuman angegliedert ist.

    link:

    http://www.fbi.fh-darmstadt.de/~cnam/

    Viele Grüße

    alraune
    Wenn du ein Schiff bauen willst,
    so trommle nicht Leute zusammen,
    um Holz zu beschaffen
    und Werkzeuge vorzubereiten,
    sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer!

  2. #2
    Avatar von Markus Jung
    Markus Jung ist offline Fernstudium-Infos.de
    Registriert seit
    05.07.2003
    Ort
    Köln
    Beiträge
    18.878
    Blog-Einträge
    263
    Hallo Alraune,

    wenn ich das richtig verstehe, handelt es sich hier aber doch nicht um ein Fernstudium, sondern um ein Präsenz-Studium, das auf die Bedürfnisse von Berufstätigen ausgerichtet ist, oder?

    Mir ist auch nicht ganz klar, warum die deutsche FH Darmstadt ein französiches Diplom anbietet.

    Viele Grüße
    Markus

  3. #3
    ceggert ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    16.06.2006
    Beiträge
    171
    Hallo,

    ich habe mich zu diesem CNAM-Abschluß schon einmal an anderer Stelle in diesem Forum geäußert, möchte aber auch hier noch einmal meine Einschätzung wiedergeben:

    In bin ein wenig skeptisch in Bezug auf diesen Abschluß.
    Zunächst einmal ist man während dieser Weiterbildung an keiner Hochschule immatrikuliert, weder an der Hochschule Darmstadt (zuvor FH Darmstadt) noch am französischen CNAM.

    Der CNAM-Lehrgang besteht aus drei nacheinanderfolgenden Zyklen - A, B und C -, von denen der Zyklus B mit einem Abschluß endet, der formell einem Bachelor entspricht (laut Aussage der Hochschule Darmstadt).
    Für den Einstieg in den Anfangszyklus A werden keinerlei Voraussetzungen, wie Abitur o.ä., verlangt. Dieser Zyklus A kann bei einer abgeschlossenen Berufsausbildung im Bereich Informatik, wie z.B. Informatik-Kaufmann oder Fachinformatiker, übersprungen werden. Daher ist davon auszugehen, daß sich das Niveau dieses Zyklus sich in etwa an den Inhalten einer Lehre in Deutschland orientiert.
    Damit hätte man dann schon den halben Weg bis zum Bachelor geschafft.

    Im Vergleich zu deutschen Ingenieur- bzw. Informatik-Studiengängen an Fachhochschulen fällt auf, daß keinerlei Mathematik vermittelt wird. Es ist daher davon auszugehen, daß die Studieninhalte mit Mittelstufen-Mathematik auskommen müssen (wenn überhaupt). Von einer Vergleichbarkeit mit deutschen FH-Diplomen in Informatik kann daher keine Rede sein.
    Da die Hochschule Darmstadt einer Vergleichbarkeit ihres Angebots durch fehlende Angabe von Credit Points oder SWS aus dem Wege geht, kann der Umfang des vermittelten Stoffes nicht genau eingeschätzt werden. Bei der Durchsicht der Unterlagen drängt sich aber die Vermutung auf, daß auch hier von einer Vergleichbarkeit mit deutschen FH-Diplom- oder Bachelor-Studiengängen nicht ausgegangen werden kann.

    Die Aussage der Hochschule Darmstadt, der Abschluß sei in Deutschland anerkannt, bewegt sich daher auf demselben Niveau wie die Aussage vieler Anbieter von Fernlehrgängen, nach Abschluß ihres Lehrgangs würde man ein "wertvolles Diplom" erhalten.
    Allerdings ist der Hochschule Darmstadt zugute zu halten, daß der Abschluß wenigstens formell staatlich anerkannt ist.

