Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 7 bis 10 von 10

Fernstudium Hagen

  1. #7
    mbue ist offline Benutzer
    Registriert seit
    25.09.2011
    Beiträge
    45
    Okay, ich bin eher jemand, der die "exotischeren", theoretischeren, programmierfernen Kurse wählt, von daher habe ich vielleicht etwas zu subjektiv argumentiert.

    Software Engineering, moderne Programmiermethoden, Sicherheit im Internet ist zwar alles schön, aber mein Tipp ist, dass man auch mal ein wenig mehr in die Theorie schauen sollte. Denn mit dem Wissen aus obengenannten Wahlkursen konkurriert man später wirklich ziemlich direkt mit einem Fachinformatiker.

    Algorithmen der Bioinformatik, eingebettete Systeme, Bildverstehen, Komplexitätstheorie, Wissensbasierte Systeme, Algorithmische Geometrie, Entscheidungsmethoden in Unternehmensweiten Softwaresystemen, ... das sind so Kurse, wo jeder Fachinformatiker sofort auf der Strecke bleibt, von denen die meisten aber dennoch praktisch anwendbar sind.

    Ich persönlich glaube, dass man sich durch Wählen von zu vielen Programmierkursen als akademischer Informatiker etwas selbst reduziert.
    Aber das ist meine persönliche Meinung, nicht als Angriff zu werten!

  2. #8
    StefanK ist offline Sehr erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    27.05.2010
    Beiträge
    325
    Zitat Zitat von mbue Beitrag anzeigen
    Okay, ich bin eher jemand, der die "exotischeren", theoretischeren, programmierfernen Kurse wählt, von daher habe ich vielleicht etwas zu subjektiv argumentiert.
    Jop, man kann auch gut Kurse wählen, bei denen man vollkommen bei 0 anfängt

    Zitat Zitat von mbue Beitrag anzeigen
    Software Engineering, moderne Programmiermethoden, Sicherheit im Internet ist zwar alles schön, aber mein Tipp ist, dass man auch mal ein wenig mehr in die Theorie schauen sollte. Denn mit dem Wissen aus obengenannten Wahlkursen konkurriert man später wirklich ziemlich direkt mit einem Fachinformatiker.
    Kommt wohl auch darauf an, wo man später mal hin möchte. Mir persönlich macht Softwareentwicklung, -architektur und -design sehr viel Spaß und möchte auch nach meinem Studium weiterhin in diesem Bereich arbeiten. Nur halt vielleicht nicht immer als "einfacher" Softwareentwickler, sondern bspw. auch als Architekt, Teamleiter, Projektleiter oder evtl. auch mal als Abteilungsleiter. Könnte mir aber auch etwas im Schulungs-/Bildungsbereich vorstellen, da ich bei uns im Betrieb Ausbilder für Fachinformatiker AE sowie IHK Prüfer für Anwendungsentwickler bin, und mir solche Tätigkeiten auch sehr viel Spaß machen.

    Ich denke schon, dass man sich durch ein Studium mit diesen Schwerpunkten von einem Fachinformatiker absetzt. Wie gesagt, meine Ausbildung hat mir zwar viel geholfen, aber ich hätte mir nicht mal im Traum ausgemalt, dass ich so viel Neues lernen würde. Ich kenne einige Fachinformatiker (früher von der Berufsschule, Bekannte, aus unserem Unternehmen und auch mich vor Beginn meines Studiums). Und bei denen ist das Meiste Wissen, das ich bis jetzt aus dem Studium mitgenommen habe, überhaupt nicht (Mathemodule, Übersetzerbau, Computersysteme, ...) oder nur sehr oberflächlich (Datenstrukturen, WiWi, Management von Softwareprojekten, ...) vorhanden. Es steht außer Fragen, dass einige in der Lage wären, sich dieses Wissen über ein akademisches Studium, gezielte Fernlehrgänge oder berufliche Praxis anzueignen. Machen sie aber nicht. Und da liegt imho der Unterschied .

    Zitat Zitat von mbue Beitrag anzeigen
    Algorithmen der Bioinformatik, eingebettete Systeme, Bildverstehen, Komplexitätstheorie, Wissensbasierte Systeme, Algorithmische Geometrie, Entscheidungsmethoden in Unternehmensweiten Softwaresystemen, ... das sind so Kurse, wo jeder Fachinformatiker sofort auf der Strecke bleibt, von denen die meisten aber dennoch praktisch anwendbar sind.
    Wohin möchtest du denn später nach deinem Studium?

    Zitat Zitat von mbue Beitrag anzeigen
    Ich persönlich glaube, dass man sich durch Wählen von zu vielen Programmierkursen als akademischer Informatiker etwas selbst reduziert.
    Hm, kommt - meiner persönlichen Meinung nach - wie gesagt darauf an, wo man später hin möchte (Beruf und Branche). Softwareentwicklung kann sehr komplex und umfangreich sein.

    Zitat Zitat von mbue Beitrag anzeigen
    Aber das ist meine persönliche Meinung, nicht als Angriff zu werten!
    Mach ich nicht, keine Sorge .

  3. #9
    mbue ist offline Benutzer
    Registriert seit
    25.09.2011
    Beiträge
    45
    Vorsicht, es ging mir nicht darum, auszudrücken, Software Engineering / Programmierung sei trivial. Softwareentwicklung kann äußerst komplex sein, es kommt ja schließlich auf die Problemstellung an.
    Die größte Konkurrenz zu Nicht-Informatikern hat man aber, wenn man in der "Standardentwicklung" (geschäftliche Webanwendungen, Desktopanwendungen) bleibt. Mit ein paar exotischeren Kursen kann man sich m.E. besser für andere Bereiche qualifizieren.

    Ich beispielsweise bin in der Maschinenbaubranche tätig. Da gibt es ziemlich komplexe Algorithmen. Von Optimierungsproblemen über Bildverarbeitung (Gesten- / Gesichtserkennung) bis zu Neuronalen Netzen gibt es da einige komplexe Probleme zu lösen.
    Ich kann mir relativ sicher sein, dass ein FI hier keine Konkurrenz darstellt.
    Ich modelliere auch Architekturen für Softwaresysteme, beispielsweise domänengetriebene Architekturen.
    Das ist auch reines Software Engineering, leider fällt mir kein Kurs in Hagen ein, der das en detail behandelt. Vielleicht bringt der neue Desel-Kurs SE II was in die Richtung

  4. #10
    StefanK ist offline Sehr erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    27.05.2010
    Beiträge
    325
    Zitat Zitat von mbue Beitrag anzeigen
    Das ist auch reines Software Engineering, leider fällt mir kein Kurs in Hagen ein, der das en detail behandelt. Vielleicht bringt der neue Desel-Kurs SE II was in die Richtung
    Auf den bin ich auch gespannt. Evtl. dann im Rahmen eines ggf. anzuschließenden Masterstudiums.

Seite 2 von 2 ErsteErste 12