[INFO] Änderung der Zulassungsvoraussetzungen
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Danke für deine Anteilnahme
Fest steht, dass ich den Nachweis einer 36 monatigen beruflichen Tätigkeit nach Abschluss meiner Ausbildung im IT – Bereich nicht erbringen kann. Die Teilnahme an einem Akademiestudium (Kurse) könnte als berufliche Tätigkeit (Zeit) angerechnet werden – ist das so?
Kann oder darf ich mich in meiner derzeitigen Ausgangssituation überhaupt für ein Akademiestudium anmelden?
In der Studienzentrale sagte man mir etwas anderes.
In den nächsten Tagen wir in meiner Stadt eine INFO Veranstaltung stattfinden. Vielleicht können die mir endlich „exakte“ Angaben machen.
Grüße
BlueNote
(My name is No-one: time is Ithaca.)
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Hi BlueNote,
Anteilnahme wollte ich nicht zum Ausdruck bringen, eher motivieren ;-).
Ich kenne mich nur mit der KSW Fakultät der Fernuni aus. Ich empfehle Dir, die Studienberatung (schnellstmöglich, wg. Übergangszeiten) aufzusuchen.
Meine Idee war eher das Ansinnen, dass Du ggf., bis Du drei Jahre Berufserfahrung zusammen hast, schon mal Kurse belegen könntest.
http://www.fernuni-hagen.de/kontakt/
Gruß
aenny
"Aber denken kann ich, was ich will, solange ich mir selbst nicht widerspreche." (Kant)
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 Zitat von aenny
Hi BlueNote,
Anteilnahme wollte ich nicht zum Ausdruck bringen, eher motivieren ;-).
Ich kenne mich nur mit der KSW Fakultät der Fernuni aus. Ich empfehle Dir, die Studienberatung (schnellstmöglich, wg. Übergangszeiten) aufzusuchen.
Meine Idee war eher das Ansinnen, dass Du ggf., bis Du drei Jahre Berufserfahrung zusammen hast, schon mal Kurse belegen könntest.
http://www.fernuni-hagen.de/kontakt/
Gruß
aenny
Hallo Aenny
Du schreibst …..
“bis ich drei Jahre Berufserfahrung zusammen habe“.
Darum geht es mir gar nicht! Also noch mal! Für die Zulassung zu einem Probestudium genügen nach Abschluss einer Ausbildung (die in einem fachlichen Zusammenhang zum angestrebten Studiengang steht) drei Jahre beliebige berufliche Tätigkeit.
Das aber widerspricht den Zulassungsvoraussetzungen zur direkten Aufnahme eines Studiums (Bachelor). Hier wird vorausgesetzt, dass man die in der Ausbildung erlernten Kenntnisse in einer dreijährigen Praxis umgesetzt haben muss.
Mit einer beliebigen 36 monatigen Tätigkeit kann man aber unmöglich das in der Ausbildung erlernte Wissen in die Praxis umgesetzt haben.
Die Frage die sich hier stellen muss ist, was befähigt nach einer 36 monatigen beliebigen beruflichen Tätigkeit ein Studium aufnehmen zu können – in meinem Falle Mathematik.
Mir ist auch nicht nachvollziehbar, weshalb man drei Jahre berufliche Tätigkeit nach erfolgter Ausbildung nachweisen muss.
Von welchen Kenntnissen kann denn hier nach nochmaliger „Berechnung“ die Rede sein? Ein Gymnasiast muss ja auch nicht drei Jahre Berufserfahrung nachweisen, damit er sich auf der Uni einschreiben kann. Somit können das unmöglich „Praxiskenntnisse“ sein – schon gar nicht wenn es um das Verständnis für Mathematik geht.
Welche Kenntnisse bringe ich aber als zugelassener Probestudiumanwärter mit, der zwar eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung vorweisen kann, jedoch aus irgendeinem Grund in diesem Beruf nicht gearbeitet hat, das er sich dir nichts mir nichts sich in ein Probestudium für Mathematik einschreiben „darf“ - ich würde sagen nur theoretische und die Zuversicht, dass ihm die mehrdimensionale Analysis eines Tages nicht ein Strich durch die Rechnung macht.
Wie gesagt ist das Ganze für mich unlogisch und hart an der Grenze der Willkür.
Viele Grüße und viel Erfolg beim studieren
BlueNote
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Hallo Aenny
Zu diesem Thema wollte ich Dir abschließend noch folgendes sagen: Man muss sich diese Regelung mit dem Probestudium auf der Fernuni Hagen einmal auf der Zunge zergehen lassen.
Es vergeht kein Tag, wo unsere Politiker nicht oft genug betonen können, das sie Deutschland mit einer neuen Bildungspolitik voranbringen wollen – was dabei herauskommt, sind dann solche absurden Regelungen, wie die Zulassungsverordnung für das Probestudium auf der Fernuniversität Hagen.
Es vergeht kein Tag, wo in Deutschland nicht über mangelnde Fachkräfte im Bereich Mathematik geklagt wird – ob Lehrer oder Ingenieure, überall scheinen sich Abgründe aufzutun. Anstatt das Problem wirklich zu verstehen, verstrickt man sich in Widersprüchlichkeiten.
Um Mathematik studieren, verstehen, begreifen zu können muss man überspitzt gesagt, weder drei Jahre gearbeitet haben noch wissen, wann „Karl der Große geboren wurde“.
Die Sprache der Mathematik hat sehr wenig mit der Sprache zu tun, die wir tagtäglich benutzen, schon gar nicht funktioniert sie nach der Logik mancher Politiker, so dass letztlich auch ein Analphabet überragende Leistungen in der Mathematik erbringen könnte.
In England ist es übrigens ohne Abitur und ohne jedweder beruflichen Tätigkeit möglich zu studieren. Soviel zum Fortschritt in Deutschland.
BlueNote
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