    Nach ein bis zwei weiteren Jahren berufsbegleitend - dies ist dann der Zykls C - bekommt man dann vom französischen CNAM ein "Diplôme d'Ingénieur" verliehen, von der Hochschule Darmstadt gleichgesetzt mit einem Diplomingenieur oder einem Master`s Degree.

    http://www.fbi.h-da.de/studium/cnam.html

    Mir ist nur ein weiterer legaler Weg bekannt, wie ein Hauptschulabsolvent (das ist jetzt nicht abwertend gemeint) schneller an einen Master-Abschluß kommt wie über das Gespann Hochschule Darmstadt/CNAM, nämlich die Kombination IHK München/Donau-Universität Krems(Österreich).
    An der österreichischen Donau-Universität Krems kann man, wenn man (Technischer) Betriebswirt(IHK) ist, innerhalb eines Jahres berufsbegleitend, d.h. in Teilzeit (!), "Master of Science" werden und darf diesen Grad auch
    in Deutschland führen.

    http://akademie.ihk-muenchen.de/akad...Broschuere.pdf
    http://www.donau-uni.ac.at/de/studiu.../ihk/index.php

    Also, ich denke, der CNAM-Lehrgang ist eine solide Weiterbildung für Praktiker, allerdings ohne inhaltlich Niveau und Umfang eines deutschen FH-Studiums zu erreichen. Dies dürfte auch der Grund sein, warum die Hochschule Darmstadt (die ja im übrigen im Präsenzstudium sehr gute Diplom- und Bachelor-Studiengänge anbietet) für diese Weiterbildung keinen akademischen Grad wie FH-Diplom oder Bachelor vergibt.

    Carsten
    Geändert von ceggert (21.06.2006 um 14:29 Uhr) Grund: Korrektur der Links

  4. #4
    Flux ist offline Neuer Benutzer
    Registriert seit
    17.08.2006
    Beiträge
    4
    Hallo Alle miteinander,

    also zum einen CNAM ist KEIN FERNSTUDIUM. Darum könnte es sich eigentlich erledigt haben, dies hier näher zu behandeln. Und dennoch - ich habe nun mein erstes CNAM-Semester hinter mich gebracht und werde bestimmt noch weiter machen.

    Meine Ausgangssituation:
    Schulabschluss: Mittlere Reife
    Ausbildung: Fachinformatiker (Anwendungsentwicklung) IHK

    Hintergrund:
    Im Rahmen der IHK-Ausbildung in Frankfurt/Main wurde ich teilweise sehr enttäuscht. Nach der Ausbildung, die ich übrigens mit "gut" abgeschlossen habe, fühlte ich mich irgendwie stehen gelassen. Ich konnte mich einfach nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass das jetzt schon alles gewesen sein könnte.

    Erste Versuche:
    ILS - Einen Teillehrgang zum Thema Programmierung mit VB.NET besucht und als ich alle Studienhefte durch hatte, war ich wieder enttäuscht. Ich hatte mir mehr... komplexere Programmstellungen vorgestellt (z.B. intensive Zusammenarbeit mit Datenbanken oder Datenbankdateien)

    Nächster Versuch:
    CNAM - Eher durch Zufall drauf gestoßen. Ja - es ist ein Präsenzstudium. Das bedeutet(e) für mich 2-3x die Woche direkt nach der Arbeit zur FH/HS fahren. Um 18:00 Uhr beginnen die Kurse und gehen dann bis 21:00 Uhr. Es war zwar anstrengend aber ich habe die Kurse mit "gut" bestanden.

    Weil es für mich einfacher ist gehe ich jetzt einfach mal auf die Punkte von Carsten ein, da ich diese hier nicht so ohne weiteres stehen lassen will/kann.


    in bin ein wenig skeptisch in Bezug auf diesen Abschluß.
    Zunächst einmal ist man während dieser Weiterbildung an keiner Hochschule immatrikuliert, weder an der Hochschule Darmstadt (zuvor FH Darmstadt) noch am französischen CNAM.
    Es ist richtig, dass man nicht immatrikuliert ist. Das Studium besteht aus vielen, vielen Einzelkursen. Ich habe während meiner Zeit schon einige Leute erlebt, die ausschließlich einen oder zwei Kurse besuchen und gar kein Interesse am Studium selbst haben. Die Kurse sind dadurch aber auch komplett steuerlich absetzbar, wie Fernschulkurse.

