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  1. #7
    Avatar von skadi
    skadi ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Doktor von der FernUni Hagen = Promotion 2. Klasse?

    Der Doktortitel wird gerade eh etwas im Ansehen leiden. Kommen doch immer wieder Berichte über gekaufte Titel in den Zeitungen. Was ist ein Titel wert den man sich relativ einfach kaufen kann?
    B.Eng. Wirtschaftsingenieurwesen, HFH, SZ Stuttgart, 6. Semester

    Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.

  2. #8
    Avatar von XPectIT
    XPectIT ist offline Moderator
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    Standard AW: Doktor von der FernUni Hagen = Promotion 2. Klasse?

    Ich sehe es aber ähnlich wie Markus.
    Selbst wenn die FernUni nicht im Gedächtnis der Leser haften bleibt, wirft der Bericht jedoch ein schlechtes Licht auf "die Art" mit der Herr Westerwelle den Titel erwarb.

    Sich allerdings über Berichte von Bild.de aufzuregen, dürfte sich nicht lohnen.
    Das passt, wie das Kind in den Brunnen.

  3. #9
    Avatar von chillie
    chillie ist offline Moderator
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    Standard AW: Doktor von der FernUni Hagen = Promotion 2. Klasse?

    Ich denke es ist müsig, sich über Behauptungen und Argumentation der Bild-Zeitung aufzuregen. Schlußendlich ist die Bild ein Instrument, welches die Massenmeinung wiederspiegelt und weniger macht.

    Man kann von WW halten was man möchte - aber die Leistungen der Fernuniversität Hagen zu kritisieren ist sicher der falsche Weg. Nach seinem Lebenslauf hat er wohl sehr schnell das erste Staatsexamen in der Tasche gehabt und hatte nach dem 2. innerhalb von 3 Jahren promoviert. Man könnte auch sagen er hat sich angestrengt.
    Damals war er doch ein "niemand" - da hat kein Mensch Interesse daran den niemand durchzuschieben?

    Anstatt einem Doktor einer staatlichen Universität, welche berufstätigen Leuten eine Tür öffnet die sonst verschlossen bleibt, wäre ich bei einer privaten Business-School o.ä. skeptischer. Ob ich 3 Jahre und viel Zeit und Mühe investiere oder 30-40tsd EUR und Zeit und Mühe macht schon einen Unterschied.

    Man kann das sicherlich auch mit einem Urdeutschen Problem - dem Neid - veragumentieren. Egal ob mir jemand sympathisch ist oder nicht, der Titel ist erworben. Hab gerade nachgesehen 179 Seiten zum Thema Parteienrecht und Jugendorganisationen. Das klingt für mich einleuchtend - ein Jungpolitiker promoviert zu einem Thema das ihm liegt.

    Vor kurzem war eine Übersicht über Doktorarbeiten verschiedener Prominenter in der FAZ oder der ZEIT zu sehen, das war recht interessant - dort fanden sich personen des öffentlichen Lebens die teilweise sehr dürftige Arbeiten abgeliefert hatten.

  4. #10
    Maik-81 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Doktor von der FernUni Hagen = Promotion 2. Klasse?

    Ui, das wäre doch mal interessant zu sehen...

  5. #11
    Avatar von chillie
    chillie ist offline Moderator
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    Standard AW: Doktor von der FernUni Hagen = Promotion 2. Klasse?

    Ich finde es leider nicht mehr - im Browserverlauf ist nichts mehr und auf den verdächtigen Seiten ist nichts zu finden.

    Dort wurden die Arbeiten z.B. von Merkel, Biolek, Grass, Stoiber usw. vorgestellt.

  6. #12
    stefhk3 ist offline Moderator
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    Standard AW: Doktor von der FernUni Hagen = Promotion 2. Klasse?

    Zitat Zitat von chillie Beitrag anzeigen
    Ich finde es leider nicht mehr - im Browserverlauf ist nichts mehr und auf den verdächtigen Seiten ist nichts zu finden.

    Dort wurden die Arbeiten z.B. von Merkel
    Frau Merkel hat 1986 am Zentralinstitut für Physikalische Chemie (ZIPC) der Akademie der Wissenschaften in Berlin-Adlershof über "Untersuchung des Mechanismus von Zerfallsreaktionen mit einfachem Bindungsbruch und Berechnung ihrer Geschwindigkeitskonstanten auf der Grundlage quantenchemischer und statistischer Methode" promoviert. Es handelt sich dabei um ein Thema aus der theoretischen Chemie, das sicher nicht anspruchslos ist (ein von mir mitbetreuter Doktorand ist bereits an der statistischen Methode eines ähnliches Themas gescheitert, von quantenchemie wage ich nicht zu träumen). Worum diese Promotion "dürftig" gewesen sein soll, muss mir einer erklären (wohlgemerkt, ich habe sie nicht gelesen, aber prima facies spricht nichts dafür, dass sie dürftig wäre).

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