Wenn das so funktioniert, ist es für mich absolut okay. Ist ja kein Problem, das Gerät nachts an die Leine zu legen. Nur wenn ich unterwegs bin und plötzlich nachmittags schon nicht mehr telefonieren kann (war mit dem defekten Akku so), dann ist das echt blöd. Aber jetzt geht ja wieder alles :-)
an der Strategie solltest du ggf. aber tortzdem arbeiten, sonst ist der neue vielleicht auch in nem halben Jahr nur noch zu 80% arbeitsfähig? War doch so, dass Akkus sich "merken" wie voll / leer sie werden, oder?
Nein, das war einmal. Vor etwa 5-10 Jahren;-) Der große Vorteil von Lithium-Ionen Akkus ist, dass sie keinen Memory-Effekt aufweisen. Du denkst hier an Nickel-Cadmium Akkus, aber die werden nicht mehr eingesetzt. Aufpassen in ELT ;-)
Jupp LIon-Akkus immer am beschäftigen ... dank Apple habe ich meinen komplett unterforderten Akku meines letzten MBP getauscht bekommen (60 Zyklen nach 2 Jahren) da er nur noch 40% Kapazität hatte... bei meinem neuen Book achte ich drauf das ich ihn einmal die Woche möglichst komplett entlade. Das ergibt sich aber schon dadurch, dass es mobiler ist und ich es nun wirklich viel öfter im Akkubetrieb (dank 7 Stunden ) verwende. Bei Handyakkus hatte ich das Thema glaube ich zum letzten mal bei meinem Siemens S45 ...also auch schon her, waren damals Ni-Mh Akkus.
also ich stell mich entweder zu doof an - oder ihr zwei widersprecht euch gerade??
Der Memory-Effekt ist der Kapazitätsverlust wenn man den Akku häufig teilentläd ... das ist dem LiIon ziemlich egal, man darf aber den Akku nicht unterfordern - wenn man ihn nur selten benutzt verliert er sehr schnell einen großen Teil der Kapazität, etwas das bei einem Handy (und dem iPhone oder einem G1) selten passiert, bei einem Notebook das aber öfters als Desktop-Ersatz genutzt wird durchaus passieren. Der LiIon Akku hält am längsten wenn man ihn richtig benutzt und ihn zu jedem möglichen Ladestand läd und entläd, ein vollständiges entladen und neu laden ist nicht notwendig ... ich mache das aber vor allem in Zeiten in denen ich den Laptop gar nicht vom Schreibtisch wegbewege - dann ziehe ich den Stecker lasse ihn leerlaufen damit ich einen vollen Zyklus bekomme. Wenn ich unterwegs bin oder öfter draussen sitze dann lade ich meist wenn ich fertig bin.
Also unterfordert ist mein Handy-Akku sicher nicht. Nur werden halt selten sehr geringe Ladestände erreicht. Vielleicht werde ich diese künftig häufiger mal künstlich herbeiführen.