    Der CNAM-Lehrgang besteht aus drei nacheinanderfolgenden Zyklen - A, B und C -, von denen der Zyklus B mit einem Abschluß endet, der formell einem Bachelor entspricht (laut Aussage der Hochschule Darmstadt).
    Das ist richtig. Der Abschluss des A-Zyklus ist eine Art Vordiplom. Bei uns ist das Vordiplom auch kein anerkannter staatlicher Abschluss.
    Der Abschluss des B-Zyklus endet mit dem "Diplome d'etudes superior technique" das ist unserem FH-Diplom/Bachelor ähnlich (!!!). Es ist ein staatlicher akademischer französischer Abschluss. Wenn man sich damit international bewirbt wird dieser Abschluss, genau wie unser FH-Diplom, als Bachelor eingestuft.
    C-Zyklus endet mit dem "Diplome d'Ingenieur" dem französischen Uni-Diplom/Master. Auf der Urkunde steht das auch so drauf "Diplome d'Ingenieur - Master's degree)

    Für den Einstieg in den Anfangszyklus A werden keinerlei Voraussetzungen, wie Abitur o.ä., verlangt.
    Das ist richtig. Es gehört mit zu der Philosophie der fränzösischen Uni. Diese wurde kurz nach der Revolution gegründet und hat als Motto "Bildung für Jeden - gleich welcher Herkunft".

    Dieser Zyklus A kann bei einer abgeschlossenen Berufsausbildung im Bereich Informatik, wie z.B. Informatik-Kaufmann oder Fachinformatiker, übersprungen werden.
    Das ist richtig - ist aber ein Zugeständnis der französischen Uni an das deutsche Ausbildungssystem, was die FH/HS Darmstadt damals ausgehandelt hatte. Immerhin ist das Abkommen fast so alt wie die "neuen" IT-Berufe und damals hatte wohl die FH/HS Darmstadt gedacht, dass man die Ausbildung mit dem A-Zyklus vergleichen kann.
    Heutzutage, und das kann ich aus persönlicher Erfahrung sagen, ist dies rein formales Zugeständnis. Die Kurse aus dem A-Zyklus sind etwa zu 50% mit den Inhalten einer 3jährigen IHK-Ausbildung(!!!) vergleichbar. Der Rest ist ECHTES UNI/FH-NIVEAU(!!!).
    Würden die Franzosen mitbekommen, was wir hier in Deutschland tatsächlich in der Ausbildung lernen - würden sie diese Möglichkeit mit Sicherheit abschaffen.
    Daher ist davon auszugehen, daß sich das Niveau dieses Zyklus sich in etwa an den Inhalten einer Lehre in Deutschland orientiert.
    Wie bereits beschrieben ist dies auf dem Papier ähnlich. Die Inhalte im A-Zyklus gehen jedoch viel weiter und beschäftigen sich wesentlich intensiver mit den Themengebieten.
    Damit hätte man dann schon den halben Weg bis zum Bachelor geschafft.
    Das ist so auch nicht ganz richtig. Viele Kurse in B- und C-Zyklus basieren auf den Kenntnissen aus den A-Kursen. Entweder holt man schnell die fehlenden Lücken auf oder man geht unter.

