-
AW: Fernuni Hagen Psychologie oder Bildungswissenschaften
Meint ihr nicht, dass Psychologie evtl. besser angesehen ist als der Studiengang Bildungswissenschaften? Kann ich denn als Bildungswissenschaftlerin evtl. auch in die Wirtschaft gehen?
Ich denke eher nicht. Warum sollte jemand mit einem pädagogischen Hintergrund in der Berufsberatung oder in der Kinder-/Jugendlichenbetreuung nicht gern gesehen sein? Warum sollte man dafür Psychologen bevorzugen? Worin besteht denn die Höherqualifikation von Psychologen gegenüber Pädagogen für diesen Bereich ?
Ich denke, der Studiengang BiWi ist gerade für diejenigen ausgelegt, die in der Wirtschaft tätig sein wollen (z.B. betriebliche Weiterbildung, usw.).
Gruß,
Sonja
-
AW: Fernuni Hagen Psychologie oder Bildungswissenschaften
Hallo,
die Fragestellung beschäftigt mich in ähnlicher Weise, mische mich daher mal in den Thread ein.
Ich bin Ergotherapeutin und arbeite zur Zeit noch in der Betreuung- möchte aber mit Kindern oder psychisch Kranken therapeutisch arbeiten. Am meisten interessiert mich zum einen die Therapie, die die Kindesentwicklung mit einbezieht, zum anderen die tiefenpsychologische Ebene, die man in der Arbeit mit psychisch Kranken auch durch Fortbildungen (Gestaltungstherapie, Gestalttherapie) mit einbeziehen kann.
Da ich mich einerseits weiter qualifizieren möchte (es gibt viel zu viele Ergotherapeuten), überlege ich, zu studieren. Das würde meine grauen Zellen vermutlich befriedigen, denn die brauchen Stoff.
Ich möchte mich auf eine Richtung festlegen, da ich mich sonst "für alles interessiere" und so überhaupt nicht weiterkomme.
Als Ergotherapeutin verdiene ich wenig Geld (für 30 Stunden 1400 brutto), daher werde ich für die obligatorischen Fortbildungen (die man für das Fachgebiet, in dem man arbeitet, braucht) und die, die mich interessieren, noch sparen müssen.
(Ich überlege auch, ob ich im Bereich Gerontopsychiatrie- zur Zeit Betreuung von Demenzkranken und Altersdepressiven) bleibe, bzw. eine therapeutische Stelle in dem Bereich suche und mich dort irgendwie weiterbilde.
Jedenfalls überlege ich, Psychologie zu studieren (in Hagen gibt es ja u.a. die Schwerpunkte pädagogische Psychologie und sozialpsychologische Gemeindepsychologie), das klingt meiner Meinung nicht nach wissenschaftlichem Arbeiten, Personalauswahl oder ähnlichem? Therapeutisch arbeiten möchte ich in Zunkunft auf jeden Fall.
Das Studium in England (OU / Derby) ist dagegen ja sehr teuer, dann kann ich keine Fortbildungen mehr machen.Weiß jemand, wie teuer das Studium in Hagen ungefähr wird? Nach meinen berechnungen wäre das nur halb so teuer wie eines in England (höchstens)- und dazu auf Deutsch.
Natürlich möchte ich, dass mir das Studium auch (fachlich, Berufschancen) etwas bringt. Evtl. würde ich den kleinen Heilpraktiker machen in Verbindung zur Gestalttherapieweiterbildung, aber ob ich damit etwas verdienen kann, ist mir auch nicht ganz klar. Das Studium dann evtl. nur für die grauen Zellen, die leiden schon seit geraumer Zeit unter Entzug.
Am meisten interessiert mich persönlich die Soziologie, die ja direkten Einfluss auf die Psyche des Einzelnen hat.
Etwas unstruktuiert das Ganze- noch- die vielen Angebote überfordern mich etwas. Hat jemand eine Meinung?
Viele Grüße,
Anne
-
AW: Fernuni Hagen Psychologie oder Bildungswissenschaften
Hallo,
also irgendwo habe ich gelesen, dass man beim Bachelor- Studium an der Fernuni auf ca. 1700 für das Lehrmaterial kommt. Dann kannst Du noch Fahrtkosten zum Studienzentrum rechnen, evtl. Fachliteratur,... Alles in allem noch günstig, wenn man das mit so mancher Fortbildung vergleicht (als Bewegungstherapeutin kenne ich Dein Problem mit dem geringen Gehalt und den interessante, aber teuren Fortbildungen).
Gruß, Kirstin
P.S.: Also ich denke, dass Fernuni- Studium Psychologie ist wohl nix für Dich, wenn Du im therapeutischen Bereich arbeiten willst- wie schon häufiger hier gesagt: klinische Psychologie fehlt leider!
-
AW: Fernuni Hagen Psychologie oder Bildungswissenschaften
Hallo Kirstin,
danke für die Antwort
das ist ja schon mal gut zu wissen, allerdings bezahlt man doch die Gebühr für die Seminare bzw. Kurse und eine Betreuungsgebühr (als Akademiestudent ist das ohne Frage so) und wofür zahlt man dann die 1700? Die Kurse bestehen doch quasi aus dem Lehrmaterial, das einem zugeschickt wird, und das sollen im Teilzeitstudium ca.. 200 im Monat sein, also in 6 Jahren ca. 2400.
