Eine der üblsten Dinge im Schichtdienst. Wie trickst ihr eure innere Uhr aus? Ich meine schlaft ihr vor? Schlaft ihr nach dem Dienst gar nicht .... Zu viele Möglichkeiten *G*. Ich persönlich finde die zweite Nachtschicht am schwersten. Vor der ersten schlafe ich meist noch vor und packe die erste Nacht ohne Probleme. Der zweite Tag hingegen ist meist so doof das ich mich später nicht nochmal hinlegen kann und dann schon totmüde zur Arbeit schlürfe. Dafür schlafe ich aber auch bombenfest am nächsten Tag *g*. Und bums bin ich in meinem Rhytmus. Schlecht ist es da nur wenn die Diensteinteiler meinen einem was gutes tun zu wollen und einem weniger als 3 Nachthschichten geben wollen... mfg Prawn
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Auch wenn ich gerade meine vorerst letzte Nachtschicht hinter mir habe, will ich mal meine Erfahrungen kurz darstellen: Sonntag steh ich immer normal (8.00 - 9.00) auf und lege mich dann so gegen 20.00 für ca. 4 Std. schlafen. Wenn ich dann Montag gegen 11.00 Uhr nach Hause komme, esse ich noch was und lege mich dann von ca. 12.30 - 18.00 Uhr schlafen. Von 18.00 - 21.00 habe ich Zeit für Köperpflege, essen und soziale Kontakte , danach wird wieder für ca. 3 Std. geschlafen.... Diesen Rythmus behalte ich dann bis zum Ende der Woche bei. Mein grösstes Problem ist, dass ich immer mindestens 10 Std. arbeite und mir daher einfach wenig Zeit bleibt. Ich muss dem Schlaf alles unterordnen, wenn ich müde zur arbeit gehe, kommt eh nur blödsinn raus.
Da kann ich mitreden, habe nun im Oktober 20 Jahre Schichtdienst (im Sinne von Wechselschicht) hinter mir... Ich möchte es nicht nur verteufeln. Ich hatte gerade in den Nachtschichten früher sehr viel Spaß... aber Arbeit mit Spaß lässt sich im Gesundheitswesen nur noch selten verbinden. Und man wird älter... braucht ein geregeltes Leben *g* und die Kinder machen am Tag zu viel Lärm, bzw. wollen einen (vielleicht) auch mal sehen. Ich bin früher regelmäßig in die Nachtschichtfalle getappt. Meistens 7 Nächte am Stück und danach 4 Tage frei. Die 4 Tage vegetierte ich dann wie ein Vampir dahin und konnte die Disziplin nicht aufbringen, mich schnell umzustellen... und erst mit dem nächsten Tagdienst kam ich wieder in die Spur. ABer wie gesagt, dafür hatten "wir" im Nachtdienst auch unseren Spaß. Heute schufftet jeder für sich alleine auf weiter Flur. Jetzt mache ich nur noch 2 Nächte am Stück... in der Ausnahme mal 3. Während ich früher am Tag gut schlief, kriege ich heute max. 4 Std. Schlaf ab. Dafür bin ich nach 2 Nächten auch gleich wieder im richtigen Rhythmus. Im Nachtdienst selbst geht´s mir mit dem Schlafdefizit zum Teil richtig übel, zum Glück haben wir so viel Stress, dass man nicht drüber nachdenken muss. Witzig, wenn dann 1 Patient alleine nachts 20mal klingeln und sich entschuldigt, dass er einen AUFGEWECKT hat Nein, ich bin nachts kein Menschenfreund mehr. Zudem kann ich nichts lernen, wenn ich Nachtschicht habe. Null Konzentration. Dazu bin ich so übernächtigt, dass ich am Tag nur von einem Eck ins andere rumfliege und mich frage, ob die bisschen Zuschläge das wert sind. Von daher sind möglichst wenige Nachtdienste in Folge für den Biorhythmus Gold wert. Bei uns kommen auch noch seltsame kurze Wechsel von Spätschicht auf Frühschicht vor... mit Ausnahmegenehmigung reichen da 9 Std. zwischen den Schichten... Alles auf jeden Fall nicht gesund. Aber ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wie es ist, einen Biorhythmus zu haben...
Hallo, wir haben immer 2 Tag und dann 2 Nachtschichten. Das geht gerade so ich stehe am ersten Tag der Nächte normal (so gegen 6) mit auf und lege mich dafür Mittags für 2-3 Stunden hin. Habe ich getestet ist besser wie zu versuchen vor der NAcht möglichst lange zu schlafen. (Ginge eh nicht wegen Kind was zur Schule muss)Zwischen den Nächten komem ich so gegen 9:00 Uhr zu Hause an ,lege mich dann gleich hin und stehe gegen 17:00 Uhr wieder auf....je nachdem. Gottseidank habe ich eine sehr verständnisvolle Frau, weil die hat wenn ich Nacht habe nicht viel von mit:-). Alles in allem schlafe ich bei den Nächten sogar länger als wenn ich Tagschicht habe . Aber ich will das irgendwann nicht mehr machen, auch darum das Studium. Vorteil ist die Riesenflexibilität. Es gibt nichts bessers als Mittwoch Vormittag einzukaufen:-) und ,.....
Hallo, Seit gut einen Monat machen wir auch Nachtschichten, somit fahren wir aktuell im Dreischichtbetrieb. Nachtarbeit ist mir nicht gänzlich unbekannt, bin früher als Betreuer Nachtzüge gefahren - da war es halt die Regel, das man Nachts arbeitet, morgens Hundemüde irgendwo ankommt (meistens Wien) und abends wieder abfährt. So war ich maximal zwei Nächte unterwegs, der Körper konnte sich nicht zu sehr an das nächtliche Arbeiten gewöhnen und man kam schnell wieder in den "normalen" Rhythmus - bis die nächste Fahrt anstand (ca 6 Fahrten im Monat). Dann bin ich in den stationären Bereich gewechselt. Bis vor kurzem gab es dort nur zwei Schichten, eine Früh- und eine Spätschicht die gegen Mitternacht beendet war. Das war optimal, man konnte sich gut dran gewöhnen. Seit ein paar Wochen gibt es jetzt auch noch eine Nachtschicht (21:30-07:00) - das ist schon eine Umstellung. Wenn ich nur zwei Schichten am Stück mache, geht es ganz gut, mal sehen wie es läuft, wenn ich diesen Monat vier Schichten machen muss. Ich versuche, den ersten Tag der Nachtschicht nicht allzu früh aufzustehen (meistens 11Uhr) und mache dann noch am frühen Abend noch ein kleines Nickerchen. Morgens gehe ich dann sofort ins Bett (ca 8Uhr) und schlafe dann bis ca 15-16Uhr. Wenn ich die letzte Nachtschicht gemacht habe, dann versuche ich nur bis ca 12-13Uhr zu schlafen, damit ich abends zur "normalen" Zeit wieder müde bin. Bis jetzt komme ich einigermaßen damit klar, aber bis zur Rente will ich eigentlich keine Nachtschichten mehr machen.... Gruß, Heiko