    Im Vergleich zu deutschen Ingenieur- bzw. Informatik-Studiengängen an Fachhochschulen fällt auf, daß keinerlei Mathematik vermittelt wird. Es ist daher davon auszugehen, daß die Studieninhalte mit Mittelstufen-Mathematik auskommen müssen (wenn überhaupt). Von einer Vergleichbarkeit mit deutschen FH-Diplomen in Informatik kann daher keine Rede sein.
    Mathematik wird sehr wohl unterrichtet und ist vergleichbar mit den ersten 2 Semestern von Mathematikern. Allerdings "versteckt" sich Mathe unter dem Punkt "Theoretische Grundlagen der Informatik I & II". Für die Inhalte darf man gerne die Homepage besuchen.
    Einen Vergleich mit deutschem FH-Diplom/Bachelor habe ich bereits weiter oben gegeben.
    Da die Hochschule Darmstadt einer Vergleichbarkeit ihres Angebots durch fehlende Angabe von Credit Points oder SWS aus dem Wege geht, kann der Umfang des vermittelten Stoffes nicht genau eingeschätzt werden. Bei der Durchsicht der Unterlagen drängt sich aber die Vermutung auf, daß auch hier von einer Vergleichbarkeit mit deutschen FH-Diplom- oder Bachelor-Studiengängen nicht ausgegangen werden kann.
    Das Punktesystem ist so vom französischen Hochschulsystem übernommen. Man bekommt auch nach abgeschlossenem Kurs das Kurszertifikat aus Frankreich zugeschickt. Das Punktesystem ist somit Vorgabe und keine Erfindung der FH/HS Darmstadt.

    Die Aussage der Hochschule Darmstadt, der Abschluß sei in Deutschland anerkannt, bewegt sich daher auf demselben Niveau wie die Aussage vieler Anbieter von Fernlehrgängen, nach Abschluß ihres Lehrgangs würde man ein "wertvolles Diplom" erhalten.
    Allerdings ist der Hochschule Darmstadt zugute zu halten, daß der Abschluß wenigstens formell staatlich anerkannt ist.
    Es IST ein akademischer Abschluss nur eben aus Frankreich. Viele Menschen besuchen z.B. die OpenUniversity in England und bekommen dann einen Bachelor-Titel der OpenUniversity. Dieser ist in Deutschland auch offiziell anerkannt und genau so ist das auch mit dem französischen Diplom-Titel.

    Also, ich denke, der CNAM-Lehrgang ist eine solide Weiterbildung für Praktiker, allerdings ohne inhaltlich Niveau und Umfang eines deutschen FH-Studiums zu erreichen.
    Falsch. Es sind Dozenten der FH/HS Darmstadt. Die Inhalte sind fast identisch mit den Kursen der "normalen" Studenten. Der Umfang des Studiums ist wirklich groß und durchaus zu Vergleichen mit deutschen FH-Diplom/Bachelor-Abschlüssen.

    Dies dürfte auch der Grund sein, warum die Hochschule Darmstadt (die ja im übrigen im Präsenzstudium sehr gute Diplom- und Bachelor-Studiengänge anbietet) für diese Weiterbildung keinen akademischen Grad wie FH-Diplom oder Bachelor vergibt.
    Die FH/HS Darmstadt vergibt hierfür keinen akademischen Grad - das ist richtig und zwar aus genau zwei Gründen:
    1. Es ist ein Kurssystem und nicht jeder will studieren. Einige wollen sich wirklich nur in ein paar Kursen akademisch fortbilden. Mit der Kooperation mit der französischen Uni kann berufstätigen diese Möglichkeit gegeben werden ohne ein eigenes Programm aufzuziehen.
    2. Den akademischen Grad vergibt die französische Uni. Nachdem man entsprechend geprüft wurde - und das ist wirklich kein Pappenstiel. Wenn man bedenkt seit wann diese Kooperation besteht und sich zurück erinnert stellt man fest, dass es damals FAST KEINE MÖGLICHKEIT gab für Menschen ohne Fachhochschulreife oder Abitur zu studieren. Durch die Kooperation wurde dies erst möglich.