Wie ist das eigentlich mit der Fachliteratur? Weißt Du das zufällig auch (oder jemand anders?) Ich habe mich aus Entscheidungsunsicherheit für ein Akademiestudium entschieden und zwei Soziologiekurse (4SWS) belegt, Einführung 1 und wissenschaftliches Arbeiten. Das ist noch keine Lösung für mich. Naja, jedenfalls ist herzlich viel Fachliteratur angegeben, vielleicht kann man sich das ja in den Studienzentren /Fahrtkosten..) ja leihen (wenn genug vorhanden ist?) Kaufen kann man sihc das wohl kaum, ich jedenfalls nicht.
Interesse an den Studiengängen Soziologie und Psychologie habe ich vor allem "so", aber muss auch auf mein berufliches Fortkommen achten. Ich dachte, die Schwerpunkte Pädadgogische Psych. oder "Sozialpsych. Gemeindepsychologie könnten mir schon irgendwie helfen (Angebot psychologische Beratung in einem Therapiezentrum, einer Praxis, evtl. Wissen über Beratungsmöglichkeiten im Umkreis / Umfeld eines Zentrums / des Lebensumfeldes, vielleicht das, was Sozialpäd. z.T. machen. Bei der Arbeit mit Familien / Kindern oer psychisch Kranken erweitert das vielleicht das Feld, aber ob das etwas nützt, das Feld ist ja eh schon "weit", Spazialisierung wär vielleicht besser. Schön wäre ein höheres Gehalt mit Studienabschluss und dadurch Bezahlbarkeit von Fobis. (aber ob das garantiert ist? Auch mit klinischer Psychologie als Fernstudium in Derby?)
Beim Heilpraktiker habe ich Bedenken- wer geht denn zum Heilpraktiker, wenn Ergo und PT die Kasse bezahlt?
Gestalttherapie kostet ja außerdem leider 16000 (!!) Euro, und tw. braucht man auch einen Studeinabschluss dafür.
So jetzt habe ich wieder endlos abgelabert. Trotzdem würde mich interessieren, was Du vorhast- ein Physiotherapiestudium oder was in Richtung Pädagogik oder Psychomotorik?
Viele Grüße, Anne
-
AW: Fernuni Hagen Psychologie oder Bildungswissenschaften
Hallo Anne,
also in Sachen Psychomotorik brauche ich keine Ausbildung mehr, weil ich bereits die Motopädenausbildung gemacht habe (das ist ja die anerkannte Berufsausbildung zur Psychomotorik). Allerdings bin ich noch am überlegen, ob ich den Bachelor in Psychologie mache (da werde ich mich zum SS 2009 anmelden, soviel steht fest) und dann den Master in Motologie anstrebe- das ginge nämlich notfalls auch berufsbegleitend und wird im übrigen nur an der Uni Marburg angeboten.
Für mich ist der Psychologieabschluss auf alle Fälle etwas, womit ich hoffe, mein Gehalt aufbessern zu können. Ich habe beispielsweise ein paar Jahre in der Frühförderung gearbeitet, da gab es logischerweise auch eine Psychologin. So etwas könnte ich mir vorstellen und wäre vielleicht dann auch so etwas, was Du Dir vorstellst?! Dann hättest Du Arbeit mit Kindern und Elternberatung in einem. Und da ist dann sicherlich die Spezialisierung "Entwicklungspsychologie" oder "pädagogische Psychologie" sinnvoll.
Zu den Studiengebühren: also ich bin mir schon ziemlich sicher, dass ich etwas von 1700 Euro gelesen habe. Vielleicht war es auf der Seite www.studienservice.de Kennst Du die? Das ist praktisch das Internet- Forum der Fernuni. Habe ich auch erst die Tage entdeckt. Naja jedenfalls sind es wohl kaum 200€ im Monat für das Fernlehrmaterial.
Fachbücher würde ich jetzt erst einmal nicht so viele kaufen. Man kann ja scheinbar über die Fernuni auch Bücher ausleihen, außerdem werden die meisten auch so zu bekommen sein. Je nachdem, ob Du in einer größeren Stadt wohnst. Ich wohne in Stuttgart und werde sicherlich immer erst mal in der Württembergischen Landesbibliothek reinschauen. Im übrigen kann man ja auch Bücher in kleineren Bibliotheken per Fernleihe bekommen. Und zur Not gibt es immer auch gebrauchte Bücher bei Ebay oder so...
Gruß, Kirstin
-
AW: Fernuni Hagen Psychologie oder Bildungswissenschaften
Hallo ,
ich bin gerade mit meiner Matura fertig geworden und würde mich gerne weiterbilden. Mich interessieren die Studienrichtigung: Psychologie, Soziologie und Bildungswissenschaften.
Ich würde gerne in einem Bereich arbeiten, wo ich entweder mit Kindern und Jugendlichen zu tun habe, oder auch Eltern berate, sprich als Familienberaterin. Ich weiß eben nicht, welches Studium für mich das beste wäre und für meine Vorstellung am geignetsten wäre.
Habe mir auch schon durchgelesen in welchen Tätigkeitsbereichen man nach diesen 3 Ausbildungen arbeiten könnte und ich glaube, dass Bildungswissenschaften auf mich am meisten zutreffen würde. Mir kommt vor, dass man nach dem Psychologiestudium keine Beraterin werden kann, weil dort auch nichts steht, aber ich kann mich auch täuschen.
Würde mich über allgemeine Informationen freuen oder vielleicht hat auch schon jemand von euch einen dieser Studiengänge belegt?
vielleicht weiß auch jemand, ob es Absolventen dieser 3 Studiengänge gibt, die man kontaktieren kann?
würde ich über Antworten freuen
Lg Dana
|
|