Selbstmanagement

  1. Markus Jung
    Markus Jung
    In letzter Zeit ist ja in den Blogs viel über Methoden zum Selbstmanagement und zum effizienten Arbeiten geschrieben worden. Da dachte ich mir, dass es an der Zeit ist für eine zentrale Anlaufstelle. Also los!
  2. Markus Jung
    Markus Jung
    Wie kann ich neuen Input einschränken, um auch mal den alten Input abzuarbeiten? - In letzter Zeit gibt es täglich so viel Neues, Spannendes, manchmal auch Wichtiges und Eiliges, das es mir schwer fällt meine (eigentlich schon recht perfekt organisierten, getimten und priorisierten) To-Dos aus Remember the Milk abzuarbeiten. Auch die Theorie, hier erstmal ein paar alte Sachen zu erledigen bevor es an die neuen geht fällt mir sehr schwer umzusetzen, da die Gedanken dann weiter um die neuen Ideen kreisen. Auch gar keine schlechten Ideen, aber es muss ja auch mal mit den Pflichten und angehäuften Aufgaben weiter gehen.
  3. m.e.l.l.a
    m.e.l.l.a
    Da bin ich doch glatt dabei : ) Hab schon gesehen, dass chillie und du bei XING Interesse an ZTD bekunden. Da hab ich ja was angerichtet...

    Mir ist bei dem ganzen Krimskrams bewusst geworden, dass es in erster Linie wirklich um das Tun geht. Es gibt ja wirklich so viele Tools etc mit denen man sich beschäftigen kann. Aber man vergisst dabei so leicht, einfach seine Aufgaben zu erledigen.
  4. Markus Jung
    Markus Jung
    Tun, ja da liegt wohl der Schwerpunkt bzw. sollte er liegen. Nicht ständig Neues ausprobieren und immer weiter optimieren, nicht ständig neue Software, neue Hardware und sonstige Spielsachen (geht auch im Bereich Büromaterial sehr schön), sondern das vorhanden optimal und schlank ausnutzen. Und dabei trotzdem flexibel bleiben und mit der Zeit gehen. Nicht so einfach. Manchmal macht es doch einfach auch Spaß, sich treiben zu lassen...
  5. m.e.l.l.a
    m.e.l.l.a
    Das sowieso. Obwohl ich glaube, jetzt was passendes für mich gefunden zu haben, klick ich weiter alles an, was im weitesten Sinne damit zu tun hat. Dafür ist das alles viel zu interessant : ) Über imgriff.com findet man wirklich lauter gute Sachen...

    Aber jetzt hab ich einen schönen Tageskalender für 2009, in den ich am Abend die Aufgaben für den nächsten Tag schreibe und wenn was erledigt ist wirds schön grün markiert. Und bevor nicht alles grün ist (was dann wirklich happy macht ; ) ) gibts auch kein Internet usw. Außer ich hab das vorher als "Pause" eingeplant. Ist noch keine Woche alt das System, aber ich fühle mich gut damit. Die Projektlisten in Outlook sind dann nur zur strukturierten Übersicht und zur Wochenplanung da.
  6. chillie
    chillie
    Juhu, noch eine IG mehr ... und noch ein Thema mehr womit man sich beschäftigen kann.

    Auf der einen Seite also ein Ablenkung mehr, aber auch mehr Möglichkeiten die eigenen Disziplin zu trainieren

    Ich finde die ZTD Idee eigentlich ganz prima. Ich habe bei meinem letzten Arbeitgeber ein Zeitmanagement Seminar besucht und mehrere Bücher gelesen, mein Ex-Chef war ein absoluter Zeitplaner. Allerdings war er so gut durchorganisiert das für Spontanitäten und Kreativität kaum noch Platz blieb.
    Ich habe mich an den starren Regeln versucht und fand es ätzend!

