WiWi/ Erfahrene
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Hallo Ihr Lieben,
ich werde mich zum SS in den Bachelor Studiengang WiWi einschreiben.
Das hat mich reichlich Überlegungen und Nerven gekostet, aber mittlerweile kann ich sagen,
dass es wohl doch das einzig "Richtige" ist.
Ich wüsste gerne mal von einigen, die schön über die ersten beiden Semester hinaus sind,
wie ihr bis jetzt mit eurer Studienentscheidung zufrieden ward.
Ich möchte nicht wissen, ob es schwer ist, ob es Spaß macht, wieviel Zeit es kostet.
Das sind alles Dinge, die man nicht subjektiv beurteilen kann.
Das sieht nunmal jeder etwas anders.
Aber allgemein ein paar Infos, habt ihr es bereut, zieht ihr es zum Ende durch?
Bringt es euch beruflich weiter, wenn ja was macht ihr momentan?
Lasst mal was von euch hören
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 Zitat von Caroleen
Ich wüsste gerne mal von einigen, die schön über die ersten beiden Semester hinaus sind,
wie ihr bis jetzt mit eurer Studienentscheidung zufrieden ward.
Hallo Caroleen,
ich habe relativ lange an der Fernuni studiert. Allerdings habe ich neben Beruf und Familie nicht sehr viel geschafft und habe immer wieder Klausuren von Semester zu Semester vertagt, weil vieles sehr theoretisch (Uni halt) und manches auch recht schwierig war und ich mich irgendwie nie richtig vorbereitet gefühlt hatte.
Vor ein paar Semestern habe ich an eine FH gewechselt (Ostfalia, Oncampus-Studium) und dort ist alles viel praxisnäher, einfacher und ich sehe jetzt auch eine Perspektive, das Studium irgendwann mal zu Ende zu bringen.
Ich würde nicht nochmal an der Fernuni studieren.
Herzliche Grüße
Lippi
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Hi Caroleen,
meine Freundin studiert auch WiWi an der Fern Uni - Controlling.
Soweit ich das beurteilen kann ist sie sehr zufrieden, habe noch nie etwas Negatives gehört - das ist ja auch schon was 
Für mich wäre das allerdings nichts...zu theoretisch und vor allem zu unflexibel wegen dem Semesterbetrieb.
Es lebe die Euro-FH!
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Für mich ist es eine der besten Entscheidungen die ich in meinem Leben getroffen habe.
Übrigens habe ich die Uni Hagen durch diese Forum hier überhaupt zum ersten Mal gehört. Und dafür bin ich dankbar. Ich hatte damals keine Ahnung und wusste nur ich will BWL an einer Uni studieren. So weit es geht nur von zu Hause. Und am besten "umsonst" Das letzte ist nicht ganz eingetroffen. Aber ich will mich nicht beschweren.
Das ich sogar an der größten Uni Deutschlands studieren durfte und das auch noch keine Fachuni, dass hätte ich nie geglaubt. Und dann kann man eines Tages sogar seinen Master dort machen. Ich habe viel mehr bekommen als ich je gedacht hätte.
Ich wollt ursprünglich auch nie zur Uni, somit hatte ich keine Erfahrungswerte. Auch nicht durch Freunde, da mich das Thema so genau nie interessierte. Eines Tages hat es klick gemacht, und ich musst nun wissen wie ich nun an mein Ziel komme ;9
Mir geht es nicht darum schnell fertig zu werden (Das könnte ich mir jedoch eines Tages anders überlegen). Da ich meinen selbständigen Beruf so sehr mag, dass ich gerne bis zu 12h am Tag arbeite. Und zusätzlich 2 Stunden zum Sport gehe (inkl. Fahrt und umziehen). Ich habe aber keine Kinder. Ich glaube aber nicht das ich dann an der weiterbildung gekürzt hätte, sonder eher an der Arbeitszeit.