    Lasst mich kurz zusammenfassen:
    PRO:
    + Präsenztermine für Menschen die sich ein Fernstudium nicht zutrauen
    + Sehr aktuell (die Professoren geben sich wirklich Mühe und aktualisieren ständig ihre Vorträge und sind auch immer mit einem Ohr am Puls der Zeit)
    + Klassen von 5-15 Personen je nach Kurs
    + Vortrag mit Einbeziehung der Studenten
    + Berufsbegleitend
    + Keine Voraussetzungen (offiziell - inoffiziell ist es nicht weniger schwer als ein richtiges Studium)
    + Akademischer Abschluss/Akademische Fortbildung
    + günstige Fortbildung (verglichen mit anderen Fortbildungen im IT-Bereich)
    + Steuerlich absetzbar
    + Ferien werden berücksichtigt - Ideal für Familien mit Kindern
    + Freie Einteilung (dieses Jahr keinen Kurs - nächstes Jahr nur einen...)
    + flexibel (es gibt nur ein paar wenige Vorlesungen bei denen Anwesenheitspflicht besteht. Man kann in einigen Kursen niemals wirklich da sein - muss sich aber dann selbst den Stoff erarbeiten - und geprüft wird man wie jeder Andere auch in einem Präsenztermin und ohne Unterschied)
    KONTRA
    - Präsenztermine gehen immer von 18:00 - 21:00 Uhr (ich bin dann immer etwa gegen 23:00 Uhr zu Hause)
    - Kostet Geld (Jeder Halb-/Vollkurs kostet 150/300 Euro pro Semester)
    - Kostet Zeit (Vollkurs bedeutet: 1x wöchentlich, Halbkurs bedeutet alle 14 Tage)
    - Selbstmotivation
    - Aufarbeiten des Lernstoffes nochmal zu Hause
    - Kein offizieller Studentenstatus (Offizieller Status nur auf FH/HS-Gelände)

    Also ich finde das Studium wirklich gut und auch anstrengend. Zur Zeit ist auch in Frankreich die Umstrukturierung auf Bachelor/Master und ECTS im Gange und der Abschluss ist dann auch direkt vergleichbar.

    Ich hoffe mit diesen Informationen einige Unklarheiten beseitigt zu haben. Bis zum Abschluss des B-Zyklus möchte ich auf jeden Fall noch weiter machen.

    Wenn jemand von Euch noch Fragen hat - darf er sich gerne an mich wenden.
    Ansonsten gibt es natürlich auch eine kleine Community der Studierenden die diese selbst aufgebaut haben unter www.cnam.de
    Natürlich noch die Homepage des Fachbereichs der FH/HS Darmstadt: http://www.fbi.fh-darmstadt.de/studium/cnam.html


    Beste Grüße

  5. #5
    Avatar von Markus Jung
    Markus Jung ist offline Fernstudium-Infos.de
    Registriert seit
    05.07.2003
    Ort
    Köln
    Beiträge
    18.878
    Blog-Einträge
    263
    Hallo Flux,

    vielen Dank für deine umfangreichen Informationen.

    Ist denn in absehbarer Zeit eine Umstellung auf ein Bachelor/Master-System angedacht? Meines Erachtens wäre doch dann gar keine Zusammenarbeit/Vergabe durch die französiche Hochschule mehr notwendig!?

    Viele Grüße
    Markus
    Inhaber von Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K. (XING|Google+)
    Mitautor des Ratgebers 100 Fragen und Antworten zum Fernstudium

  6. #6
    stefhk3 ist offline Moderator
    Registriert seit
    21.02.2005
    Beiträge
    1.932
    Zitat Zitat von Flux Beitrag anzeigen
    Mathematik wird sehr wohl unterrichtet und ist vergleichbar mit den ersten 2 Semestern von Mathematikern. Allerdings "versteckt" sich Mathe unter dem Punkt "Theoretische Grundlagen der Informatik I & II". Für die Inhalte darf man gerne die Homepage besuchen.
    Hallo Flux,
    vielen Dank für Deine interessante Stellungnahme. Ich wollte nur einen Punkt aus meiner Sicht geraderücken: Ganz sicher entsprechen diese beiden Kurse nicht den ersten beiden Semestern eines (Vollzeit ?)-Mathematik-Studiums. Das ist schlicht nicht möglich. Der Mathematiker macht ja nicht nur einen Kurs Mathematik, sondern ein ganzes Semester mit so und so vielen Kursen/Vorlesungen. Also dieser Anspruch ist so bei Lichte betrachtet einfach nicht haltbar (ganz abgesehen davon, dass vermutlich die wenigsten Leute die ersten beiden Semester eines Mathematik-Studiums durchhalten würden, mich inklusive).
    Stefan

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte