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Informatik sinnvoll?

  1. #7
    tretol ist offline Neuer Benutzer
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    aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass ein Studium neben der Promotion ein hartes Stück Arbeit ist. Ich bin promovierte Biochemikerin, arbeite zur Zeit in der IT Branche
    Was machst du da und wir bist Du dazu gekommen? Hast du den Computer Science Master gemacht?


    Deine Jobchancen in der Biologie sind je nachdem was du nach der Promotion machen willst nicht unbedingt schlecht. Die Frage ist worin promovierst du und wo willst du danach hin. Denn ganz ehrlich, wenn du eh nicht im Labor stehen willst, dann kannst du die Promotion auch sein lassen. Wenn du im Labor stehen willst, brauchst du kein Informatik Studium.
    Tut mir leid, aber das ist viel zu pauschal. Wer nimmt einen Verhaltensbiologen / Ökologen ohne Promotion? An der Uni niemand, sonst gibt es keine Jobs. Wird mal einer frei (z.B. im Zoo), stehen zig promovierte Biologen/Veterinäre Schlange.
    Aber vielleicht hast du ja einen Tipp, für den man keine Promotion braucht und trotzdem gute berufliche Aussichten hat.
    Sebst wenn man im Labor stehen will, wogegen ich nichts habe, ist es alles andere als einfach. Unsere Doktoranden haben alle größte Mühe eine Stelle zu finden.

    Die wichtisgte Frage ist also, was willst du letztlich machen?
    Was die Art der Arbeit angeht bin ich flexibel (Labor, Schreibtisch, Freiland, egal). Nur vom umziehen habe ich genug.
    Informatiker werden in jder Stadt gebraucht.



    Zu Hagen bleibt zu sagen, dass es wahrscheinlich das anspruchsvollste Fernstudium ist, was Du in D machen kannst - zumindest wenn man von den normalen Fernstudienanbietern ausgeht. Einzelne Studiengänge einzelner Präsenzhochschulen mal aussen vor. Die Zeiten, die dort im Teilzeitmodus angegeben sind, sind nach meiner eigenen Erfahrung gute Realität und solltest Du dringend einplanen. Allerdings müssen 18/19 h pro Woche auch erst einmal durchgezogen werden - permanent, das ganze Jahr durch.
    18 bis 19 Stunden sind schon happig. Das sind fast 3h am Tag.
    Ist das bei Wirtschaftsinformatik genauso? Ich habe mir gerade die Modulübersicht angeschaut und denke, das ist evtl. besser zu schaffen. Interessant wäre es auch.



    Gibt es Alternativen zu Hagen, die nicht viel mehr Kosten als das Fernstudium dort?

  2. #8
    schwedi ist offline Benutzer
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    Hallo,

    ich weiß nicht wo Du wohnst, aber wenn für Dich Gummersbach und Dortmund erreichbar sind, wäre der BSc. in Wirtschaftsinformatik über das Verbundstudium vielleicht was für Dich. Es wird gemeinsam von den beiden FHs Köln und Dortmund durchgeführt und kostet keine Studiengebühren. Ca. jeden 2. Samstag ist ein Präsenztag angesetzt, wovon man 50% verpflichtend wahrnehmen muss.
    Unter www.verbundstudium.de findest Du ggf. mehr Infos darüber.

    Viele Grüße,
    Silke

  3. #9
    StefanK ist offline Sehr erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von tretol Beitrag anzeigen
    18 bis 19 Stunden sind schon happig. Das sind fast 3h am Tag.
    Ist das bei Wirtschaftsinformatik genauso?
    Du musst das Studium ja nicht in dem Tempo durchziehen. Du kannst auch durchaus langsamer rangehen. Ich studiere auch in Hagen Informatik (Bachelor) und komme auch auf ca. 20 Stunden pro Woche (Vorbildung: Fachinformatiker Ausbildung + Berufserfahrung). Liege momentan auch noch ganz gut im Zeitplan, so dass ich noch zuversichtlich bin, das Studium in den von mir angestrebten 8 Semestern zu beenden . Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich das Studium gut bestehen möchte und nicht nur irgendwie. Also wenn am Ende ne Note > 2,5 auf dem Zeugnis stehen würde, würde ich mich schon ärgern.

    Wirtschaftsinformatik kommt wohl darauf an, wie du veranlagt bist. Ich würde bei Wirtschaftsinformatik definitiv länger als 20 Stunden die Woche investieren müssen, weil mir das Auswendiglernen einfach nicht liegt. Wenn du aber gut Auswendig lernst und du sehr an BWL/VWL interessiert bist und gleichzeitig nicht so technisch veranlagt bist, wäre das WiInf-Studium für dich vermutlich besser/schneller zu erledigen.

  4. #10
    aquila ist offline Sehr erfahrener Benutzer
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    Die 18/19 h pro Woche sind Durchschnitts- und Erfahrungswerte und nicht aus der Luft gegriffen. Jeder ist etwas anders. Einige schaffen es bestimmt auch mit 10-15, entweder weil sie zu den Überfliegern gehören, weil sie nicht auf ihre Noten achten oder weil sie sich sagen, dass es eben auch gerne ein paar Semester länger dauern kann.
    Andere machen eben auch im Schnitt 25-30 h pro Woche, sei es weil sie es schlicht brauchen, die guten Noten haben wollen und/oder verkürzen möchten.
    In Hagen verkürzen allerdings die wenigsten. Die durchschnittliche Studiendauer liegt jenseits der regulären.

    Es hängt also sehr stark von Dir ab was Du letztlich brauchst. Aber ich würde, wie bereits angedeuted, Promotion + Teilzeitstudium als komplexer betrachten als Job + Teilzeitstudium. Vor allem wenn beide Bereiche nichts oder nur wenig miteinander zu tun haben und daher keine oder kaum Synergien genutzt werden können. Stell Dir einfach nur Dein Biostudium in den letzten Semestern vor und überleg mal ob Du daneben noch ein zweites Fach studiert hättest? Wahrscheinlich eher nicht. Die Promotion wird aber mitnichten weniger zeitaufwendiger als Dein bisheriges Studium - jetzt willst Du aber daneben ein großen Teil Deiner Freizeit in ein Studium stecken...

    Selbst wenn Du wirklich, wirklich gut bist, rechne locker mit 15h/Woche, wenn Du es zumindest halbwegs in regulärer Zeit schaffen möchtest (+/- ein Semester). Die Erfahrung zeigt, dass eben die genannten Stunden oben wahrscheinlicher sind.

    Was Du natürlich machen kannst ist entweder das eine oder das andere strecken - also im Grunde beides auf Teilzeit zu fahren um einmal "Vollzeit" zu haben. Das dürfte aber letztlich dazu führen, dass Du für beides dann sehr lange brauchen wirst. Ob das Deine Chancen am Arbeitsmarkt steigert? Ich weiß nicht.

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