Alle Prüfungen im Bachelor Wirtschaftswissenschaft mit 1,0 bestanden
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 Zitat von chillie
Mir geht es einfach darum, dass der o.g. Student
a) eine gute Ausgangsbasis hat
b) wahrscheinlich sehr eng an seine Kenntnisse die Module wählt (sieht man ja auch am Thesis-Thema, wie angegeben)
c) keinen Zeitdruck dahinter hat
Sicherlich hatte er eine gute oder auch bessere Ausgangsbasis als jemand, der sein Erststudium bestreitet. Aber der Logik folgend müsste jeder, der ein Zweitstudium in einem auch nur artverwandten Bereich macht, zumindest weit überdurchschnittliche Noten am Fließband machen. Das glaube ich kaum.
Das er sich bspw. auch in der Thesis eng an seinen Arbeitsplatz und die Vorkenntnisse gehalten hat, sehe ich ebenfalls nicht als schädlich sondern als völlig normal. Er wäre d*** wenn er es nicht getan hätte. Aber auch das heißt nicht, dass man mit einer 1,0 rausgehen muss.
In puncto Zeit sicherlich der Punkt, dass er vielleicht bspw. die mathematischen Prüfungen nicht ablegen musste und sich länger auf andere Module konzentrieren kann. 5-6 Jahre für den Bachelor in Hagen sind allerdings nicht selten sondern dürfte sich im Durchschnitt bewegen für das Teilzeitmodell, was auf 4,5 Jahre ausgelegt ist. In dem Punkt darf man Hagen nicht mit anderen Anbietern vergleichen, wo es nebenberuflich auch in 7 Semestern geht und durchschnittlich vielleicht 8 gebraucht werden.
Kurz: Keine Frage, er hatte Vorteile die andere nicht haben. Abert trotzdem ist eine solche Leistung alles andere als alltäglich. Gerade auch dann nicht, wenn man nebenbei studiert und nicht 100% der Zeit auf´s Lernen verwenden kann.
Allerdings stellt sich mir schon die Frage, wie er es in der Zeit mit Freizeit und Familie gehalten hat. ;-)
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 Zitat von StefanK
Ich belege dieses Semester zwar nur im integrierten Nebenfach die Einführung in die Wirtschaftswissenschaften (Hauptstudium Informatik), aber ich werde das Gefühl nicht los, dass man bei WiWi in Hagen auch viel über zusätzliche Investitionen erreichen kann. Bspw. gibt es bei der Einführung in die WiWi mehrmals und ausdrücklich den Hinweis darauf, dass man sich ein Buch mit Prüfungen vom Prof kaufen sollte. Studenten, die den Kurs bereits hinter sich haben, berichten, dass sie nur durch durcharbeiten des Buchs eine gute Note erzielt haben und die Prüfungsfragen (fast) 1 zu 1 aus dem Buch übernommen wurden. So etwas ist in meinen 10 anderen bis jetzt belegten Kursen (Informatik und Mathe) nicht vorgekommen. Auch findet man ziemlich häufig Werbung (bspw. im Sprachrohr, studierenden Zeitschrift der FuH) für externe Institute, die gezielt den WiWi-Stoff der FuH (nicht nur Einführung) aufbereiten, Seminare anbieten und Zusammenfassungen des Stoffs speziell für die Klausur anbieten. Solche Werbung findet man auch für keinen anderen Studiengang als WiWi.
Kann auch sein, dass das bei WiWi so üblich ist und dass das natürliche Verhalten eines Wirtschaftlers widerspiegelt  .
Es ist richtig, dass für Wiwi relativ viele Zusatzveranstaltungen angesprochen werden, das liegt aber wohl primär an der Anzahl der Studenten. Es gibt ja ca. 10mal soviel Wiwis wie Informatiker, insofern lohnt sich rein Zahlenmäßig ein entsprechendes Angebot für Wiwis eher. Das scheint mir der Hauptgrund dafür zu sein. Daneben mag eine gewissen Konsumhaltung auch eine Rolle spielen. Derartige Repetitorien gibt es übrigens an Präsenzunis für Juristen als Standard, jeder macht das dort, für Wiwis gibt es sie, aber typischerweise wird es nur von einer Minderheit wahrgenommen, in anderen Fächern gibt es das praktisch nicht. Letztlich kann man so was auch nur begrenzt verhindern. Klar, je besser die Stoffaufbereitung, desto weniger braucht man das. Aber auch bei guter Aufbereitung wird es immer Leute geben, die eine andere Herangehensweise bevorzugen oder noch mal wiederholen möchten. Letztlich verlangt eine (Fern-)Univeristät auch eine Eigenleistung, dass sich manche das gegen Geld abnehmen lassen, mag ärgerlich sein, aber wie will man es abstellen?
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Sorry, wenn ich etwas darauf rumreite, wenn's nicht interessiert, kann es überspringen. Ich habe hier mal die Ergebnisse meiner letzten Klausur: 82 Teilnehmer, 1x1,0, 3x1,3,4x1,7 (auch wenn das eigentlich schon eine 2 ist), Durchschnitt 3,5. Der These folgendend, dass mit der "notwendigen" Vorbereitung die 1,0 "meist gut zu erreichen" sei, hätte sich hier nur einer im notwendigen Maße vorbereitet. Das scheint dann doch wenig glaubwürdig. Und überall 1,0 heißt nicht nur in Mathe oder Wirtschaftsinformatik, sondern auch in Unternehmensführung usw. Und das ist erst recht eine Leistung, denn bei sowas nützt das Erststudium nichts mehr. Und wenn jemand gut in Mathe und in Auswendiglernen ist, finde ich das beachtlich.
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Hallo stefhk3,
ich kann es verstehen, dass du es nochmal untermauern wolltest. So eine Aussage, wie von chillie, kann nur von einer Person kommen, die nicht an der Fernuni Hagen studiert. Hier noch ein Link zur generellen Notenverteilung bei den vergangenen Klausuren:
http://www.fernuni-hagen.de/wiwi/stu...stikws10.shtml
Wobei hier leider nicht nach Kommazahlen aufgeschlüsselt ist. Jedoch kann man sich einen Eindruck davon machen, wie viele 1,0 pro Klausur überhaupt dabei sein könnten...
Ansonsten kann ich nur sagen, top Leistung!
P.S.: Den Freiversuch gibt es zumindest bei den A-Modulen nicht. Ich weiß nicht, wie es bei den B- und C-Modulen bei den Wirtschaftswissenschaftlern aussieht. Jedoch kommen, glaube ich, "nur" acht von zehn Noten der A-Module ins Bachelorzeugnis. Da hätte er zwei Noten aussieben können. Ich selbst studiere nämlich keine Wirtschaftswissenschaften.
Edit: Sorry, muss mich korrigieren. Seit letztem Jahr scheint es eine neue Prüfungsordnung zu geben. Da gehen alle A-Module mit in die Berechnung ein.
Geändert von Heath (29.10.2011 um 09:13 Uhr)
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