Somit bleiben mir täglich 2-3h zum lernen. Aber dann auch wirklich täglich. Und wenn ich zusätzlich freie Zeit habe, dann nutze ich diese auch.
Dazu musste ich mir Methoden ausdenken die in mein Leben passen. Um sofort ohne Aufwärmphase lernen zu können. Da man z.B. nur 30 min. zwischen Kundenterminen Zeit hat. Also Karteikarten haben sich hier bewährt. Und Stoff zum Wiederholen eigenet sich hier besonders. Also nichts neues verstehen wollen. Das Neue lerne ich früh morgen vor der Arbeit.
Ich scanne die Unterlagen ein, somit kann ich am Laptop auch bei der Arbeit lernen und muss keine Unterlagen mitschleppen. Die Karteikarten sind in einem Programm. Den Langescheidt Vokabeltrainer, kann man sehr gut dazu umfunktionieren.
Also Karteikarten sind auch nicht (mehr) physisch. Ich klappe meinen Laptop auf, schließe meine externe "Bildungsfestplatte" an und kann dort weiterarbeiten wo ich zu Hause aufgehört habe. Auch Fächer wie Mathe und Statistik gehen ganz gut. Nur da muss ich natürlich noch einen Block und einen Stift habe, um die Aufgaben auch rechnen zu können. Da geht ja nicht immer alles aus dem Gedächtnis.
Am Abend lerne ich recht selten. Da ich mich von der Arbeit ausruhen will und früh schlafen will um um 5Uhr wieder aufstehen zu können. Und dann erst zum Sport zu gehen und dann zu lernen. Dann geht es recht spät gegen 10 Uhr zu Arbeit.
Somit habe ich schon das wichtigste gemacht. Bevor mein Körper und meine Psyche im laufe des Tages müde wird. Denn zu Arbeiten ist im großen und ganzen Routine. Das belastet mich nicht wirklich, da es mir ja Spaßt bringt. Aber 12h machen trotzdem Müde. Nach 20 Uhr mache ich oft verwaltende tätigkeiten. Also Dinge die kein Geld bringen, aber erledigt werden müssen. Da bin ich schon müde und muss für so einen Kram wie Ablage, Rechnungen bezahlen usw. nicht sonderlich konzentriert sein.
Was ich gelernt habe ist es wenn man wenig Zeit hat, dass man die Uni nie, nie, nie vernachlässigen darf. Man sollte täglich lernen. Sonst fühlt man sich 2 Monate vor der Klausur, nicht richtig vorbereitet. Und man ist drauf und dran die Klausur um ein Semester zu verschieben. Das ist mir auch passiert.
Ansonsten bin ich nun süchtig nach der Fernuni. Wenn sich in den nächsten Jahren an meiner Einstellung nicht viel ändert, dann kann ich mir vorstellen immer weiter zu studieren. nach dem Bachelor den Master und dann noch weiter ggf. ein anderen Studiengang.
Leider bietet Hagen sonst nichts was mich interessiert. Aber bis dahin ist ja noch Zeit.
Ich bin froh eine so flexible und sau günstige Uni gefunden zu haben. Und dabei ohne Qualitätsverluste.
Ich habe jedoch weder andere Studenten nötig zum lernen, noch brauche ich Betreuung.
Ich brauche auch keinen der mich antreibt, durch z.B. Druck in Präsenzunis durch Fristen zum bestehen von Klausuren sonst würde man ja rausfliegen.
Und ein wichtiger Punkt ist es dass ich es ausschließlich aus ideellen Gründen mache. Nicht um anschließend beruflich weiter zu kommen. Es bringt Spaß und ein gutes Gewissen das richtige zu tun. Es spricht nichts gegen Weiterbildung. Schon gar etwas gegen einen Uniabschluss.
Jedoch finde ich Abraham Lincoln hier passend (Frei nach Erinnerung): "Ich werde lernen und mich vorbereiten. Vielleicht wird eines Tages meine Chance kommen.
Geändert von cadillac (15.08.2011 um 11:39 Uhr)
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