    Die realistische Idee hinter dem kurzen eBook ist eigentlich die schlauen Dinge aus Getting Things Done auf das Normalmenschenniveau herunterzubrechen. GTD für Dummies sozusagen
    Allein schon die Ehrlichkeit dahinter macht mir das Thema sympathisch.

    Meist geht es mir bei Sachen, die ich lese und gut finde so, das ich schon Parallelen in meiner Arbeitsweise finde - diese aber nie wirklich bedacht habe, so gehts mir hier auch. Ich hab z.B. mit einzelnen Schubern pro Modul im letzten Semester eine Ordnung in meine Lernunterlagen gebracht die mir wirklich Spaß gemacht hat.

    Meine größten Probleme in der Selbstorganisation sehe ich aktuell in 3 großen Schwerpunkten:

    1. diszipliniert Aufgaben nacheinander abzuarbeiten
    2. mich nicht immer auf mein Gehirn zu verlassen (an wenigen Orten sammeln)
    3. Entscheidungen treffen und nicht ewig aufschieben


    zu 1. hier geht es darum sich den Multitaskinggedanken abzutrainieren. Die Hirnforschung hat schließlich belegt, dass das Gehirn nur ein Ding kann, alles andere ist (wie bei alten Windowsversionen) nur vorgegaukeltes Multitasking - zusammenngefasst geht es um Ablenkung

    zu 2. ich habe ein gutes Gedächtnis, aber nicht gut genug - darum verlasse ich mich auf Chaos (z.B. mein geschäftlicher Mail-Eingang mit 1200 Mails) - das habe ich sofort abgeschafft und nach Inbox -> to-do -> Ablage unterteilt

    zu 3. ja, da war ich schon mal besser, die schnellsten Entscheidungen sind die besten (lt. GTD eben abarbeiten innerhalb 2 Minuten, delegieren, Wegwerfen oder auf später terminieren) ... ich hab aber vor allem Probleme mit Dingen die ich nicht sofort erledige.

    Alles ein sehr spannendes Thema - das sind alles so kleine Steckenpferde. Irgendwo zwischen Neurobiologie, Lernpsychologie und Verhaltensforschung liegen viele Wahrheiten über uns begraben
  7. chillie
    chillie
    Ach... jetz lese ich es erst Simplify your Life steht da auch geschrieben ... das Buch habe ich ja nie gelesen, aber auch dieses Prinzip kommt mir sehr entgegen.
    Meine 1-mal-im-Jahr Entrümpelungsaktion war nämlich auch zwischen den Feiertagen fällig. (digital als auch analog) ... ich komme mir da immer vor wie ein Messie
  8. m.e.l.l.a
    m.e.l.l.a
    Ich fand das beim Durchlesen des ZTD-Ebooks auch angenehm, dass ich mich in einigen Punkten gefunden habe, die ich "sowieso" schon mache. Und zu starr und vorgegeben darf das bei mir auch nicht sein, sondern es soll schon mein System werden.
  9. chillie
    chillie
    Ich glaube wichtiger ist es langfristig mindesten einen Punkt umzusetzen, als vlt. 1-2 Monaten alle 10.

    Das würde ich wohl auch nie so einfach schaffen - obwohl ich das ja auch über das Studium gedacht hab. Der Erfolg dabei spornt mich eigentlich dazu an die wenige Zeit einfach besser zu nutzen. Aber auch das hängt ja irgendwie zusammen.
  10. Markus Jung
    Markus Jung
    Sagt mal, wie kommt Ihr mit dem Gedanken von ZTD zurecht, immer nur eine "Gewohnheit" für einen Monat zu ändern. Also ich habe mich dabei ertappt, bei einigen Punkten zu sagen "mache ich eh schon so" und die anderen nun alle auf einmal angehen zu wollen. Mich ein ganzes Jahr damit aufzuhalten ist ein Gedanke, der mir gar nicht gefällt. Allerdings bin ich auch allgemein ein Mensch, der Veränderungen gerne mit der "Brechstange" möglichst schnell umsetzen will.
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