Frühaufsteher

  1. Markus Jung
    Markus Jung
    Seit Anfang letzter Woche bemühe ich mich morgens um 6 Uhr aufzustehen und mit der Arbeit zu beginnen und berichte hier über meine Fortschritte.

    Wer versucht noch, seinen Rhythmus zu ändern?
  2. chillie
    chillie
    Mein Rhythmus ist aktuell total aus dem Tritt - ohne wirklich etwas geändert zu haben komme ich Abends nicht ins Bett. Bin nicht müde bis halb eins bis eins.
    Früh um halb Sieben bin ich dann wie gerädert, werde langsam fit... wenn ich von der Arbeit Heim komme muss ich aber erstmal ein kleines Schläfchen (halbe Stunde - mach ich eigentlich schon länger so) einlegen sonst bin ich nicht zu geniessen.

    Das ist kein Spaß und macht den Tag deutlich weniger produktiv.
  3. Markus Jung
    Markus Jung
    Ein Wunder, dass Du dann morgens überhaupt raus kommst. Wann kommst Du denn von der Arbeit heim? Meinst Du, Du kannst Dich mal testweise zwingen, Dich dann nicht hin zu legen? - Vielleicht klappt es dann abends mit dem müde werden/einschlafen besser.
  4. chillie
    chillie
    Daheim bin ich halb Sechs bis Sechs - das Problem ist ohne horizontale Lage kann ich mich kaum konzentrieren.
    Allerdings stelle ich fest, das die regelmässige Lernzeit die ich langsam wieder hinbekomme meinen Tagesablauf langsam wieder in die richtige Richtung rückt.

    Eigentlich schon verrückt - nach fast 3,5 Wochen Lernpause bzw. Lernhemmungen hat sich der Körper wohl doch noch nicht "entwöhnt".
    Da kann man eigentlich ziemlich gut erkennen was man erst mal schaffen kann, wenn man sich selbst etwas neues angewöhnt - allerdings ist es eben wirklich ein sehr schwieriger Weg.
  5. Markus Jung
    Markus Jung
    Der Weg ist da in der Tat recht steinig. Ich komme diese Woche auch nicht um sechs aus dem Bett. Lese abends noch zu lange und bekomme dann morgens nicht die Augen auf. Vielleicht muss ich mir für die Frühschicht mal wieder eine konkrete, spannende Aufgabe planen. Andererseits: Ich war immer noch jeden Tag vor sieben Uhr auf, dass hat es früher nicht gegeben. Also der Weg stimmt schon.
  6. chillie
    chillie
    Wie sieht es bei Dir denn Morgens überhaupt aus, hast Du eine Morgenroutine?

    Ich persönlich habe mich u.a. auch in das Thema etwas eingelesen und habe festgestellt das ich bereits jetzt viele Dinge mache die in den ganzen Blogs empfohlen werden:

    - Glas Wasser trinken
    - erstmal Gedanken sammeln
    - gesund frühstücken (mal mehr, mal weniger)

    Mir fehlt vor allem noch der Schritt den Tag auch in Gedanken anzufangen - das lagere ich aktuell noch auf den Arbeitsbeginn aus - was mir dort auch Anlaufschwierigkeiten bringt.
    Dafür habe ich aber auch eine Arbeitsroutine - Rechner einschalten, Tee kochen, eMails lesen, Müll-den-mir-alle-anderen-quer-über-den-Schreibtisch-verteilt-haben-strukturieren.
  7. Markus Jung
    Markus Jung
    Meine Morgenroutine:
    - kurz ins Bad
    - Tee kochen
    - im Schlafanzug an den Schreibtisch
    - bis acht Uhr komplexere Themen erledigen, die nicht zu den alltäglichen Aufgaben gehören, wichtig/eilig sind oder einfach schon lange liegen geblieben sind
    - dann von acht bis neun der "richtige" Start in den Tag mit Frühstück, duschen etc.

    Meistens lege ich schon 1-2 Tage vorher fest, was ich morgens erledigen will. Ansonsten habe ich nämlich festgestellt, dass ich recht planlos starte und diese wichtige Zeit morgens so verpufft mit Mails lesen etc.
  8. Markus Jung
    Markus Jung
    Ich bin jetzt etwas weg von meinem starren Konzept und versuche, mehr auf meine Tagesform zu hören:
    http://www.markus-jung.de/2009/02/au...-flexibel.html
    Als Niederlage oder scheitern sehe ich das Konzept aber nicht an. Ich werde es auch künftig nutzen, um morgens wichtige Themen abzuarbeiten (zum Beispiel den Versand des Newsletters).
    Außerdem habe ich gelernt, wesentlich mehr auf meine Körper zu hören. Wenn ich richtig fit bin, versuche ich die Zeit zum konzentrierten arbeiten zu nutzen. Und wenn ich einen "Hänger" habe, ignoriere ich den nicht mehr, sondern entspanne mich dann oder lege mich sogar tagsüber mal ein paar Minuten hin.
    Insgesamt hat sich meine Produktivität dadurch auf jeden Fall erhöht.
  9. Markus Jung
    Markus Jung
    Heute war es mal wieder früh (06.07 Uhr war ich am PC) und ich muss sagen, es geht mir besser damit, seit ich auf meine Motivation und meinen Körper höre und eher flexibel schlafen gehe und aufstehe. Ich akzeptiere jetzt auch, wenn ich tagsüber mal ein großes Schlafbedürfnis habe - und gehe dann abends entsprechend später ins Bett. Komme ich wesentlich besser mit zurecht als mit dem starren Konzept, bei dem ich mich viel zu stark unter Druck gesetzt habe.
  10. m.e.l.l.a
    m.e.l.l.a
    Das ist doch super, es muss ja vor allem für dich passen und es gibt ja wenn überhaupt nur deine Regeln. Ich frühstücke heute auch nur nen Müsli-Riegel, hab jetzt keine Lust auf mehr, Hauptsache nicht mit leerem Magen aus dem Haus und eine gute Anlaufphase vor der Arbeit.
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